| # taz.de -- Die Hassfigur der deutschen AKW-Gegner: „Immer dem Staat verpflic… | |
| > Vom Atomaufseher zum Lobbyisten und zurück: Gerald Hennenhöfer war die | |
| > Hassfigur der AKW-Gegner. Jetzt stellt er sich der Kritik – und hat | |
| > überraschende Pläne. | |
| Bild: Gerald Hennenhöfer: Ein Mann, der jeden bröckelnden Beton schönredet? … | |
| taz: Herr Hennenhöfer, kennen Sie das bekannteste Theaterstück von Carlo | |
| Goldoni? | |
| Gerald Hennenhöfer: So spontan jetzt nicht. | |
| Es heißt „Der Diener zweier Herren“. Es gibt viele Leute, die meinen, Sie | |
| könnten darin gut die Hauptrolle spielen. | |
| Ja, dieser Vorwurf begegnet mir ständig. Auch in der taz gelte ich als | |
| „Atomlobbyist“. Dabei habe ich mich immer dem Staat verpflichtet gefühlt. | |
| Beamter zu werden war eine klare Lebensentscheidung. | |
| Es ist eben ungewöhnlich, dass der oberste Atomaufseher des Landes zu einem | |
| der Konzerne wechselt, die er vorher beaufsichtigt hat – und dann später | |
| auf seine alte Position als Aufseher zurückkehrt. | |
| Das war ja so nicht mein Plan. Ende 1998, als die Regierung | |
| Schröder/Fischer kam, bin ich in den einstweiligen Ruhestand versetzt | |
| worden. Da war ich aber noch zu jung, um nur spazieren zu gehen. Darum habe | |
| ich das Angebot angenommen, zum damaligen Viag-Konzern, einem der | |
| Eon-Vorgänger, zu wechseln. Das war mit allen Beteiligten abgesprochen, von | |
| der neuen Bundesregierung sogar vermittelt worden. Die fand es gut, dass | |
| bei den geplanten Konsensgesprächen bei der Viag, also einem | |
| Beteiligungsunternehmen des Freistaats Bayern, jemand saß, der die | |
| Problematik kennt. In gewisser Weise sah man in mir wohl auch einen | |
| Vertreter der früheren CDU-FDP-Regierung. | |
| Sie waren also zu dieser Zeit gefühlt auf der Seite der Regierung? | |
| Nein. Ich muss natürlich loyal demjenigen gegenüber sein, der mich bezahlt. | |
| Aber die Aufgabe hieß Konsens. Und den hielt ich für unbedingt notwendig. | |
| Ich hatte ihn schon unter der Umweltministerin Merkel hinter den Kulissen | |
| ausgelotet. Damals hieß es, der Hennenhöfer kann Brücken bauen. Und als das | |
| Thema mit dem rot-grünen Atomausstieg abgeschlossen war, bin ich ein Jahr | |
| später dort ausgeschieden und war fast sieben Jahre als Rechtsanwalt tätig. | |
| Und dann ging es zurück ins Ministerium. | |
| Ja, zu meiner völligen Überraschung bin ich von Norbert Röttgen wieder | |
| berufen worden. Beamtenrechtlich war ich verpflichtet, dem zu folgen. | |
| Ist Ihnen das denn schwergefallen, wenn Sie so ein überzeugter Beamter | |
| waren? | |
| Wenn ich mich mit Händen und Füßen gesträubt hätte, hätte Herr Röttgen s… | |
| wohl anders entschieden. Aber es hat schon intensiver Gespräche bedurft, in | |
| denen er die beamtenrechtliche Karte zumindest mal gezeigt hat. Immerhin | |
| musste ich meine Rolle als Anwalt aufgeben, die ich mir gerade aufgebaut | |
| hatte – um dann wieder auf demselben Stuhl zu sitzen wie vor elf Jahren. | |
| Ich habe Herrn Röttgen gewarnt: Das gibt Probleme mit meiner Vergangenheit. | |
| Aber er hat gesagt, das interessiert ihn nicht, er will meine | |
| Fachkompetenz. | |
| Probleme gab es dann ja tatsächlich. Umweltbewegung, Opposition und viele | |
| Medien sahen Sie als Atomlobbyisten. Würden Sie diesen Begriff für sich | |
| annehmen? | |
| In meinen Augen ist Lobbyist durchaus ein ehrenwerter Beruf, der zum | |
| parlamentarischen System dazugehört. Aber diese Funktion habe ich nicht | |
| ausgeübt, sondern umgesetzt, was politisch beschlossen worden ist. Und | |
| natürlich weiß ich, dass der Begriff negativ gemeint war. | |
| Sie könnten doch auch einfach dazu stehen, dass Sie Atomkraft für eine | |
| sinnvolle Sache gehalten haben und entsprechend agiert haben. | |
| Da erliegen Sie einem Missverständnis. Ich war Sicherheitsbeamter. Und als | |
| solcher hat man sich nicht für oder gegen die Kernenergie auszusprechen. | |
| Allein aus der Tatsache, dass ich nicht ständig gesagt habe, ich lehne die | |
| Kernenergie ab, dürfen Sie nicht ableiten, dass ich sie propagiert habe. | |
| Das Thema Atom hat nicht losgelassen. Als Anwalt haben Sie die Betreiber | |
| des Atomlagers Asse beraten. | |
| Ich habe als unabhängiger Rechtsanwalt die Schachtanlage betreut, die der | |
| Bundesrepublik gehört und von einer bundeseigenen Gesellschaft betrieben | |
| wurde. Das heißt, ich war wieder Vertreter des Staates. Ich habe mich dafür | |
| eingesetzt, dass die atomrechtlichen Standards eingehalten wurden. | |
| Die Asse ist heute ein Albtraum-Thema. | |
| Aber das lag nicht an mir. Ich habe immer gesagt, dass dort Nuklearmaterial | |
| liegt, das dem Atomgesetz unterliegt. Deswegen habe ich bis 1998 im | |
| Umweltministerium auch verhindert, dass die Asse einfach zugeschüttet | |
| wurde, wie der Betreiber es damals wollte. Ich habe auf ein | |
| Schließungskonzept nach nuklearen Anforderungen gepocht und schon damals | |
| einen Wechsel der Betreibergesellschaft empfohlen. Das ist zunächst nicht | |
| weiterverfolgt worden, als ich ausgeschieden bin. Dadurch ging wertvolle | |
| Zeit verloren. | |
| Bei Goldoni ist „Der Diener zweier Herren“ ein Lustspiel. Wie lustig war | |
| der Job denn für Sie? | |
| Ein paar Monate nach meiner Rückkehr ins Ministerium gab es im Bundestag | |
| eine Debatte, die ich durch Zufall mitbekommen habe. Da sind die Spitzen | |
| der Opposition in öffentlicher Sitzung über den Hennenhöfer hergefallen. | |
| Das habe ich als Dammbruch in der politischen Kultur empfunden. Denn für | |
| meine Tätigkeit trug der Minister die politische Verantwortung, nicht ich | |
| als Beamter. Da bin ich zu Herrn Röttgen gegangen und habe gesagt: Jetzt | |
| ist Schluss, ich mag nicht mehr. | |
| Wie hat er reagiert? | |
| Er sagte: „Ganz falsche Reaktion. Wer Personen angreift, hat keine | |
| Sachargumente.“ Das ist ein Satz, den ich mir immer wieder aufsage, wenn | |
| ich in der Zeitung etwas über mich lese. So konnte ich damit leben. Aber | |
| für meine Familie war das weniger schön. Als dpa einen Bericht über mich | |
| geschrieben hat, gab es auch in meiner Lokalzeitung eine halbe Seite mit | |
| einem großen Foto und einem negativen Artikel. Das hat meine Familie in der | |
| Nachbarschaft oder auf dem Schulhof schon zu spüren bekommen. | |
| Wie sind Sie mit so was umgegangen? | |
| Ich fand diese Angriffe äußerst unfair, denn als Beamter kann ich ja selbst | |
| die Medien nicht als Plattform nutzen. Ein Beamter darf das nicht. Auch | |
| dass ich jetzt nach meiner Pensionierung mit Ihnen rede, ist für mich keine | |
| Selbstverständlichkeit. Aber ich finde es bemerkenswert, dass mir die taz | |
| nach Jahren, in denen ich Polemik und öffentliche Diffamierung zu ertragen | |
| hatte, die Gelegenheit gibt, ihren Lesern einmal meine Position deutlich zu | |
| machen. | |
| Dann mal zur Sache. Derzeit geht in Hessen ein Untersuchungsausschuss der | |
| Frage nach, ob beim Atommoratorium nach der Fukushima-Katastrophe | |
| absichtlich Fehler gemacht worden sind, um den AKW-Betreibern hinterher | |
| Schadenersatzforderungen zu ermöglichen. Haben Sie auch damals zwei | |
| verschiedenen Herren gedient? | |
| Das sind politisch motivierte Verunglimpfungen, nichts anderes. Unmittelbar | |
| nach dem Ereignis in Fukushima standen alle unter Schock. Die Kanzlerin, | |
| der Minister, ich selbst. Wir wussten, dass es ein Erdbeben und einen | |
| Tsunami gegeben hatte. Aber das reichte zunächst nicht, um drei | |
| Kernschmelzen zu erklären. Wir waren fassungslos und hatten keine | |
| Vorstellung von den Abläufen am Unfallort. In dieser Situation habe ich | |
| empfohlen, eine Sicherheitsüberprüfung aller Kernkraftwerke durchzuführen – | |
| übrigens nicht nur bei uns – und dafür die älteren deutschen Reaktoren vom | |
| Netz nehmen zu lassen. Das sollte per Anordnung durch die Länder geschehen. | |
| Für eine Gesetzesänderung war keine Zeit. | |
| Zur Bankenrettung sind schon Gesetze in drei Tagen durchs Parlament | |
| gebracht worden … | |
| Die politischen Wünsche waren damals andere. Es ging ja ursprünglich nur um | |
| eine befristete Abschaltung, um die Kernkraftwerke zu überprüfen. Und da | |
| fanden wir, die unklare Situation und die entfernteste Sorge, bei der | |
| Sicherheit der Anlagen etwas übersehen zu haben, seien Grund genug für die | |
| Abschaltung. Heute heißt es, andere hätten bessere Begründungen gehabt. Ich | |
| sehe das nicht. Spekulationen über denkbare technische Mängel hätten die | |
| Sache nicht rechtssicherer gemacht, eher im Gegenteil. | |
| Aber Sie haben in Ihrer Abteilung das Referat „Bundesaufsicht bei | |
| Atomkraftwerken“, das eine ausführliche Begründung für das Moratorium | |
| gefordert hat, einfach übergangen. | |
| Ich habe das Rechtsreferat beauftragt, die wahrscheinlich kompetenteste | |
| Stelle für die Auslegung des Atomrechts in Deutschland. Die Kollegen haben | |
| eine schlanke Begründung empfohlen, die dann später durch das Prüfprogramm | |
| der Reaktorsicherheitskommission konkretisiert werden sollte. Das hat mich | |
| überzeugt. | |
| Ihr Aufsichtsreferat hat ausdrücklich widersprochen und vor drohendem | |
| Schadenersatz gewarnt. | |
| Solche Streitigkeiten finden im Behördenalltag permanent statt. Und der | |
| juristische Sachverstand und die höchste Instanz in Atomrechtsfragen saßen | |
| ganz maßgeblich im Rechtsreferat. | |
| Selbst das Kanzleramt hat später in einem Papier die Frage aufgeworfen, ob | |
| die Begründung ausreichend war. | |
| Ich kenne ein solches Papier nicht. | |
| Wenn Sie angeblich alles richtig gemacht haben: Warum hat RWE dann am Ende | |
| vor Gericht gewonnen? | |
| Vor allem, weil Hessen bei der Anordnung Fehler gemacht und auf eine | |
| Anhörung verzichtet hat. | |
| Die Richter haben allerdings auch erklärt, die Abschaltung sei nicht | |
| ausreichend begründet gewesen. | |
| Daran hätten Spekulationen über denkbare Sicherheitsmängel nichts geändert. | |
| Zudem hat die Sache erst besonderes wirtschaftliches Gewicht bekommen, als | |
| aus der befristeten Abschaltung zur Sicherheitsprüfung eine dauerhafte | |
| Stilllegung wurde und damit die zulässigen Strommengen aus dieser Zeit | |
| verloren waren. Das hat aber kein „Atomlobbyist“ entschieden, sondern der | |
| Bundestag – mit breiter Mehrheit. | |
| Auch in anderen Fällen haben Sie sich über den Rat von Fachleuten | |
| hinweggesetzt. Beim DDR-Endlager Morsleben etwa haben Sie 1994 angeordnet, | |
| dass dort wieder Atommüll eingelagert wird – gegen den Willen des Landes | |
| und trotz expliziter Warnung des Bundesamts für Strahlenschutz. | |
| Morsleben ist nach der Einheit sehr intensiv untersucht worden – noch unter | |
| Minister Klaus Töpfer. Das Ergebnis war, dass das Bergwerk sicher | |
| geschlossen werden kann und es das Gefährdungspotenzial nicht nennenswert | |
| erhöht, wenn da noch weitere Abfälle eingelagert werden. Es gab eine | |
| fertige Planung, die politisch noch vor meiner Zeit beschlossen worden war, | |
| und ich hatte den Auftrag dafür zu sorgen, dass sie auch umgesetzt wird. | |
| Das Bundesamt hat an Sie persönlich geschrieben, dass das Lager wegen | |
| Einsturzgefahr nicht weiter genutzt werden sollte. | |
| Das war alles vorher schon untersucht worden, es gab keine neuen Fakten. | |
| Regierungsentscheidungen brauchen auch eine gewisse Kontinuität. | |
| Anderes Beispiel: 1997 haben Sie dem rot-grün regierten Land Hessen per | |
| Bundesweisung verboten, das Atomkraftwerk Biblis stillzulegen. | |
| Die Debatte finde ich verlogen. Die gleichen Leute, die vorher in Hessen | |
| saßen, sind unter Jürgen Trittin als Abteilungs-, Unterabteilungs- und | |
| Referatsleiter ins Bundesumweltministerium eingezogen – und waren über zehn | |
| Jahre im Amt, ohne dass Biblis abgeschaltet wurde. | |
| Haben Sie denn gar nichts gemacht, was Sie im Nachhinein für einen Fehler | |
| halten? | |
| Ich mache mir heute Vorwürfe, dass ich das Thema Asse nicht in den 90er | |
| Jahren öffentlich gemacht habe. Die rot-grüne Regierung in Niedersachsen | |
| hat den Bund mit allem, was sie hatte, attackiert. Aber über die Asse, die | |
| in ihrer berg- und atomrechtlichen Verantwortung lag, hat sie kein Wort | |
| verloren. Nie. Damals war ich nicht mutig genug und habe gedacht, ich ziehe | |
| das nicht von mir aus als Problem hoch. | |
| Vor vier Jahren – am 30. Juni 2011 – hat der Bundestag den Ausstieg | |
| beschlossen. War das für Sie ein trauriger Tag? | |
| Ich bin an dem Tag mit dem Staatssekretär zum Essen gegangen. Der war voll | |
| Freude über den politischen Erfolg. Diese konnte ich nicht ganz teilen, | |
| weil ich auch an die 20.000 Beschäftigten denken musste, deren | |
| Arbeitsplätze nun ohne Zukunft waren. Außerdem hatten wir bis dahin | |
| international die Führungsposition in der kerntechnischen | |
| Sicherheitsdebatte. Diese Einflussmöglichkeit wird verloren gehen, was ich | |
| besonders bedauere. | |
| Keine Erleichterung, dass der ewige Streit endlich vorbei ist? | |
| Doch, durchaus ein Gefühl einer gewissen Erleichterung angesichts der | |
| jahrzehntelangen quälenden Diskussion. Aber zu sagen, dass ich erfreut war, | |
| wäre zu viel. | |
| Die deutschen Energiekonzerne stecken in der Krise. Wie groß ist Ihr Anteil | |
| daran – Sie haben ihnen immerhin weisgemacht, es gebe eine Zukunft für | |
| Atom? | |
| Hier spricht jetzt nur der Zeitungsleser, nicht der Sicherheitsbeamte: Die | |
| Malaise der Energieversorger hat nur wenig mit dem Atomausstieg zu tun. | |
| Vielmehr damit, dass der erneuerbare Strom vorrangig ins Netz eingespeist | |
| wird. Die Unternehmen konnten sich noch vor ein paar Jahren nicht | |
| vorstellen, dass man in Deutschland mal 23 Milliarden jährlich für die | |
| EEG-Förderung ausgeben würde. Sie haben ihr Geschäft in der Erzeugung von | |
| nicht subventioniertem Strom gesehen. Das wird ihnen heute vorgehalten als | |
| Verpennen der Energiewende, aber was hätten sie tun können? | |
| In die Erneuerbaren einsteigen. Aber da liegen die Renditen bei 5 bis 8 | |
| Prozent. RWE braucht aber 15 bis 25 Prozent. | |
| Es stimmt wohl, das ist eine Rendite, die für Konzerne nicht ausreicht, die | |
| sich am Kapitalmarkt finanzieren. Das ist die Grausamkeit des | |
| Kapitalmarktes. | |
| Wie geht es für Sie weiter? Wem wollen Sie künftig dienen? | |
| Da habe ich gar nicht so viel Auswahl. Die schwarz-rote Bundesregierung hat | |
| mich entlassen. Die Grünen, die ich ernster genommen habe, als sie | |
| vielleicht glauben, haben gezeigt, dass sie die Diffamierung von Beamten | |
| trotz Ausstieg fortsetzen. Die Unternehmen sehen in mir denjenigen, der den | |
| Ausstieg strikt durchgezogen hat. Und natürlich würde ich, anders als von | |
| manchen Medien spekuliert wurde, keine Mandate annehmen zu Klagen gegen das | |
| Ausstiegsgesetz, für das ich verantwortlich war. Das wäre dann wirklich ein | |
| Diener zweier Herren. | |
| Was folgt daraus? | |
| Im Nuklearbereich sehe ich gegenwärtig keine Aufgabe. Es sei denn, es träte | |
| eine Situation ein, wo man jemanden braucht, der in kein Lager gehört. | |
| Zum Beispiel, wenn ein Mediator gebraucht wird für einen Deal zwischen der | |
| Politik und den Konzernen, wie es mit den Klagen, den Kraftwerken und dem | |
| Atommüll weitergeht? | |
| Ich würde es jedenfalls begrüßen, wenn nicht alles den Gerichten überlassen | |
| wird, sondern die Politik gestaltend eingreift. Da zeichnet sich aber für | |
| mich nichts ab. | |
| Und wie sieht es international aus? Sind Sie da noch gefragt? | |
| Wir könnten international viel zur Sicherheit beitragen, solange man uns | |
| noch befragt. In der EU haben wir in der vergangenen Legislaturperiode | |
| trotz der Ausstiegsentscheidung sehr vieles erreicht. Aber für | |
| internationale Missionen wird man von der nationalen Regierung nominiert, | |
| und die benennt mich natürlich nicht. Das finde ich schade. Ich würde mir | |
| wünschen, dass wir nach dem Ausstieg endlich gemeinsam agieren, weil wir | |
| dann im Ausland noch etwas für die nukleare Sicherheit und die Entsorgung | |
| bewirken könnten. Stattdessen schlagen wir weiter Schlachten der | |
| Vergangenheit. | |
| 20 May 2015 | |
| ## AUTOREN | |
| Malte Kreutzfeldt | |
| Bernhard Pötter | |
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