| # taz.de -- 500 Mal gefragt | |
| > Justiz Mehr Funkzellenabfragen | |
| Die Berliner Strafverfolgungsbehörden haben im vergangenen Jahr 500-mal | |
| Funkzellenabfragen durchgeführt. Das teilte Justizsenator Thomas Heilmann | |
| (CDU) am Dienstag mit. Im ersten Quartal dieses Jahres seien es bereits 167 | |
| Verfahren gewesen. Damit liegt die Zahl für 2014 deutlich über der des | |
| Jahres 2013, als es 305 Verfahren zu Funkzellenabfragen gab. Bei | |
| Funkzellenabfragen werden alle in einem bestimmten Zeitraum dort | |
| angemeldeten Mobilfunkgeräte erfasst. | |
| Vornehmliche Gründe für Funkzellenabfragen 2014 waren Ermittlungen wegen | |
| Mord und Totschlag, Raubtaten, schweren Diebstahlstaten, Brandstiftung und | |
| Verbrechen nach dem Betäubungsmittelgesetz. Funkzellenabfragen sind in der | |
| Strafprozessordnung geregelt. Sie unterliegen strengen rechtlichen Vorgaben | |
| und dürfen nur von einem Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft | |
| angeordnet werden. (epd) | |
| 29 Jul 2015 | |
| ## AUTOREN | |
| Franziska Maria Schade | |
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