| # taz.de -- CO₂-Zertifikate in Brasilien: Die Carbon Cowboys kommen | |
| > Mit CO₂-Emissions-Handel lässt sich Geld verdienen. Deshalb versuchen | |
| > Firmen, Gemeinden von ihren Projekten zu überzeugen. Doch viele sind | |
| > skeptisch. | |
| Bild: Ângela Monteiro Silva will sich das Leben in den Mangroven nicht nehmen … | |
| Ângela Monteiro Silva stapft durch den schwarzen Schlamm. Sie muss darauf | |
| achten, nicht auf die spitzen Äste zu treten, die überall aus dem Boden | |
| ragen. Abertausende Wurzeln winden sich durch die Mangrovenlandschaft, die | |
| in der untergehenden Sonne fast schon surreal wirkt. Einer ihrer Nachbarn | |
| steht bis zur Hüfte im Morast. Plötzlich wirft er sich nach vorn, greift | |
| blitzschnell in ein Loch und zieht einen Krebs hervor. | |
| Auch Silva, 39 Jahre, krauses Haar, hält nach einiger Zeit später einen | |
| Krebs in der Hand. Ein fester Griff, knack, der Panzer bricht. „Mit ein | |
| bisschen Wasser kochen, Salz darüber, fertig.“ | |
| Silva lebt in Aricuru, einem kleinen Amazonas-Dorf im Norden Brasiliens. | |
| Bunt gestrichene Häuser, drei Kirchen, ein Fußballplatz. Etwa 170 Kilometer | |
| trennen das Dorf von Belém, wo [1][derzeit die Weltklimakonferenz] tagt. | |
| Aricuru liegt traumhaft in einer Bucht, am Horizont glitzert der Atlantik. | |
| Das Meer, das sich zweimal täglich zurückzieht, bestimmt hier den Rhythmus. | |
| Die Menschen leben von der Landwirtschaft, vom Fischfang und vom Sammeln | |
| der Krebse. | |
| In letzter Zeit ist die Region in den Fokus geraten. Aricuru und seine | |
| Nachbardörfer sollen Geld dafür bekommen, die Mangrovenwälder zu erhalten. | |
| Es ist ein Vorhaben, das derzeit voll im Trend liegt. Kohlenstoffkredite | |
| lautet eine der Formeln im Kampf gegen die Klimakrise. In der Region | |
| entstehen viele Projekte. Das Klima retten und gleichzeitig armen Gemeinden | |
| helfen, das ist die Idee. Doch kann das wirklich funktionieren? | |
| ## Die Natur als Supermarkt | |
| Silva läuft am Strand entlang. Sie erzählt von ihrer Kindheit in der | |
| Gemeinde. Seit Generationen lebt ihre Familie hier. Ihre Vorfahren, sagt | |
| sie, waren Indigene. Sie lebe gerne in Aricuru. Hier müsse sie keine Angst | |
| vor Überfällen haben, atme keine verschmutzte Luft ein, habe ihren | |
| Supermarkt direkt vor der Tür: die Natur. Doch eines macht Silva Sorgen – | |
| dass sie eines Tages die Mangroven nicht mehr nutzen dürfen. Sie hat von | |
| anderen Projekten gehört, in denen Bewohner*innen ihr Gebiet auf Grund | |
| von CO₂-Vorhaben nicht mehr betreten oder nutzen konnten. | |
| Während die Klimakrise voranschreitet, wird weltweit händeringend nach | |
| Lösungen gesucht. Vielerorts soll der Markt einspringen. Die Geschichte von | |
| Aricuru steht exemplarisch für eine der großen Fragen unserer Zeit: Kann | |
| der Klimaschutz vom Markt geregelt werden? Sie erzählt von einem | |
| Unternehmer, der angeblich alles anders machen will. Und von einer | |
| Gemeinde, die Nein gesagt hat. | |
| Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: Wald absorbiert Kohlenstoff. Wird | |
| er abgeholzt, wird CO₂ freigesetzt – und das trägt zur Erderwärmung bei. | |
| Deshalb gilt: [2][möglichst viel Wald erhalte]n. In der Praxis ist das | |
| jedoch weit komplizierter. Es gibt zahlreiche Initiativen, viele | |
| Regularien, eine Vielzahl von Akteuren. Das bekannteste [3][Rahmenwerk | |
| heißt REDD+]. Es entstand 2005 innerhalb der Vereinten Nationen und soll | |
| Länder dabei unterstützen, Entwaldung zu reduzieren. | |
| Bekannt sind solche CO₂-Projekte vor allem in tropischen Waldgebieten. Doch | |
| auch Mangroven rücken zunehmend in den Fokus. Studien zeigen, dass | |
| Mangroven besonders viel Kohlenstoff speichern, oft mehr als herkömmliche | |
| Wälder. | |
| ## Geld gegen Wald | |
| Der Fall von Aricuru ist komplex. Das Gebiet steht unter Schutz, es gehört | |
| zu einer sogenannten Resex, einer Reserva Extrativista. Diese Schutzgebiete | |
| wurden in Brasilien geschaffen, um den nachhaltigen Lebensunterhalt | |
| traditioneller Gemeinschaften zu sichern. Die Bewohner*innen dürfen | |
| fischen, sammeln und kleinbäuerliche Landwirtschaft betreiben, solange sie | |
| die Umwelt erhalten. | |
| Inzwischen gibt es auf Bundesebene neue Rechtsvorschriften, die den Markt | |
| für CO₂-Kredite regeln. Diese sichern indigenen Völkern und traditionellen | |
| Gemeinden wie Aricuru Rechte an möglichen Erträgen aus Kohlenstoffprojekten | |
| in ihren Territorien zu. Außerdem dürfen sie über solche Vorhaben selbst | |
| entscheiden. Allerdings nur, wenn das Prinzip freier, vorheriger und | |
| informierter Konsultationen sowie sämtliche gesetzlichen Vorgaben | |
| eingehalten werden. | |
| Silva sitzt mit einigen Nachbarinnen in der Versammlungshalle. Es ist | |
| brütend heiß, auf einem Tisch stehen Krüge mit Fruchtsaft. Vor einigen | |
| Monaten saßen hier der Vorsitzende der Resex-Assoziation, ein Befürworter | |
| von CO₂-Projekten, und ein Vertreter des Unternehmens Samaúma. | |
| Man habe ihnen das Projekt vorgestellt, erzählt Silva. Dabei sei gesagt | |
| worden, dass das Gebiet reich sei. Dass sie eine Gesundheitsstation | |
| bekommen könnten, sie eigentlich nichts zu verlieren hätten. Im gesamten | |
| Gebiet, das aus 75 Gemeinden besteht, sollen mit den Kohlenstoffkrediten | |
| umgerechnet rund 370.000 Euro pro Jahr eingenommen werden. 50 Prozent des | |
| erzeugten Wertes würden bei den Gemeinschaften bleiben, 20 Prozent bei der | |
| Resex-Assoziation, 30 Prozent bekäme das Unternehmen. Über mögliche Risiken | |
| sei bei dem Treffen nicht gesprochen worden. | |
| ## Das Misstrauen der Gemeinden | |
| Fábio Carvalho, damaliger Mitarbeiter von Samaúma, widerspricht. Das Thema | |
| Risiken sei „mehrfach“ diskutiert worden. Am Ende wurde abgestimmt, die | |
| Anwesenden lehnten den Vorschlag mehrheitlich ab. Das Projekt klinge zwar | |
| schön, sagt Silva, doch wer garantiere ihnen, dass sie ihr Land weiterhin | |
| nutzen dürften? Diese Frage sei unbeantwortet geblieben. | |
| Carvalho hingegen betont, es sei gesagt worden, dass es keinerlei „Verbote | |
| hinsichtlich der traditionellen Nutzung“ geben werde. Die Ablehnung der | |
| Gemeinde sei respektiert worden. Mittlerweile arbeite er nicht mehr für die | |
| Firma, sondern sei Gesellschafter eines neuen Unternehmens. Eine | |
| Internetpräsenz gibt es bislang nicht. Es handle sich, sagt er, um ein | |
| Unternehmen, das „die Menschen sieht“. | |
| Carvalho erklärt, er sei kein typischer Unternehmer: Er habe jahrelang für | |
| die staatliche Umweltschutzbehörde ICMBio gearbeitet und einen Doktortitel | |
| im Bereich Umweltschutz. Sein Grundsatz sei es, alles gemeinsam mit der | |
| Gemeinde umzusetzen. Sein aktuelles Unternehmen unterscheide sich deutlich | |
| von anderen Projekten, die oft „hastig“ umgesetzt würden. Der taz liegt der | |
| Vertrag eines anderen Projekts vor, in dem geregelt sein soll, dass die | |
| traditionelle Nutzung fortgeführt werden darf. | |
| Daltro Paiva, 60 Jahre, ein kleiner, rundlicher Mann, bleibt dennoch | |
| skeptisch. Geschäfte, sagt er, würden nicht mit Versprechen gemacht. Er | |
| arbeitet für den Pastoralrat der Fischer und Fischerinnen, ein Organ | |
| innerhalb der katholischen Kirche, kurz CPP. Er war bei dem Treffen mit dem | |
| Unternehmen dabei. Dort wurden keine schriftlichen Nachweise vorgelegt, | |
| etwa ein Vertragsentwurf mit Firmenlogo. Dabei müsse alles „schwarz auf | |
| weiß“ vorliegen, um seine Gültigkeit zu haben. | |
| ## Geschäftsleute, die Großes versprechen | |
| Paiva hat großes Misstrauen gegenüber solchen Projekten. Firmen nutzten oft | |
| eine für die Gemeinden unverständliche Sprache. Manchmal sprächen sie | |
| gezielt Einzelpersonen an, um so die Zustimmung der gesamten Gemeinde zu | |
| erhalten. Es ist die Rede von sogenannten Carbon Cowboys – Geschäftsleuten, | |
| die durchs Land ziehen, Großes versprechen. Ende Oktober klagte die | |
| Bundesstaatsanwaltschaft im Bundesstaat Amazonas gegen Projekte wegen | |
| fehlender Konsultation indigener Gemeinden. | |
| Auch Silva hat von solchen Fällen gehört. Bewohner*innen seien betrogen | |
| worden. Man habe einen Herd versprochen, ihnen anschließend jedoch den | |
| Zugang zu ihrem eigenen Land verweigert. „Warum sollte es hier anders | |
| sein?“, fragt sie. | |
| „Es gibt definitiv Unternehmen, die arme Gemeinden ausnutzen“, sagt Laércio | |
| de Sousa Amoras, klein gebaut, 60 Jahre alt. „Aber das ist hier nicht der | |
| Fall.“ Amoras ist Vorsitzender von Auremar. Die Assoziation ist die | |
| legitime Vertretung der 75 Gemeinden des Resex-Territoriums. | |
| Er sitzt im Raum seiner Organisation, während einige Kollegen gerade eine | |
| Vatikanfahne aufhängen – ein katholischer Feiertag steht bevor. An der Wand | |
| hängt eine Karte des Territoriums, daneben ein selbst gemaltes Bild einer | |
| Mangrove. Das Büro liegt in Maracanã, etwa eine Autostunde von Aricuru | |
| entfernt. Draußen gibt es eine hübsche Flusspromenade, kleine Açaí-Läden, | |
| Fußgänger schützen sich mit Regenschirmen vor der beißenden Mittagssonne. | |
| ## Schutz vor „Projekten“ | |
| Amoras ist selbst Fischer, ebenso wie seine Eltern. Seit 25 Jahren sei er | |
| in der luta – im Kampf – aktiv. Er habe einige Schlachten geschlagen, unter | |
| anderem gegen Hotelbetriebe. Ein Projekt, das den Interessen der Gemeinden | |
| zuwiderliefe, würde er niemals unterstützen. Er achte penibel darauf, dass | |
| alle nötigen Schritte eingehalten würden. | |
| Sie hatten bereits Erfahrungen mit einem anderen Unternehmen gemacht, | |
| erzählt er. „Sie kamen und wollten, dass sofort ein Vertrag unterschrieben | |
| wird.“ Jetzt sei es anders. Er kramt in einem grünen Ordner, zieht ein | |
| Blatt heraus: Alle anderen Dörfer – bis auf Aricuru – hätten zugestimmt. | |
| Warum Aricuru dagegen gestimmt habe? „Die Gemeinde lässt sich von außen | |
| beeinflussen“, glaubt er. Von wem genau, sagt er nicht. Wahrscheinlich | |
| meint er aber die CPP. Die katholische Organisation unterstützt Aricuru | |
| schon lange und half auch dabei, ein Protokoll der freien, vorherigen und | |
| informierten Konsultation auszuarbeiten. Dort ist klar geregelt, wie | |
| Konsultationen abzulaufen haben. Nicht nur wegen Kohlenstoffprojekten, | |
| sondern auch um sich gegen andere Projekte zu schützen. | |
| Die Bewohner*innen von Aricuru betonen, dass sie das Protokoll vor dem | |
| Treffen an die Auremar geschickt hätten. Fábio Carvalho erklärt, dass ihm | |
| die Existenz des Protokolls am Tag des Treffens zunächst nicht bewusst | |
| gewesen sei. Er habe erst kurz nach der Versammlung davon erfahren – sonst | |
| wäre dieses anders verlaufen. Nach mehrmaligen Nachfragen räumt er aber | |
| ein, dass sein ehemaliges Unternehmen Fehler gemacht habe. Um doch noch ein | |
| Projekt in Aricuru umzusetzen, sei nun ein schriftlicher Antrag der | |
| Gemeinde nötig, das Treffen müsse nach ihrem Protokoll stattfinden und von | |
| Aufsichtsbehörden begleitet werden. | |
| ## Wo bitte gehts aus der Armut raus? | |
| Wenn man Amoras zuhört, könnte tatsächlich ein neuer Anlauf genommen | |
| werden. Für ihn reiche es nicht, nur die traditionelle Lebensweise zu | |
| bewahren. Die Menschen in Aricuru kämen kaum über die Runden. Viele besäßen | |
| weder ein eigenes Boot noch Fischernetze. „Wir wollen mehr als nur den | |
| Mangrovenwald schützen“, sagt er. „Wir wollen das Leben der Menschen | |
| schützen.“ | |
| Und tatsächlich ist das Dorf arm. Viele Bewohner*innen Aricurus | |
| erhalten Sozialhilfe, es gibt kaum Jobs. „Das Leben hier ist nicht | |
| einfach“, sagt auch Silva. Sie arbeitet als Fischerin und als Lehrerin der | |
| kleinen Grundschule. Auch die Klimakrise mache dem Dorf zu schaffen: Vor | |
| zwei Jahren sei die Maniokernte wegen der Hitze ausgefallen. Viele Fische | |
| zögen sich in tiefere Gewässer zurück. Auch der Regen werde immer | |
| unberechenbarer. | |
| Am Abend sitzt Silva in einem Stuhlkreis vor dem Haus einer Nachbarin. Dort | |
| steht ein kleiner Altar, eine Kerze brennt. Einige haben sich | |
| herausgeputzt, tragen Kleider und Ketten mit Heiligenbildern. Silva hält | |
| eine Bibel in der Hand und trägt ein Shirt mit der Aufschrift „Deus“ – G… | |
| – daneben ein Herz. Sie ist katholisch, wie viele Bewohner*innen des | |
| Dorfes. Heute steht eine Gesprächs- und Bibelstunde an, das Thema: Jugend. | |
| Zwei junge Frauen sprechen. | |
| Doch viele Jugendliche gibt es nicht mehr im Dorf. Die Aussichten sind | |
| schlecht: Viele ziehen in den Süden Brasiliens, mehr als 3.000 Kilometer | |
| entfernt. Dort ist es viel kälter, Neuankömmlinge aus dem Norden werden | |
| nicht immer freundlich aufgenommen. Trotzdem nehmen viele die Strapazen auf | |
| sich, weil es dort Jobs gibt, man viel mehr verdient. Auch Silva lebte fünf | |
| Jahre dort. Ihre Tochter wohnt noch immer im Süden. Es tue ihr weh, dass so | |
| viele das Dorf verlassen. | |
| ## Kontrolle durch die Gemeinde selbst | |
| Warum also nicht die Marktkräfte nutzen, um armen Dörfern wie Aricuru zu | |
| helfen? | |
| „Viele Unternehmen im Kohlenstoffmarkt betrachten den Wald als | |
| wirtschaftliches Gut“, sagt Daltro Paiva. Im aktuellen Fall sehe er nicht, | |
| wie sich die Firma von anderen unterscheidet. Beim Treffen seien einige | |
| Hinweise auf negative Praktiken der Firma aufgetaucht. „Wenn sie | |
| tatsächlich anders handeln will, muss sie Beweise für bisherige Tätigkeiten | |
| und geplante Vorgehensweisen vorlegen.“ | |
| Gibt es für Paiva überhaupt eine Möglichkeit, mit Kohlenstoffkrediten zu | |
| arbeiten? Nur, wenn die Gemeinde den gesamten Prozess selbst kontrolliert. | |
| Das sei jedoch kaum umzusetzen, räumt er ein. Als Alternative kämen | |
| nachhaltiger Tourismus oder die Stärkung lokaler Praktiken wie Fischerei, | |
| Landwirtschaft und Sammeln infrage. Doch auch dafür wären finanzielle | |
| Mittel nötig – und es ist fraglich, ob der ohnehin arme Bundesstaat diese | |
| bereitstellen wird. Ein Dilemma. | |
| Ângela Monteiro Silva wünscht sich, in Aricuru alt zu werden. Und dass die | |
| jungen Leute irgendwann nicht mehr wegziehen müssen. Sie hegt weiterhin | |
| großes Misstrauen, ob CO₂-Kredite der richtige Weg sind. „Besser auf Nummer | |
| sicher gehen“, sagt sie, „als irgendwann unsere Heimat zu verlieren.“ | |
| Die Recherche entstand auf einer Pressereise von Misereor. | |
| 17 Nov 2025 | |
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