| # taz.de -- Bundestagspräsidentin zu Hass im Netz: „Erleben gerade tiefe Spa… | |
| > Die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas über Beleidigungen im Internet, | |
| > Rechte in der Bundestagspolizei und widersprüchliche Coronaregeln im | |
| > Bundestag. | |
| Bild: Bärbel Bas | |
| taz: Frau Bas, [1][Ihre Biografie] unterscheidet Sie von der Ihrer | |
| Vorgänger. Sie kommen aus einem Arbeiterhaushalt im Ruhrgebiet und haben | |
| einen Hauptschulabschluss. Ändert das etwas? | |
| Bärbel Bas: Ich bekomme zum Beispiel viele Zuschriften von Hauptschülern, | |
| die das mitgekriegt haben. Und die denken: Die kann man mal ansprechen. | |
| Was wollen diese Schüler? | |
| Die meisten wollen wissen, wie ich es geschafft habe, | |
| [2][Bundestagspräsidentin zu werden]. Hauptschüler haben heute oft das | |
| Gefühl, dass sie Loser sind, zur Resterampe gehören und dass der Weg in | |
| Hartz IV vorbestimmt ist. Ich versuche ihnen klar zu machen, dass sie | |
| dranbleiben und sich weiterbilden müssen. | |
| Biografien wie Ihre sind auch im Bundestag selten. [3][Die Zusammensetzung | |
| hat sich verändert,] er ist aber weiter von Juristen, Beamten und Männern | |
| geprägt. Wie wird das Parlament vielfältiger? | |
| Ich bin sehr für Quoten und persönlich hoffe ich, dass es ein | |
| rechtssicheres Paritätsgesetz geben kann. Einige Parteien, beispielsweise | |
| SPD oder Grüne, stellen ihre Listen bereits paritätisch auf. Wir müssen | |
| generell mehr Frauen überzeugen, sich in dieses Geschäft zu begeben. Viele | |
| schrecken die Strukturen und die Doppelbelastung mit Kindern ab. Vieles hat | |
| sich aber bereits verändert. Fotos, auf denen nur männliche Politiker zu | |
| sehen sind, finden heute viele Menschen seltsam. Das Kabinett der Ampel ist | |
| paritätisch besetzt. Wir sind noch nicht am Ziel. Aber es bewegt sich | |
| etwas. | |
| Sie wollen als Bundestagspräsidentin für mehr Bürgernähe sorgen. Wie? | |
| Mit mehr [4][Bürgerräten] zum Beispiel. Damit hat mein Vorgänger begonnen | |
| und einen Bürgerrat zum Thema „Deutschlands Rolle in der Welt“ ins Leben | |
| gerufen. Ich würde nach der Erfahrung damit weniger abstrakte, konkretere | |
| Themen wählen. | |
| Zum Beispiel? | |
| Eine Debatte bewegt uns alle, die sich dafür gut geeignet hätte. Wären | |
| Bürgerräte schon ein festes Element, dann hätten wir nach dem | |
| Zufallsprinzip Bürgerinnen und Bürger repräsentativ ausgewählt, die über | |
| die Impfpflicht debattiert hätten. | |
| Sind diese Räte mehr als unverbindliche Gesprächsrunden? | |
| Die Bürgerräte sollen keine zufällige Bürgerbeteiligung sein, sie sollen in | |
| die Parlamentsarbeit institutionell eingebunden werden. Beim ersten | |
| Bürgerrat haben sich insgesamt sechs Ausschüsse des Bundestages mit den | |
| Ergebnissen befasst. Das ist für das erste Experiment ein tolles Ergebnis. | |
| Ich will den Fraktionen nicht vorgreifen, aber nach meiner Vorstellung | |
| könnten sie an den Petitionsausschuss angegliedert werden. | |
| Wäre Irland ein Modell? Dort hat ein Bürgerrat die Legalisierung der | |
| Abtreibung empfohlen, das Parlament hat den Vorschlag umgesetzt. | |
| Wenn der Bundestag den Vorschlag eines Bürgerrates übernimmt – warum nicht? | |
| Aber am Ende muss der Bundestag entscheiden. Wichtig ist, dass alle | |
| Bevölkerungsschichten daran teilnehmen. | |
| Können Bürgerräte bei Stressthemen gesellschaftliche Befriedung befördern? | |
| Im besten Falle ja. Bürgerräte können helfen, mehr aufeinander zu hören. | |
| Wir erleben gerade tiefe Spaltungen. Die Sprache in sozialen Medien | |
| eskaliert. Hemmungen gehen verloren. Ich bin seit zwölf Jahren Abgeordnete. | |
| Was seitdem über mir ausgekübelt wurde, ist nur schwer auszuhalten. | |
| Die Grüne Renate Künast hat Leute, die sie im Netz beschimpft haben, mal zu | |
| Hause besucht. Würden Sie das auch tun? | |
| Das fand ich gut. Wenn jemand aus Duisburg sich so verhalten würde, würde | |
| ich gerne wissen: Traust Du Dich auch, mir das ins Gesicht zu sagen? Ich | |
| zeige Beleidigungen im Netz an. Die Polizei kann nur eingreifen, wenn es | |
| Anzeigen gibt. | |
| Haben Sie damit Erfolg? | |
| (lacht) Leider nein. Es gab einen einzigen Prozess. Vor Gericht stellte | |
| sich heraus, dass der Angeklagte als psychisch krank galt. Generell ist es | |
| für Behörden schwer, die Täter zu ermitteln. Die Anonymität ist ein Problem | |
| der Sozialen Medien. Es wäre besser, wenn die Menschen leichter | |
| identifizierbar werden. | |
| Fordern Sie eine Klarnamenpflicht? | |
| Ich kenne die kritischen Einwände gegen diese Forderung und kann sie | |
| nachvollziehen. Dennoch: Die Täter müssen schneller ermittelt werden | |
| können. | |
| Treffen die Beleidigungen vor allem Politikerinnen? | |
| Nein, das erleben auch männliche Kollegen. Unter Anderem gab es [5][Schüsse | |
| auf das Wahlkreisbüro von Karamba Diaby], wahrscheinlich wegen seiner | |
| dunklen Hautfarbe. Bei Frauen geht es öfter um reine Äußerlichkeiten. | |
| Männer werden kaum beleidigt, wenn das Hemd über den Bauch spannt. Frauen | |
| werden zudem sexistisch attackiert. | |
| Wie schützen Sie sich? | |
| Ich sage mir: Lass das nicht so nah an dich rankommen. Aber das ist nicht | |
| so leicht. Und es ist in der letzten Zeit schlimmer geworden. Offen gesagt: | |
| Ich kann diese kotzenden Emojis nicht mehr sehen, die in den Kommentaren | |
| stehen. | |
| Sind Sie in Ihren politischen Äußerungen vorsichtiger geworden? | |
| Manchmal zögere ich, ob ich etwas poste. Weil ich weiß, welches Echo folgt. | |
| Ich bin als Bundestagspräsidentin gut geschützt. Mich sorgen viel mehr die | |
| Bürgermeister, die Ehrenamtlichen, die Wissenschaftlerinnen, die, gerade in | |
| der Pandemie, angegriffen werden. Es gibt viele in den Stadträten und | |
| Gemeindeversammlungen, die nicht mehr kandidieren, weil sie den Hass nicht | |
| mehr ertragen können und ihn vor Ort unmittelbar zu spüren bekommen. | |
| Tut der Rechtsstaat zu wenig, um die Repräsentanten der Demokratie zu | |
| schützen? | |
| Es gefährdet die Demokratie, wenn kommunalpolitisch Engagierte aufgeben. | |
| Das ist eine Aufgabe für den Rechtsstaat und die Gesellschaft insgesamt. | |
| Fürchten Sie, dass die Impfpflicht dieses Klima verschärfen wird? | |
| Der harte Kern der Impfgegner wird sich vielleicht aufgerufen fühlen, zu | |
| schärferen Mitteln zu greifen. Aber ich hoffe auch, dass viele, die | |
| skeptisch oder ängstlich sind, sich informieren, mit ihren Ärzten reden und | |
| ihre Internetblase verlassen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf. | |
| Manche Abgeordnete sorgen sich auch um die Sicherheit im Bundestag. Die taz | |
| hat über [6][rechte Vorfälle bei der Bundestagspolizei] berichtet. Zuletzt | |
| wurde der Sicherheitschef des Bundestags vorläufig von seinen Aufgaben | |
| entbunden, er ist Mitglied einer rechten Burschenschaft. Der | |
| Bundestagsverwaltung war seine Biografie angeblich nicht bekannt. Wird ein | |
| Mann auf einem so sensiblen Posten nicht überprüft? | |
| Natürlich wurde der Beamte sicherheitsüberprüft. Derzeit ist er mit seiner | |
| Zustimmung freigestellt. Mir ist wichtig, dass wir genau prüfen, was da | |
| passiert ist. Weil die Prüfung noch andauert, will ich hier nicht in die | |
| Tiefe gehen. Dass er in dieser Burschenschaft ist, ist allein kein Grund, | |
| gegen ihn beamtenrechtlich vorzugehen. | |
| Das heißt was? | |
| Die taz hatte im Sommer über andere Fälle berichtet, zum Beispiel über | |
| einen Hitlergruß. Es gab danach Verwaltungsermittlungen und über 200 | |
| Gespräche mit den Polizeibeamtinnen und -beamten. Der Bericht dazu wird den | |
| neuen Sicherheitsbeauftragten der Fraktionen, die nach der Wahl teilweise | |
| andere sind, übermittelt. Darin werden sicherlich auch die Erkenntnisse | |
| über den neuen Fall einfließen. | |
| Bei den Befragungen scheinen sich die [7][Beamten besonders dafür | |
| interessiert] zu haben, wer mit der taz über die rechten Vorfälle | |
| gesprochen hat. Sucht man im Bundestag lieber nach Whistleblowern als nach | |
| Extremisten? | |
| Ich bin dankbar, wenn Vorkommnisse dieser Art bekannt werden. Deshalb | |
| sollten auch anonyme Meldungen ermöglicht werden. Und nach den Vorwürfen im | |
| letzten Jahr ist sofort reagiert worden. Neben den Verwaltungsermittlungen | |
| ist eine Vertrauensperson eingesetzt worden, an die sich alle | |
| Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung wenden können, um | |
| bei extremistischen oder vergleichbaren Vorfällen Rat und Unterstützung zu | |
| finden. Wer sich bei ihr meldet, kann anonym bleiben. Mein Eindruck ist, | |
| dass hier inzwischen viel passiert ist. | |
| Aber ein wichtiger Teil der Befragung war, wer die Informationen an die taz | |
| und Medien weitergegeben hat. | |
| Dabei handelte es sich um personalrechtliche Ermittlungen der | |
| Bundestagsverwaltung, die gemacht werden mussten, weil die unbefugte | |
| Weitergabe personenbezogener Daten im Raume stand. Es gab eine große | |
| Verunsicherung unter den Beamtinnen und Beamten, weil Journalisten | |
| Mitarbeiter der Bundestagspolizei auf ihrer privaten Telefonnummer | |
| angerufen haben und vor ihrer Privatwohnung standen. Die Frage war also: | |
| Wer hat diese privaten Daten an Journalisten herausgegeben? Es ging nicht | |
| darum, Whistleblower ausfindig zu machen. | |
| Die damalige Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth hat eine externe | |
| Untersuchung der Bundestagspolizei gefordert. Wird es die noch geben? | |
| Ich finde wichtig und richtig, dass die Verwaltung so etwas zunächst selber | |
| aufklärt. Auch um zu wissen: Machen wir alles, damit solche Dinge gar nicht | |
| passieren? Wie können wir sichergehen, dass hier keine Personen arbeiten, | |
| die vielleicht demokratiegefährdend sind. Wenn der Untersuchungsbericht da | |
| ist, werden die Sicherheitsbeauftragten auf mich zukommen. Wenn sie eine | |
| weitere Untersuchung wollen, werde ich das unterstützen. | |
| Ihre Verwaltung hat in der vergangenen Woche für Verärgerung gesorgt. Es | |
| gab Irritationen wegen dem Status von Genesenen. Der gilt für Bundesbürger | |
| nur noch drei Monate, für Abgeordnete aber sechs. Warum? | |
| (lacht) Es tut mir ehrlich leid, dass der Eindruck entstanden ist, dass | |
| Abgeordnete einen privilegierten Status hätten. Denn das stimmt nicht. Für | |
| mich als Person gilt nichts anderes als für jeden anderen auch. | |
| Alles ein Missverständnis? | |
| Ich habe die Vorschriften nicht geändert. Am 12. Januar ist im Bundestag | |
| eine Allgemeinverfügung in Kraft getreten, die bestimmt, welche Regeln in | |
| den Ausschüssen und im Plenarsaal Anwendung finden. Der Genesenstatus gilt | |
| danach für sechs Monate. Mit Wirkung vom 15. Januar hat das Robert | |
| Koch-Institut diesen Status auf drei Monate verkürzt. Wenn das medizinisch | |
| nötig ist – gut, dann ist das so. Einen Tag später kam die Meldung, dass | |
| die EU bei Reisen die sechs Monate Frist aufrechterhält. Am Montag folgte | |
| die Ministerpräsidentenkonferenz. Es galt abzuwarten, was dort entschieden | |
| wird. Deshalb bin ich für die vergangene Sitzungswoche im Januar bei der | |
| alten Regel geblieben. Ich denke jeden Tag darüber nach, was man hätte | |
| besser machen können. | |
| Ziemlich kompliziert. | |
| Es ist noch komplizierter. Denn die sechs Monate gelten für alle Genesenen, | |
| wenn sie in den Plenarsaal oder in eine Ausschusssitzung wollen – also auch | |
| für die Besucherinnen und Besucher oder Journalisten. Wenn Abgeordnete in | |
| ihr Büro gehen und dort als Arbeitsgeber ihre Mitarbeiter treffen, gilt | |
| nach Paragraf 28 Infektionsschutzgesetz eine Frist von drei Monaten. Und | |
| wenn sie mittags in die Bundestagskantine gehen, gelten wieder sechs | |
| Monate. Denn dort orientieren wir uns an der Verordnung des Landes Berlin. | |
| Die Sechs-Monats-Regel im Bundestag ist Munition für die Propaganda, dass | |
| Politiker sich selbst bedienen. | |
| Leider. | |
| Die Bild-Zeitung hat eine Kampagne gegen „die Politiker“ inszeniert, die | |
| sich Sonderrechte zuschanzen. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat | |
| getwittert, die Regel sei „eine Unverschämtheit“. | |
| Was Herr Dobrindt als unverschämt empfindet, ist seine Sache. | |
| Werden Sie diese Regel jetzt anpassen? | |
| Ich werde in den sitzungsfreien Wochen bis Mitte Februar mit den Fraktionen | |
| das Hygienekonzept für die Sitzungen und den Plenarsaal beraten. Natürlich | |
| richte ich mich beim Gesundheitsschutz nach den Regeln des RKI. Aber man | |
| muss auch wissen: Wenn ich den Status auf drei Monate verkürze, kann das | |
| bedeuten, dass noch mehr Parlamentarier, wie jetzt schon Abgeordnete der | |
| AfD, auf Besuchertribünen müssen, weil sie nicht mehr in den Saal dürfen. | |
| Das würde heißen: Wir haben keinen oder kaum noch Platz für Besucher. Die | |
| Öffentlichkeit hat aber auch ein Recht auf Teilnahme. | |
| Sechs-Monats-Regel für Genesene in Plenum und Kantine, drei Monate im Büro | |
| – das versteht doch kein Mensch mehr. Macht es das Parlament mit solchen | |
| Regeln Populisten nicht leicht? | |
| Ich verstehe diese Kritik. Ich war als stellvertretende | |
| SPD-Fraktionsvorsitzende bis 2021 für Gesundheit zuständig. In der Pandemie | |
| ging vieles durcheinander. Viele Bürger sind entnervt. Sie haben alle | |
| Regeln befolgt und sich mit Freunden zerstritten, die sich nicht impfen | |
| lassen wollen. Jetzt verstehen sie manches nicht mehr. | |
| Was folgt daraus? | |
| Es gab zu viele Unstimmigkeiten zwischen den Ländern. Die Entscheidungen | |
| waren oft nicht einheitlich. Vor der nächsten Pandemie muss das | |
| Infektionsschutzgesetz auf den Prüfstand. Wir sollten mehr einheitlich | |
| regeln. | |
| Für viel Ärger sorgt auch die Wahlrechtsreform. Viele können nicht | |
| nachvollziehen, dass der Bundestag nicht verbindlich auf eine vernünftige | |
| Größe verkleinert wird. Der Eindruck ist: Politik und Parteien sind | |
| unfähig, ihre eigenen Belange zu regeln. Kommt jetzt die überfällige Reform | |
| des Wahlrechts? | |
| Das Wahlrecht ist in den vergangenen Jahren mehrfach geändert worden. Das | |
| muss man anerkennen. Aber das reicht nicht aus. | |
| Wo hakt es? | |
| Eine verlässliche Größe des Bundestages in der Nähe der gesetzlichen Zahl | |
| von 598 Abgeordneten wäre mein Ziel. Ein Weg dahin wären weniger | |
| Wahlkreise. Das ist nicht einfach. In Duisburg zum Beispiel haben wir zwei | |
| Bundestagswahlkreise. Einen habe ich gewonnen, den anderen mein Kollege | |
| Mahmut Özdemir. Wenn wir die Zahl der Wahlkreise verringern, heißt das: | |
| einer von beiden fliegt raus. In meiner Heimat würde man sagen: Man kann | |
| die Frösche nicht fragen, wenn man den Teich trockenlegen will. Es hilft | |
| nichts: Das Parlament muss diese Entscheidung fällen. Größere Wahlkreise | |
| heißt dann weniger Bürgernähe. Schon jetzt gibt es Abgeordnete, die ihre | |
| Wahlkreistour nur noch mit Übernachtung absolvieren können. Es ist | |
| kompliziert. Aber wir müssen das regeln. | |
| Das Problem in der letzten Legislaturperiode war vor allem die CSU, die um | |
| ihre Direktmandate fürchtete. Wie wollen Sie die gewinnen? | |
| Auch die CSU bekommt den Druck der Bürgerinnen und Bürger zu spüren. Alle | |
| Abgeordneten erhalten Briefe und Mails, in denen Bürger einfordern, dass | |
| sich etwas ändert. Erstens sei der Apparat zu teuer. Und wir würden uns, | |
| was die Größe angeht, dem chinesischen Volkskongress annähern. Hinzu kommt, | |
| dass die Räume für die Abgeordneten begrenzt sind. Ich möchte mir das Bild | |
| nicht vorstellen, dass vor dem Reichstag eine Containerlandschaft mit | |
| Bundestagsbüros entsteht. | |
| Die Wahlrechtsreform steht im Koalitionsvertrag. Was soll jetzt passieren? | |
| Die Vorschläge, wie es gehen kann, liegen auf dem Tisch. Da muss nicht viel | |
| Neues erarbeitet werden. Die Wahlrechtskommission sollte innerhalb eines | |
| Jahres fertig sein. Dann muss zügig entschieden werden. Denn wenn das Thema | |
| zu nah an die Wahl 2025 rutscht, werden wir wie in den beiden vergangenen | |
| Wahlperioden scheitern. Ich dränge darauf, dass die Fraktionen zeitnah die | |
| Wahlrechtskommission einsetzen und dass diese einen klaren Arbeitsauftrag | |
| bekommt. | |
| 31 Jan 2022 | |
| ## LINKS | |
| [1] /SPD-Politikerin-Baerbel-Bas/!5809902 | |
| [2] /Neuer-Bundestag/!5811360 | |
| [3] /Zusammensetzung-des-neuen-Bundestags/!5806460 | |
| [4] /Mehr-Partizipation-durch-Buergerraete/!5810495 | |
| [5] /SPD-Politiker-ueber-Schuesse-auf-sein-Buero/!5656316 | |
| [6] /Rechtsextreme-bei-der-Bundestagspolizei/!5777254 | |
| [7] /Rechte-bei-der-Bundestagspolizei/!5827253 | |
| ## AUTOREN | |
| Sabine am Orde | |
| Stefan Reinecke | |
| ## TAGS | |
| Schwerpunkt Coronavirus | |
| Bundestag | |
| Schwerpunkt Polizeigewalt und Rassismus | |
| GNS | |
| Bärbel Bas | |
| Klarnamen | |
| Fake News | |
| Hass | |
| Schwerpunkt Coronavirus | |
| Deutsche Burschenschaft | |
| Schwerpunkt Coronavirus | |
| Bundestag | |
| Schwerpunkt Polizeigewalt und Rassismus | |
| ## ARTIKEL ZUM THEMA | |
| Klarnamenpflicht im Internet: Bayern will Diskurskultur im Netz zivilisieren | |
| Ex-Verfassungsrichter Andreas Voßkuhle ist für eine Pflicht, im Internet | |
| Klarnamen zu benutzen. Unterstützung erhält er aus Berlin und Bayern. | |
| Urteil im Fall Künast: Facebook muss mehr löschen | |
| Einem Gerichtsurteil zufolge muss Facebook rechtswidrige Inhalte aktiv | |
| suchen und löschen. Klägerin Renate Künast spricht von einem | |
| Grundsatzurteil. | |
| Hasskriminalität in Berlin: Hass im Netz bleibt oft ohne Strafe | |
| Die Berliner Staatsanwaltschaft stellt Großteil der Verfahren wegen | |
| Hasskriminalität ein. Was steckt dahinter? | |
| Impfgegner in Bayern: Naturgläubig zwischen den Wipfeln | |
| Sie kommen mit Kerzen: In Bayern gehen Menschen aus der bürgerlichen Mitte | |
| auf die Straße. Viele von ihnen glauben an Esoterik und Homöopathie. | |
| Rechte bei der Bundestagspolizei: Bursche und Bauernopfer | |
| Nach einem Rechtsextremismus-Skandal wurde ein neuer Sicherheitschef im | |
| Bundestag eingesetzt. Der steht politisch selbst rechts außen. | |
| Reaktionen auf Fackelmarsch in Sachsen: „In Art und Auftritt faschistoid“ | |
| Zahlreiche Politiker:innen zeigen Solidarität mit Sachsens | |
| Gesundheitsministerin Köpping (SPD). Vor ihrem Haus waren rechtsextreme | |
| Coronaleugner aufgezogen. | |
| Rechtsextremismus und Bundestagspolizei: 200 Polizisten, 200 Gespräche | |
| Nach einer taz-Recherche über rechtsextreme Vorfälle wurden ehemalige und | |
| aktive Polizisten gefragt. Einzelne Disziplinarverfahren waren die Folge. | |
| taz-Recherche zu rechtsextremen Beamten: Polizeiproblem im Bundestag | |
| Mehrere Bundestagspolizisten haben sich rechtsextrem geäußert oder | |
| verfassungsfeindlich betätigt. Ein Kollege bezeugt einen Hitlergruß. |