| # taz.de -- Dänische Anti-Flüchtlingskampagne: „Geschmacklos, nutzlos, sch�… | |
| > Die Zeitungsanzeigen sollen Einwanderer aus dem Libanon abschrecken. | |
| > Dafür bekommt die dänische Regierung jetzt Gegenwind. | |
| Bild: Die Kampagne soll dazu beitragen, dass weniger Flüchtlinge nach Dänemar… | |
| Kopenhagen dpa | Die dänische Regierung hat mit Anzeigen in Zeitungen im | |
| Libanon, die Flüchtlinge davon abhalten sollen, nach Dänemark zu kommen, | |
| Kritik ausgelöst. „Geschmacklos, nutzlos und schädlich für Dänemarks | |
| Renommee in der Welt“, nannte der frühere dänische Außenminister [1][Martin | |
| Lidegaard die Kampagne bei Twitter]. | |
| Die [2][Annoncen] waren am Montag in Zeitungen im Libanon erschienen. Darin | |
| informierte die liberale dänische Regierung die Menschen dort über die | |
| schlechteren Bedingungen für Einwanderer in Dänemark. | |
| Das Land hatte die finanzielle Unterstützung für neuankommende Flüchtlinge | |
| ab dem 1. September stark gekürzt. | |
| In den vergangenen Tagen waren rund 800 Flüchtlinge im dänischen Rødby | |
| angekommen. Die meisten waren auf dem Weg nach Schweden. Regierungschef | |
| Lars Løkke Rasmussen hatte am Montagabend zum ersten Mal eine gemeinsame | |
| europäische Lösung in der Flüchtlingsfrage angeraten. Bei der Asylpolitik | |
| steht Dänemark in der EU außen vor. | |
| 8 Sep 2015 | |
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| [1] https://twitter.com/martinlidegaard/status/640811705975619584 | |
| [2] https://twitter.com/justinCPH/status/640776398949490688 | |
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