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# taz.de -- Vor Parlamentswahl in Russland: OSZE schickt keine Beobachter
> Grund seien Einschränkungen von russischer Seite. Die Behörden hätten die
> Zahl der Wahlbeobachter zu klein halten wollen, so die Organisation.
Bild: Möchte mit allen Mitteln seine Macht sicherstellen: Wladimir Putin
Moskau dpa | Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
(OSZE) wird keine Beobachter zur [1][russischen Parlamentswahl] im
September schicken und begründet das mit Einschränkungen durch die
russischen Behörden.
„Wir bedauern sehr, dass unsere Beobachtung der bevorstehenden Wahlen in
Russland nicht möglich sein wird“, sagte der Direktor des
OSZE-Menschenrechtsbüros ODIHR, Matteo Mecacci, in einer Mitteilung vom
Mittwoch. Erstmals seit 1993 wird es damit keine Wahlbeobachter bei der
russischen Abstimmung geben.
Doch Russland habe „ohne irgendwelche klar Pandemie-bezogenen
Einschränkungen“ die Zahl der internationalen Wahlbeobachter so klein
halten wollen, dass eine effektive Beobachtungsmission nicht möglich sei.
Es sei bedauerlich, dass die OSZE den russischen Wählern nun keine
transparente Bewertung ihrer Abstimmung bieten könne, heißt es in der
Mitteilung.
Der Chef des Auswärtigen Duma-Ausschusses, Leonid Sluzki, kritisierte die
OSZE-Absage als politische Entscheidung. Russland habe der OSZE die
Einreise von insgesamt 60 Wahlbeobachtern angeboten, betonte Sluzki.
Russische Oppositionelle hingegen warnen immer wieder vor Betrug und
Fälschungen bei der Abstimmung am 19. September.
5 Aug 2021
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