| # taz.de -- Nahost: Zerrissenes Palästina | |
| > Ein Staat löst sich auf, bevor er gegründet wird von Alain Gresh | |
| Bild: Opposition zu Israel als alleinige Strategie: die Hamas. | |
| ## Zerrissenes Palästina | |
| ## Ein Staat löst sich auf, bevor er gegründet wird | |
| ## | |
| Die neuste Parole der internationalen Staatengemeinschaft lautet "Rettet | |
| Präsident Abbas!" Und das ist nicht nur Gerede, vielmehr kommen auf einmal | |
| kühne Vorschläge auf den Tisch: Wiederaufnahme der Zahlungen an die | |
| Autonomiebehörde, Hilfe für die Not leidende Zivilbevölkerung, neue | |
| Friedensverhandlungen, um die "gemäßigten" Palästinenser zu stützen. Selbst | |
| Israels Ministerpräsident Ehud Olmert entdeckt in Mahmud Abbas plötzlich | |
| einen "Partner für den Frieden". In Washington und Brüssel verschloss man | |
| jahrelang die Augen vor der bedrückenden Situation im Westjordanland und im | |
| Gazastreifen, über die man sich aus Berichten der Weltbank, der | |
| Weltgesundheitsorganisation oder von amnesty international informieren | |
| konnte. | |
| Wachgerüttelt wurde der Westen erst durch den vollständigen Sieg der Hamas | |
| im Gazastreifen. Dabei hatten Israel und die USA die Fatah großzügig mit | |
| Waffen versorgt; zum Beispiel wurden mehrere Lieferungen an die | |
| Präsidentengarde und die Geheimpolizei PSF durchgewinkt.(1) Vergebens: | |
| Inzwischen haben sich die meisten militärischen Führer der Fatah (wie | |
| Mohammed Dahlan, Raschid Abu-Schabak und Samir Mascharaui) nach Jordanien | |
| oder Ägypten abgesetzt, statt an der Seite ihrer Truppen zu bleiben. Das | |
| ist nur einer von vielen Gründen für die schmähliche Niederlage. Ein | |
| weiterer wichtiger Aspekt ist die Unfähigkeit der Fatah, ihre Rolle als | |
| Staatspartei in einem nicht existierenden Staatswesen aufzugeben und zu | |
| einer "normalen" politischen Kraft zu werden. Noch immer herrschen | |
| Vetternwirtschaft und Klandenken in der einst von Jassir Arafat gegründeten | |
| Organisation. | |
| Die erbarmungslose Härte, mit der sich jetzt Hamas und Fatah im | |
| Gazastreifen bekämpft haben, zeigt aber auch, wie weit der Zerfall der | |
| palästinensischen Gesellschaft nach 18 Monaten internationalen Boykotts | |
| fortgeschritten ist. Während der Kämpfe kam es zu Racheakten, Plünderungen, | |
| Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren. Und natürlich beschuldigten beide | |
| Seiten den Gegner, im Dienst ausländischer Mächte zu agieren. Bereits am | |
| 12. Januar ließ Mohammed Dahlan bei einer großen Kundgebung in Gaza | |
| feindselige Parolen gegen die "Schiiten" der Hamas skandieren.(2) Die | |
| Islamisten wiederum bezeichnen die Fatah als Agenten Israels und der USA, | |
| oder einfach als Ungläubige (kafir). "Beide Seiten nehmen die | |
| Zivilbevölkerung in Geiselhaft und verurteilen sie in ihren Straßenkämpfen | |
| zum Tode", schrieb die israelische Journalistin Amira Hass. "Sie opfern die | |
| palästinensische Sache auf dem Altar ihrer Feindschaft."(3) Palästina zahlt | |
| einen hohen Preis für die Militarisierung der politischen | |
| Auseinandersetzung und ihre Begleiterscheinungen wie Gewaltverherrlichung | |
| und Kämpferkult. | |
| Am 12. Juni schrieb der palästinensische Psychiater Ejad Sarradsch eine | |
| verzweifelte Botschaft: "Es gibt so viel Hass und Rachefeldzüge. Und es | |
| geht hier nicht nur um einen politisch-militärischen Machtkampf. () Wir | |
| sind alle gemeinsam von Israel besiegt worden, und diese Erniedrigung führt | |
| dazu, dass wir uns schwächere Gegner suchen, auf die wir losgehen, in den | |
| eigenen Reihen Folter und Unterdrückung durch Israel haben eine | |
| Brutalisierung bewirkt; Schmerz und Traumatisierung verschaffen sich nun | |
| auf die übelste Weise Ausdruck - indem wir uns durch chronische Gewalt | |
| selbst vergiften." | |
| Der israelische Journalist Gideon Levy benennt das Vermächtnis von vierzig | |
| Jahren Besatzung: "Die gewalttätigen jungen Männer, die sich jetzt so | |
| grausame, tödliche Kämpfe liefern, waren im Winter 1987 kleine Kinder - die | |
| Kinder der ersten Intifada. Die meisten von ihnen haben den Gazastreifen | |
| nie verlassen. Jahrelang erlebten sie, wie ihre älteren Brüder verprügelt | |
| und verletzt wurden, wie ihre Eltern als Gefangene im eigenen Haus lebten, | |
| ohne Arbeit, ohne Hoffnung. Ihr ganzes Leben verbrachten sie im | |
| Schlagschatten israelischer Gewalt."(4) | |
| Ist der Untergang Palästinas noch aufzuhalten? Vielleicht - wenn den | |
| Erklärungen der USA und der Europäer ausnahmsweise Taten folgen würden, | |
| wenn die "internationale Gemeinschaft" endlich die Schaffung eines | |
| palästinensischen Staates erzwingen würde. Vor fünf Jahren, im Juni 2002, | |
| hatte sich sogar US-Präsident Bush für einen Frieden auf der Grundlage | |
| einer Zwei-Staaten-Lösung eingesetzt. Doch seither hat sich in dieser Frage | |
| nichts getan. | |
| In den Jahren 2003 und 2004 hatte die israelische Regierung erklärt, das | |
| einzige Hindernis auf dem Weg zum Frieden sei Arafat. Man belagerte den | |
| alten PLO-Führer in seinem Hauptquartier in Ramallah, wo er bis kurz vor | |
| seinem Ende auf wenigen Quadratmetern eingesperrt war. Und Ariel Scharon | |
| gab die Parole aus: "Jassir Arafat ist unser Bin Laden." Die internationale | |
| Staatengemeinschaft ließ es geschehen. | |
| Abbas hatte nie eine Chance | |
| Jassir Arafat starb am 11. November 2004, und Mahmud Abbas trat seine | |
| Nachfolge an der Spitze der Autonomiebehörde an. Damit hatte sich in der | |
| Führung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) der Kandidat | |
| durchgesetzt, der eindeutig der "moderateste" war. Abbas war entschlossen, | |
| den "Friedensprozess" wieder in Gang zu bringen, aber seine Angebote | |
| blieben ohne Resonanz. Stattdessen beschleunigte Israel die | |
| Siedlungsprojekte, der Sperrwall wurde weiter ausgebaut. Neue | |
| Straßensperren machten für die Palästinenser schon die Fahrt zum nächsten | |
| Dorf zu einer Odyssee. Unter diesen Bedingungen fiel es der Hamas nicht | |
| schwer, die Parlamentswahlen im Januar 2006 zu gewinnen. | |
| Neben der politischen Zersplitterung der Hamas-Gegner sprachen drei | |
| Argumente für die Hamas: Ihre Rolle im Widerstand gegen die Besatzung, ihre | |
| sozialen Hilfseinrichtungen, und ihre "sauberen Hände" im Vergleich mit der | |
| korrupten alten Administration. War ihr Wahlerfolg auch ein Votum gegen den | |
| Frieden mit Israel und für die Strategie der Selbstmordattentate? Das wurde | |
| von allen Meinungsumfragen dementiert: Die Bevölkerung hoffte immer noch | |
| auf eine Zwei-Staaten-Lösung, und das hatte auch die Hamas begriffen. In | |
| ihrer Wahlplattform war keine Rede von der Vernichtung des Staates Israel, | |
| die - wie bei der PLO in den 1960er-Jahren - auch heute noch zu den | |
| Forderungen ihres Grundsatzprogramms gehört. Einige Hamas-Führer erklärten | |
| sogar, unter bestimmten Bedingungen sei die Bewegung bereit, der Gründung | |
| eines Palästinenserstaats innerhalb der 1967 von Israel besetzten Gebiete | |
| zuzustimmen. | |
| Die USA und Israel reagierten auf den Wahlausgang mit einer Strategie, die | |
| von der Europäischen Union abgesegnet und auch von einem Teil der Fatah | |
| mitgetragen wurde: Mit allen Mitteln sollte das Ergebnis korrigiert werden. | |
| Politischer Druck Washingtons auf die Fatah verhinderte die von der Hamas | |
| vorgeschlagene Regierung der Nationalen Einheit; die Bevölkerung wurde | |
| durch den Wirtschaftsboykott für ihr unerwünschtes Abstimmungsverhalten | |
| bestraft. Wie die Kämpfe in Gaza nun gezeigt haben, hat diese Strategie die | |
| Hamas weder finanziell noch militärisch geschwächt. Der Boykott traf vor | |
| allem die Bevölkerung: Palästina versank noch tiefer in der Armut, der | |
| Verfall der staatlichen Institutionen wurde nur noch beschleunigt. | |
| Hier zeigt sich auch, dass die internationale Gemeinschaft nichts aus dem | |
| Irak-Embargo gelernt hat. Zwölf Jahre lang waren die Sanktionen gegen | |
| Saddam Hussein in Kraft, aber sie brachten sein Regime nicht zu Fall und | |
| konnten nicht einmal den Lebensstandard der Führungsschicht | |
| beeinträchtigen. Auch hier traf der Boykott die Bevölkerung und führte zum | |
| Abbau der staatlichen Leistungen: Die Beamten mussten sich Nebenjobs | |
| suchen, die Grundversorgung brach zusammen, an die Stelle des Sozialstaats | |
| trat wieder der Solidarverbund der Großfamilien. Als die USA im März 2003 | |
| einmarschierten, fiel dieser Staat zusammen wie ein Kartenhaus. Im Fall | |
| Palästina gibt es noch gar keinen richtigen Staat, aber die wenigen | |
| staatlichen Strukturen, die seit 1993 von der Autonomiebehörde installiert | |
| wurden, konnten den internationalen Sanktionen auch nicht besser | |
| standhalten. | |
| Im Februar 2007 schien die Vermittlung des Abkommens von Mekka zwischen | |
| Fatah und Hamas durch den saudischen König Abdallah einen Ausweg aus der | |
| Krise zu bieten. Chaled Meschal, Vorsitzender des Hamas-Politbüros, | |
| erläuterte am 12. Februar im saudischen TV-Sender al-Ikhbariya seine | |
| Vorstellung von einer Regierung der Nationalen Einheit: "Hier hat nicht | |
| eine einzelne Gruppierung das Sagen. () Jede Fraktion steht zu ihren | |
| Überzeugungen, aber als Regierung der Nationalen Einheit haben wir uns auf | |
| bestimmte politische Grundlagen geeinigt, die unsere nationalen Ziele und | |
| Hoffnungen umschreiben: Einen palästinensischen Staat in den Grenzen vom 4. | |
| Juni 1967." | |
| Aus dieser und vielen anderen Erklärungen der Hamas lässt sich eine neue | |
| Haltung der Bewegung ablesen, die von der internationalen Gemeinschaft noch | |
| zu testen wäre.(5) Die neue Flexibilität zeigt sich im Zusammenhang mit der | |
| Erneuerung einer arabischen Friedensinitiative, die Israel die | |
| Normalisierung der Beziehungen zu den Nachbarstaaten anbietet, sobald ein | |
| Palästinenserstaat gegründet ist.(6) | |
| Robert Malley, Leiter des Nahost-Referats bei der International Crisis | |
| Group und ehemals Berater von US-Präsident Clinton, warnte im März in Le | |
| Monde: "Nicht zuletzt von der Haltung der Staatengemeinschaft wird es | |
| abhängen (), ob die in Mekka geschlossenen Abkommen positive Wirkung | |
| zeigen. In manchen Kreisen hört man schon die Meinung, die Initiative der | |
| Saudis sei ja zu begrüßen, aber eine künftige palästinensische Regierung | |
| müsse sich an die bisher getroffenen Vereinbarungen halten. Von der | |
| Regierung Bush ist nichts Besseres zu erwarten. Aber was ist mit den | |
| Europäern? Haben sie aus dem gemeinsamen Scheitern nichts gelernt? Die | |
| Übereinkunft in Saudi-Arabien konnte nur gelingen, weil man die Hamas von | |
| der Aufgabe entlastete, eine ideologische Revolution durchzuführen, die ihr | |
| ohnehin nicht gelingen konnte, und sie ermutigte, einen pragmatischen Weg | |
| einzuschlagen, der vielleicht zum Erfolg führen kann (). Dabei hat die | |
| Hamas schon so viel Beweglichkeit gezeigt, dass man ihr eine Chance geben | |
| muss: Wird sie einen beiderseitigen Waffenstillstand akzeptieren? Wird sie | |
| Präsident Abbas erlauben, sein Mandat als PLO-Führer auszuüben und | |
| Verhandlungen mit Israel zu führen? Und wird sie Volksabstimmungen über | |
| dabei beschlossene Verträge erlauben und die Ergebnisse respektieren?"(7) | |
| Leider wollte die Staatengemeinschaft von solchen Überlegungen nichts | |
| wissen. Vielmehr hat sie sich noch weiter in die Sackgasse manövriert, | |
| indem sie auf dem Embargo bestand, das den radikalsten Kräften innerhalb | |
| der Hamas gerade recht kam. Und währenddessen sieht sie dem Zerfall der | |
| palästinensischen Zivilgesellschaft ungerührt zu. | |
| Álvaro de Soto, UN-Sonderbeauftragter für den Nahost-Friedensprozess, hat | |
| Mitte Juni in seinem Abschlussbericht(8) diese Parteinahme scharf | |
| kritisiert: "Israel wird von uns mit großer Nachsicht, fast schon | |
| fürsorglich behandelt." Das Nahost-Quartett(9 )habe sich zum " Instrument | |
| der Durchsetzung von Sanktionen gegen die von einem unter Besatzungsregime | |
| lebenden Volk gewählte Regierung" machen lassen, dem man "keine | |
| realistische Chance gewährt, die Bedingungen für einen Dialog zu erfüllen". | |
| Auf die israelische Regierung habe das Quartett niemals Druck ausgeübt, vor | |
| allem nicht in Bezug auf die Siedlungspolitik und den Ausbau des | |
| Sperrwalls. | |
| Israel bleibt verwundbar | |
| Als im Juni 2006 der israelische Soldat Gilad Shalit an der Grenze zum | |
| Gazastreifen entführt wurde, reagierte Israel mit der Zerstörung des | |
| Elektrizitätswerks von Gaza und einer Militäroperation, die hunderte von | |
| Toten forderte. Auf diese völkerrechtswidrigen Vergeltungsaktionen hat die | |
| internationale Gemeinschaft damals kaum reagiert. Als im Juli zwei | |
| israelische Soldaten an der libanesischen Grenze gefangen genommen wurden, | |
| begann Israel einen 33 Tage dauernden Krieg gegen den Libanon. Israelische | |
| Bomben fügten der Infrastruktur des Landes schwere Schäden zu. Für die | |
| Staatengemeinschaft war das offenbar nur Ausdruck von Israels Recht auf | |
| Selbstverteidigung. Währenddessen geht der Ausbau der Siedlungen im | |
| Westjordanland ungehindert weiter und lässt mit jedem Tag die Chancen auf | |
| die Gründung eines palästinensischen Staates weiter schwinden. | |
| Israel erzeugt mit seiner Politik ein Chaos, ohne die Sicherheit seiner | |
| Bürger garantieren zu können. Im Sommer 2006 zeigte der Libanonkrieg, wie | |
| verwundbar das Land ist, wenn es von einer entschlossenen und gut | |
| bewaffneten Guerillaorganisation angegriffen wird. Seither ist auch | |
| deutlich geworden, dass die israelische Armee nicht in der Lage ist, die | |
| aus dem Gazastreifen abgeschossenen Raketen auf Sderot zu stoppen. Zeev | |
| Schiff, der Militärexperte der Tageszeitung Haaretz, bilanzierte einige | |
| Tage nach dem Sieg der Hamas im Gazastreifen nüchtern: "Israel hat hier | |
| eindeutig verloren. () Israel musste in Sderot etwas hinnehmen, was es seit | |
| dem Unabhängigkeitskrieg noch nie gegeben hat: Dem Gegner ist es gelungen, | |
| eine ganze Stadt zu lähmen und ihren Alltag zum Stillstand zu bringen."(10) | |
| Was heute im Gazastreifen, aber ebenso in Nahr al-Bared und anderen | |
| libanesischen Flüchtlingslagern geschieht, sollte zu denken geben: Radikale | |
| Gruppen, die womöglich Verbindungen zu al-Qaida haben, gewinnen an | |
| Einfluss. Wenn Palästina endgültig untergeht, wird nicht nur Israel, | |
| sondern die gesamte Nahostregion eine neue Welle der Radikalisierung mit | |
| unabsehbaren Folgen erleben. | |
| Fußnoten: | |
| (1) Amos Harel und Avi Issacharoff, "Fatah to Israel: Let us get arms to | |
| fight Hamas", Haaretz, Tel Aviv, 6. Juni 2007. (2) Die Anschuldigung | |
| bezieht sich auf die Unterstützung der Hamas durch den Iran. Die | |
| palästinensischen Muslime gehören fast ausschließlich der sunnitischen | |
| Glaubensrichtung an. (3) Amira Hass, "Sacrificing the Palestinian | |
| struggle", Haaretz, Tel Aviv, 14. Juni 2007. (4) Gideon Levy, "Flight from | |
| Gaza. Last to leave did turn out the lights", Haaretz, Tel Aviv, 17. Juni | |
| 2007. (5) Siehe Paul Delmotte, "Le Hamas et la reconnaissance de lEtat | |
| dIsrael", Le Monde diplomatique, Januar 2007. (6) Entgegen den Angaben der | |
| israelischen Regierung (die von westlichen Medien allzu oft ungeprüft | |
| wiedergegeben werden) ist in diesem Angebot nicht von einem "Rückkehrrecht" | |
| der palästinensischen Flüchtlinge die Rede. Die Initiative fordert nur eine | |
| "gerechte Verhandlungslösung" für dieses Problem, gemäß der Resolution 194 | |
| der UN-Vollversammlung von 1948. (7) Robert Malley, "Palestine, LEurope | |
| face à ses responsabilités", Le Monde, 13. März 2007. (8) Álvaro de Soto, | |
| "End of Mission Report": [1][image.guardian.co.uk/sys- files/Guardian/docu | |
| ments/2007/06/12/DeSotoReport.pdf]. (9) Dem 2003 geschaffenen Gremium zur | |
| Konfliktregelung im Nahen Osten gehören die USA, Russland, die Europäische | |
| Union und die UNO an. (10) Zeev Schiff, "An Israeli defeat in Sderot", | |
| Haaretz, Tel Aviv, 8. Juni 2007. Schiff starb am 19. Juni. | |
| Aus dem Französischen von Edgar Peinelt | |
| 13 Jul 2007 | |
| ## LINKS | |
| [1] http://image.guardian.co.uk/sys-files/Guardian/documents/2007/06/12/DeSotoR… | |
| ## AUTOREN | |
| Alain Gresh | |
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