| # taz.de -- taz.lab 2017 – Die drei Fragen (IX): „Ich habe kein Land“ | |
| > Autorin Heike-Melba Fendel ist Patin beim diesjährigen taz.lab. Wir haben | |
| > sie gefragt, was ihr der Begriff „Heimat“ bedeutet. | |
| taz: Was denken Sie, wenn Sie meinland hören? | |
| Heike-Melba Fendel: Ich habe kein Land. | |
| ## Sie sind Mitbegründerin der Initiative „Wir machen das“. Was machen | |
| Sie? | |
| „[1][Wir machen das]“ arbeitet daran, geflüchteten Menschen eine Heimat und | |
| eine Perspektive zu bieten, die über die sogenannte Grundversorgung | |
| hinausgeht. | |
| ## In Ihrem Roman „Zehn Tage im Februar“ taucht eine Frau in Traumwelten | |
| ein und wirkt dabei heimatlos. Was bedeutet Heimat für Sie? | |
| Dem Roman vorangestellt ist ein Zitat von Barbara Stanwyck aus Fritz Langs | |
| „Clash by night“: „Home is where you come when you run out of places.“ | |
| Diese Einschätzung teile ich. | |
| ## Sie kritisierten Medien, die Björn Höcke zu viel Aufmerksamkeit | |
| schenken. Was macht Heimatvorstellungen à la AfD so beliebt bei manchen? | |
| Dass sie Heimat, Deutschsein und Deutschtum zu einer Abgrenzung zu allem | |
| „Fremden“ verbinden und andersartig Identität durch Abgrenzung | |
| konstituieren. | |
| Das Interview führte [2][Volkan Ağar], taz.meinland-Redakteur. | |
| 18 Apr 2017 | |
| ## LINKS | |
| [1] http://wirmachendas.jetzt/ | |
| [2] http://https://www.taz.de/Volkan-Aar/!a34613/ | |
| ## AUTOREN | |
| Volkan Ağar | |
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