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# taz.de -- momentaufnahmen: Wenn es links an den Rechten vorbeigeht
Kein Durchkommen, nirgends. Überall Polizisten in martialischer
Kampfmontur. Dabei wollte man die Stunde Aufenthalt doch dafür nutzen, fix
in die Altstadt von Münster hineinzulaufen, weil es da diesen einen
bestimmten Laden gibt. „Die Nazis sind schon vor ein paar Wochen durch die
Stadt gelaufen“, erzählt ein Mann im schwarzen T-Shirt, „ein Unding!“ Ei…
Frau im bunten Kleid fasst mich am Arm: „Reih dich ein!“, und stimmt
lautstark ihren Schlachtruf an: „Rainbow Warriors united!“ Vielleicht 100
Demonstrant:innen stehen hinter Absperrgittern, haben Regenbogenfahnen
und Transparente dabei, es gibt Protestsongs und „Haut ab!“-Sprechchöre.
Schöne Gegenwehr!
Die Straßen sind gesperrt, viele Leute unterwegs. Von den – [1][laut WDR] –
rund 90 Rechtsextremen aber ist nichts zu sehen. Auf ihrer Route treffen
sie auf sieben Gegendemonstrationen mit insgesamt 750 Menschen.
Absperrgitter im Bahnhofsgebäude. Für die Rechtsradikalen gibt es einen
eigenen Gang, den dürfen Reisende nicht benutzen. „Sie müssen da rechts
herum“, sagt ein Polizist. „Das passt zur Demo!“, grummele ich zurück. �…
uns aus links gesehen!“, ruft ein anderer Polizist – und lächelt. Ich
lächle zurück. Andreas Hergeth
2 Aug 2025
## LINKS
[1] https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/sieben-demos-muenster-stras…
## AUTOREN
Andreas Hergeth
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