| # taz.de -- Anti-Nazi-Demo in Dortmund: 2.500 Menschen protestieren | |
| > In Dortmund haben tausende Menschen gegen eine Neonazi-Demonstration | |
| > protestiert. Linksautonome versuchten, den Aufmarsch zu blockieren. | |
| Bild: Besorgte Bürger? Neonazi-Demo in Dortmund | |
| Dortmund epd | Rund 2.500 Menschen haben am Samstag in Dortmund gegen einen | |
| Aufmarsch von Rechtsextremisten protestiert. In der Stadt sei kein Platz | |
| für „braunes Gedankengut“ und „menschverachtende Ideologien“, sagte | |
| Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) zum Auftakt der Demonstration. | |
| Dortmund stehe für Vielfalt und sei nach wie vor eine Stadt, die von | |
| Zuwanderung lebe und geprägt sei. Das Gedankengut der Neonazis gehöre auf | |
| den „Müllhaufen der Geschichte“. | |
| Für den für den Nachmittag geplanten Neonazi-Aufmarsch galten strenge | |
| polizeiliche Auflagen. Unter anderem dürfen die Teilnehmer keine | |
| aggressiv-rechtsextremen Parolen skandieren. | |
| Nach Angaben der Polizei verlief der Gegenprotest bis zum Mittag absolut | |
| friedlich. Allerdings versuchten nach Angaben der Behörde mehrere hundert | |
| Personen, die der linksautonomen Szene zuzuordnen seien, in der Nähe des | |
| Hafens eine Straße zu blockieren. Zudem seien sie in Richtung des geplanten | |
| Versammlungsortes der Neonazis gelaufen. | |
| 4 Jun 2016 | |
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