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# taz.de --
## Kann man mal nicht meckern
Wenn politisch leidenschaftliche Menschen aufeinander treffen, dann kann es
manchmal anstrengend werden. Umso schöner fühlt es sich dann an, wenn sich
die ein oder andere Nervigkeit in Harmonie auflöst. Besonders friedlich war
es am vergangenen Dienstag in der taz. Denn es gab gleich zwei Anlässe zum
Feiern. Zunächst bekam der Ressortleiter aus dem Norden verspätet, aber
wohlverdient eine große Flasche Crémant überreicht – er gewann das
taz-Tippspiel zur Fußball-EM im Sommer. Der zweite Platz ging an die
Kollegin Anna P. aus der Marketingabteilung, der dritte an die
Ressortleiterin von tazzwei. Die Siegerehrung war kurz und schmerzlos,
immerhin liegt die EM auch schon eine Weile zurück – dennoch: Glückwunsch!
Geköpft wurde der Sekt aber nicht, denn im Anschluss wurden ohnehin die
Sektflöten gefüllt: taz.de feierte Relaunch! Schick sieht sie nun aus, die
Website jenes Mediums, das einst als erste deutsche Tageszeitung ans Netz
gegangen ist. Und: lang hat’s gedauert. Kaum zu glauben, wie viel Zeit man
mit der Diskussion über Buttons, Farben oder Linien verbringen kann.
Mitunter Jahre! Die Charakteristika linker Vorhaben, sie kamen hier noch
einmal richtig zur Geltung.
Dann aber: Habemus Relaunch! Chef*innen, Redaktion, EDV, Produktentwicklung
– alle waren und sind zufrieden. Es wurden Reden gehalten, Blumen
verschenkt. Für einen Moment schien jeder Ärger vom Tisch, übertönt von
Musik, Gesprächen und Gelächter. Ja, viel meckern kann man manchmal über
die taz. Nie aber über ihre Partys.
Konstantin Nowotny
17 Oct 2024
## AUTOREN
Konstantin Nowotny
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