| # taz.de -- Nachkommen von NS-Verfolgten: Ausgebürgert bleibt ausgebürgert | |
| > Marlene Rolfes Mutter floh vor den Nazis nach England. Nun möchte die | |
| > Tochter Deutsche werden. Das geht nicht. | |
| Bild: Merlene Rolfe hat einen deutschen Pass beantragt | |
| London/Berlin taz | In einem Café im Londoner Stadtteil Islington liest | |
| Marlene Rolfe von einem alten Blatt Papier. Ihr moderner Pagenschnitt, der | |
| rote Lippenstift und ihr grüner Wollpullover geben der 72-jährigen | |
| Künstlerin etwas Selbstbewusstes und Gegenwärtiges. Das Dokument, das sie | |
| vorsichtig in ihren Händen hält, ist die auf Deutsch verfasste Erklärung | |
| ihrer Mutter über deren Inhaftierung in Nazi-Deutschland. | |
| „Weil sie 1936 Flugblätter verteilte, wurde sie in verschiedene deutsche | |
| Zwangsanstalten gesteckt, am Ende ins KZ Ravensbrück“, erzählt Marlene | |
| Rolfe über ihre aus Berlin stammende Mutter. Ilse Rolfe, geborene | |
| Gostynski, war Jüdin und Kommunistin. Im Mai 1939 kam sie auf freien Fuß – | |
| unter der Auflage, Deutschland sofort zu verlassen. | |
| So fand sich Ilse Rolfe kurz vor Kriegsausbruch in Großbritannien wieder. | |
| Im November 1941 wurde ihr per Reichsverordnung die deutsche | |
| Staatsbürgerschaft entzogen – so wie allen im Ausland lebenden deutschen | |
| Jüdinnen und Juden. Ihre Mutter, die nicht hatte fliehen können, wurde 1942 | |
| im deutschen Vernichtungslager Belzec in Polen ermordet. | |
| Zehntausende Juden flohen zwischen 1933 und 1945 vor der Verfolgung durch | |
| das Nazi-Regime nach Großbritannien. Nur wenige kehrten nach dem Krieg | |
| zurück. Auch Ilse Rolfe blieb in Großbritannien. Seit März 1945 mit einem | |
| Engländer verheiratet, kam im Januar 1946 ihre Tochter Marlene auf die | |
| Welt. | |
| ## Marlene Rolfe möchte Deutsche werden | |
| Nach Deutschland zog es Ilse Rolfe nach dem Krieg nur noch im Urlaub, trotz | |
| einiger Wehmut. „Sie blieb ihr Leben lang eine echte Berlinerin, der die | |
| Berliner Atmosphäre fehlte“, berichtet Marlene Rolfe. Trotz aller Narben, | |
| die die NS-Zeit gerissen hatte, war die Verbindung ihrer Mutter mit der | |
| alten Heimat immerhin so groß, dass sie 1975 von London aus die | |
| Wiedereinbürgerung beantragte und Doppelstaatsbürgerin wurde. Nun will auch | |
| ihre Tochter, Marlene Rolfe, einen deutschen Pass bekommen. Doch das könnte | |
| schwierig werden. | |
| Der Brexit hat die Zahl von Briten stark ansteigen lassen, die einen Antrag | |
| auf einen deutschen Pass stellen. Davon erhoffen sie sich, auch nach einem | |
| EU-Austritt des Königreichs ihre persönliche Freizügigkeit erhalten zu | |
| können. Bei einem großen Teil der AntragstellerInnen handelt es sich um | |
| Menschen, die einst vor dem NS-Regime geflohen sind, oder deren Nachkommen. | |
| Dabei können sie sich auf Artikel 116, Absatz 2 des Grundgesetzes berufen. | |
| Danach sind „frühere deutsche Staatsangehörige, denen zwischen dem 30. | |
| Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die Staatsangehörigkeit aus politischen, | |
| rassischen oder religiösen Gründen entzogen worden ist, und ihre | |
| Abkömmlinge“ auf Antrag einzubürgern. | |
| Allein von Januar bis Oktober 2018 gingen unter Berufung auf diesen Passus | |
| 1.228 Anträge bei den Auslandsvertretungen Deutschlands im Vereinigten | |
| Königreich ein. 1.667 Anträge waren es 2017, 684 im Jahr 2016, als der | |
| Brexit eingeleitet wurde. Zum Vergleich: 2015 begehrten nach Angaben der | |
| Bundesregierung gerade einmal 43 BritInnen eine „Einbürgerung im Rahmen der | |
| Wiedergutmachung“. | |
| Marlene Rolfe stellte ihren Antrag am 24. August 2017. Eine Antwort hat sie | |
| bislang nicht erhalten. Dabei geht es doch eigentlich um eine Formsache, | |
| oder? Doch in ihrem Fall sieht das anders aus. Denn sie gehört zu einer | |
| speziellen Gruppe, bei denen das ein Problem ist. | |
| ## Reichsgesetz contra Grundgesetz | |
| Es geht um eine komplizierte Rechtslage: Wer durch NS-Unrecht seine | |
| Staatsbürgerschaft verloren hat, erhält sie zwar eigentlich auf Antrag | |
| zurück, auch wenn er nicht mehr in Deutschland lebt. Aber: Voraussetzung | |
| dafür ist, dass der oder die AntragstellerIn ohne den während der NS-Zeit | |
| erfolgten rechtswidrigen Entzug einen deutschen Pass besitzen könnte. | |
| Das meint: Hätte ein Mensch die deutsche Staatsangehörigkeit ohnehin | |
| verloren oder gar nicht erst erlangt, dann gibt es kein Anrecht auf eine | |
| Wiedereinbürgerung. Und genau das trifft auf ein Kind zu, das vor dem 1. | |
| April 1953 geboren worden ist, wenn seine deutsche Mutter bis zu diesem | |
| Zeitpunkt einen ausländischen Mann geheiratet hatte. | |
| Verantwortlich dafür ist Artikel 117, Absatz 1 des Grundgesetzes. Dort ist | |
| geregelt, wie lange in der Bundesrepublik Gesetze in Kraft bleiben durften, | |
| die im Widerspruch zur verfassungsrechtlich garantierten Gleichberechtigung | |
| von Mann und Frau standen: längstens bis zum 31. März 1953. | |
| ## Nur Männer durften Staatsangehörigkeit weiter geben | |
| Dazu wiederum zählt der Paragraf 17, Absatz 6 des Reichs- und | |
| Staatsangehörigkeitsgesetzes (RuStAG), nach dem eine Frau die deutsche | |
| Staatsbürgerschaft verlor, wenn sie einen Ausländer heiratete. Nach dem | |
| „Prinzip der Familieneinheit“, also der einheitlichen Staatsangehörigkeit | |
| aller Familienmitglieder, folgte die Staatsangehörigkeit der Ehefrau stets | |
| der des Ehemannes. Nach Paragraf 4, Absatz 1 konnte zudem nur ein deutscher | |
| Vater die Staatsangehörigkeit an seine Kinder weitergeben. Für die Mutter | |
| galt das nur, wenn das Kind unehelich geboren war. | |
| Was das konkret bedeutet, erfährt gerade die 39-jährige Autorin Eleanor | |
| Thom. Nach dem Brexit-Referendum hatte die in Edinburgh lebende | |
| Schriftstellerin gemeinsam mit ihrer 75-jährigen Mutter Betsy Thom die | |
| deutsche Staatsbürgerschaft beantragt. Vor Kurzem bekamen sie die Antwort | |
| des Bundesverwaltungsamts in Köln: Ihre Anträge wurden abschlägig | |
| beschieden. Verstehen können die beiden das nicht. | |
| Eleanor Thoms jüdische Großmutter Dora Tannenbaum wurde 1916 in Berlin | |
| geboren. Im Januar 1939 konnte sie sich mit einem Dienstmädchenvisum vor | |
| den Nazis nach Großbritannien retten. Ihre im September 1937 unehelich | |
| geborene Tochter Ruth Rosa musste sie jedoch zurücklassen. Am 4. März 1943 | |
| wurden sie nach Auschwitz deportiert und ermordet. | |
| Für Dora Tannenbaum wurde der Nordosten Schottlands zur zweiten Heimat. | |
| 1942 heiratete sie Duncan Wilson, ein Jahr später kam ihre zweite Tochter | |
| Betsy zur Welt. Nach Deutschland zurückkehren wollte sie bis zu ihrem | |
| Lebensende 1980 nicht. „Meine Großmutter hat sich trotzdem immer als | |
| Deutsche gesehen“, erzählt Eleanor Thom. | |
| ## Keine Chance für Familie Thom | |
| Ihren Nachkommen nützt das nichts. Denn Dora Tannenbaums Tochter Betsy | |
| hätte zum Zeitpunkt der Geburt gemäß dem damals geltenden | |
| Staatsangehörigkeitsrecht keine Deutsche werden können – und zwar auch ohne | |
| die Entrechtung durch die Nazis. Denn ihr Vater, Duncan Wilson, war | |
| schließlich Brite – und damit konnten gemäß den patriarchalen Regelungen | |
| des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes weder seine Frau noch deren | |
| Tochter rechtlich Deutsche sein. Somit haben weder Betsy Thom noch ihre | |
| Tochter Eleanor ein Anrecht auf Einbürgerung nach Artikel 116, Absatz 2 des | |
| Grundgesetzes. | |
| Für Eleanor Thom ist das absolut nicht nachvollziehbar: „Diese alte | |
| Ungerechtigkeit, die Frauen nicht anerkennt, muss dringend abgeschafft | |
| werden.“ | |
| Es hat erstaunlich lange gedauert, bis sich der Gesetzgeber dazu | |
| durchringen konnte, das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht kompatibel mit | |
| dem Gleichberechtigungsgebot des Grundgesetzes zu machen. Es benötigte erst | |
| eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, damit zum 1. Januar 1975 | |
| das Gesetz förmlich geändert wurde. Seitdem wird die deutsche | |
| Staatsangehörigkeit durch Geburt erworben, wenn ein Elternteil sie besitzt | |
| – egal welches. | |
| Auch für einen Großteil der „Altfälle“ fand der Bundestag damals eine | |
| gesetzliche Lösung: „Das nach dem 31. März 1953, aber vor dem Inkrafttreten | |
| dieses Gesetzes ehelich geborene Kind einer Mutter, die im Zeitpunkt der | |
| Geburt des Kindes Deutsche war, erwirbt durch die Erklärung, deutscher | |
| Staatsangehöriger werden zu wollen, die Staatsangehörigkeit, wenn es durch | |
| die Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit nicht erworben hat.“ | |
| Aber was ist mit den Kindern, die davor geboren wurden? Sie haben Pech | |
| gehabt. Schließlich besteht ein Anspruch auf Einbürgerung nur dann, „wenn | |
| der Abkömmling, wäre sein Vater oder seine Mutter bzw. sein Großvater oder | |
| seine Großmutter nicht ausgebürgert worden, durch Geburt die deutsche | |
| Staatsangehörigkeit nach den jeweiligen Bestimmungen des Reichs- und | |
| Staatsangehörigkeitsgesetzes (RuStAG) bzw. des Staatsangehörigkeitsgesetzes | |
| (StAG) erworben hätte“. So steht es ganz offiziell in bestem | |
| BürokratInnendeutsch in den „Hinweisen zum Einbürgerungsanspruch“ des | |
| Bundesverwaltungsamts. | |
| ## Die Heirat von 1941 verhindert die Einbürgerung heute | |
| Sylvia Finzi wurde 1948 in London geboren. Ihre Mutter, Elfriede „Friedel“ | |
| Kastner, stammte aus Wuppertal-Elberfeld. Ihre Kindheit und Jugend | |
| verbrachte sie in Berlin. Dann übernahmen die Nazis die Macht. „Meine | |
| Mutter entkam dem nationalsozialistischen Deutschland 1938“, erzählt Sylvia | |
| Finzi. Wieder war es ein Dienstmädchenvisum, dass der damals 22-Jährigen | |
| das Leben rettete. Ihr Verlobter hatte dieses Glück nicht. Er wurde in | |
| Auschwitz ermordet. | |
| In Großbritannien traf Friedel Kastner den Mailänder Anwalt Giulio Finzi. | |
| Auch er hatte als Jude vor den Nazis aus seiner italienischen Heimat auf | |
| die Insel fliehen müssen. Seine Mutter Aurelia und Schwester Emma starben | |
| in Auschwitz. 1941 heirateten Giulio Finzi und Friedel Kastner. 1947 | |
| erhielten sie die britische Staatsbürgerschaft. „Als Kind sang mir meine | |
| Mutter deutsche Lieder vor“, erinnert sich Sylvia Finzi. Ansonsten jedoch | |
| habe sie nur Englisch gesprochen. | |
| Die Bundesrepublik lernte Sylvia Finzi erstmalig 1970 kennen. Im gleichen | |
| Alter, in dem ihre Mutter aus Deutschland geflohen war, reiste sie in das | |
| Land der TäterInnen – gegen den ausdrücklichen Wunsch ihrer Eltern. Sie | |
| blieb erst einmal. Zunächst lebte sie in Berlin, dann in München, wo die | |
| diplomierte Malerin und Grafikerin an der Volkshochschule unterrichtete. | |
| 1979 kehrte sie nach London zurück. 2009 zog es sie erneut für sechs Jahre | |
| nach Deutschland. In Berlin besitzt sie inzwischen eine Wohnung. | |
| ## Die deutsche Botschaft macht Hoffnung – vergeblich | |
| Nach dem Brexit-Votum hat sich Sylvia Finzi dafür entschieden, den | |
| deutschen Pass zu beantragen. „Ich hoffe sehr, dass es möglich sein wird, | |
| mir die deutsche Staatsbürgerschaft zu verleihen, da ich demnächst mit | |
| meinem englischen Pass nicht mehr als Europäerin frei nach Deutschland | |
| werde ein- und ausreisen können“, schreibt sie im Januar 2017 an die | |
| deutsche Botschaft in London und verweist auf ihre deutsch-jüdische | |
| Herkunft. | |
| Die Botschaft reagiert umgehend: Es sei „leider so, dass eheliche Kinder | |
| deutscher Mütter, die vor dem 01. April 1953 geboren sind, für eine | |
| Einbürgerung nach Art. 116 (2) GG nicht berücksichtigt werden können“, | |
| antwortet eine Mitarbeiterin. Aber: „Alternativ kommt bei Ihnen jedoch eine | |
| sogenannte Ermesseneinbürgerung gem. §14 StaG in Frage – das entsprechende | |
| Antragsformular und das Merkblatt füge ich dieser E-Mail bei.“ | |
| Seit dem 1. Januar 2000 ist das neue deutsche Staatsangehörigkeitsgesetz | |
| (StAG) in Kraft, wodurch das ursprünglich aus dem Jahr 1914 stammende | |
| Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz grundlegend reformiert wurde. Alle | |
| Ungerechtigkeiten wurden damit zwar nicht beseitigt. Aber immerhin | |
| vermittelt das Merkblatt, das Sylvia Finzi zugeschickt bekommt, den | |
| Eindruck, dass es für ihren Fall eine passable Lösung gibt. Denn darin | |
| heißt es, dass „ein öffentliches Interesse an einer Einbürgerung“ bei | |
| denjenigen Personen bejaht wird, „die vor dem 01.01.1975 als Kind einer | |
| deutschen Mutter und eines ausländischen Vaters ehelich geboren sind“ und | |
| deren Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit aus politischen, rassischen | |
| oder religiösen Gründen zwischen 1933 und 1945 entzogen worden war. | |
| Auch das Bundesverwaltungsamt weist auf Nachfrage der taz darauf hin, dass | |
| es eine solche „Wiedergutmachungsmöglichkeit“ für vor 1975 ehelich gebore… | |
| Kinder deutscher Mütter und ausländischer Väter gebe. Aufgrund „der | |
| verfassungsrechtlichen Benachteiligung dieses Personenkreises bei | |
| fortbestehendem Auslandsaufenthalt“ bestehe „auch heute noch ein | |
| öffentliches Interesse an einer Wiedergutmachung“. Hierfür habe das | |
| Bundesministerium des Innern „im Erlasswege zu § 14 | |
| Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen | |
| eine Einbürgerungsmöglichkeit geschaffen“. | |
| Doch das stimmt so nicht. Das Merkblatt des Bundesverwaltungsamts war nicht | |
| ganz korrekt. Es fehlte ein kleines Detail. Mittlerweile gibt es eine | |
| korrigierte Version. Darin ist zu erfahren, dass es nicht reicht, wenn das | |
| Kind einer NS-Verfolgten vor 1975 geboren wurde – es muss zudem nach dem | |
| 23. Mai 1949 geboren sein. Für diejenigen aber, die vor der Gründung der | |
| Bundesrepublik das Licht der Welt erblickten, besteht die Sylvia Finzi | |
| mitgeteilte Möglichkeit einer solchen „Ermessenseinbürgerung“ nicht. | |
| Mitte November 2018 sieht sich die deutsche Botschaft denn auch zu einer | |
| Korrektur gezwungen. „Eine erleichterte Einbürgerung kommt in Ihrem Fall | |
| leider nicht in Betracht“, schreibt die Botschaftsmitarbeiterin an Sylvia | |
| Finzi. „Dass ich in Ihrer ursprünglichen E-Mail vom 11. Januar 2017 | |
| übersehen habe, dass Ihr Geburtsdatum vor dem Stichtag liegt, tut mir sehr | |
| leid – dieser Fehler hätte nicht passieren dürfen.“ | |
| Sylvia Finzi hat dafür kein Verständnis: „Wie kann es sein, dass es keine | |
| Selbstverständlichkeit ist, mir die deutsche Staatsbürgerschaft zu geben?“ | |
| ## Betroffene organisieren sich | |
| Seit Dezember 2018 formiert sich wegen der offensichtlichen Ungerechtigkeit | |
| bei der Vergabe der deutschen Staatsbürgerschaft eine Interessengruppe von | |
| an die 100 Betroffenen aus ganz Großbritannien und einigen anderen Staaten | |
| wie den USA. Felix Couchman, ein Londoner Anwalt, der die Gruppe mit | |
| koordiniert, fordert ein [1][schnelles Handeln der Bundesregierung], da | |
| viele der Mitglieder bereits in hohem Alters seien, teilweise sogar direkte | |
| Opfer der NS-Verfolgung. „Die Beantragung und Bearbeitung unserer Fälle | |
| sollte aufgrund der Vergangenheit unkompliziert und vollkommen | |
| selbstverständlich sein“, insistiert er. | |
| 14 Jan 2019 | |
| ## LINKS | |
| [1] /Kein-deutscher-Pass-fuer-verfolgte-Frauen/!5561481 | |
| ## AUTOREN | |
| Daniel Zylbersztajn | |
| Pascal Beucker | |
| Christian Rath | |
| ## TAGS | |
| Staatsbürgerschaft | |
| Exil | |
| NS-Verfolgte | |
| Schwerpunkt Brexit | |
| doppelte Staatsbürgerschaft | |
| Staatsbürgerschaft | |
| Großbritannien | |
| NS-Verfolgte | |
| Staatsbürgerschaft | |
| Nazideutschland | |
| Staatsangehörigkeit | |
| Auktion | |
| Holocaust | |
| ## ARTIKEL ZUM THEMA | |
| Nachkommen von NS-Verfolgten: Bald wieder eingebürgert | |
| Diskriminierende Gesetze haben bis jetzt vielen Nachfahren von deutschen | |
| NS-Verfolgten die Einbürgerung verwehrt. Das soll sich nun ändern. | |
| Descendants of victims of Nazi persecution: No change for the expatriated | |
| Those who escaped Nazi rule lost the German citizenship. Germany is | |
| refusing to grant citizenship to some of their offspring. | |
| Kommentar Staatsbürgerschaft: Absurdität bundesdeutschen Rechts | |
| Die Tochter einer NS-Verfolgten kann nicht deutsche Staatsbürgerin werden. | |
| Mit dieser diskriminierenden Gesetzeslage muss Schluss gemacht werden. | |
| Kein deutscher Pass für verfolgte Frauen: Opposition verlangt Neuregelung | |
| Den Nachkommen vom im NS verfolgten Frauen, die im Exil einen Ausländer | |
| geheiratet haben, wird die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert. | |
| Kunstauktion für ein neues Museum: Eine „originär öffentliche“ Aufgabe | |
| Ein Museum soll an die Menschen erinnern, die vor den Nazis ins Ausland | |
| fliehen mussten. Kunsthändler Bernd Schultz verkauft dafür seine Sammlung. | |
| Gedenken an NS-Opfer: In Serbien war Schluss | |
| Heinz Cassirer fiel nach fast zweijähriger Flucht durch Europa doch den | |
| Nazis zum Opfer. Nun werden Stolpersteine für ihn und seine Eltern verlegt. |