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Schott Tagesliturgie

  Mittwoch
  29
  Mai 2024
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    * Mittwoch der 8. Woche im Jahreskreis
    * Lesejahr: B II, StB: IV. Woche

  [Mittwoch, 29.05.2024__]
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MITTWOCH DER 8. WOCHE IM JAHRESKREIS


TAGESGEBET

  Gott.

  Dein Sohn Jesus Christus

  ist das Weizenkorn, das f�r uns starb.

  Wir leben aus seinem Tod.

  Nimm von uns die Angst,

  f�r andere verbraucht zu werden.

  Hilf uns, einander Gutes zu tun,

  damit wir nicht vergeblich leben,

  sondern Frucht bringen in Jesus Christus,

  der in der Einheit des Heiligen Geistes

  mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. (MB 311, 19)


  Oder ein anderes Tagesgebet



Jahr I

  Zur Lesung Sir 36,1-17 (Vg. 1-19) ist ein Bittpsalm, das gl�hende Gebet eines Juden,
  der mit ansehen muss, wie sein Volk  von Fremden unterdr�ckt und die heilige Stadt
  entweiht wird. Er richtet sein Gebet an den Gott des Alls (V. 1), der �ber die
  Heidenv�lker ebenso gebietet wie �ber Israel. Gott hat sich als der Heilige bezeugt,
  indem er vor den Augen aller V�lker sein eigenes Volk bestrafte. Aber die V�lker haben
  das so wenig begriffen wie die Babylonier zur Zeit des zweiten Jesaja. Jetzt, meint der
  Beter, w�re es Zeit, dass die V�lker Gottes Macht erkennen: dadurch dass sich der Zorn
  Gottes gegen sie wendet. Die Verse 4-5 k�nnen ein Gebet um die Bekehrung der Heiden
  sein (vgl. Sir 17,8-10), aber der Gedanke der Rache und das Interesse des eigenen
  Volkes stehen doch stark im Vordergrund. Gott kann dieses Volk, das sein Eigentum ist
  und sein erstgeborener Sohn unter den V�lkern, nicht im Stich lassen. - Ps 79; Neh
  9,32; Jer 10,25; Dtn 32,39; 1 K�n 8,43; 1 Chr 17,20; Jes 45,14; Ex 4,22; Dtn 7,6.



ERSTE Lesung

                                                          Sir 36, 1-2.5-6.13.16-22 (1-2a.5-6.13-19)

  Alle V�lker sollen erkennen: Es gibt keinen Gott au�er dir

  Lesung aus dem Buch Jesus Sirach

  ^1Rette uns, du Gott des Alls,

  ^2und wirf deinen Schrecken auf alle V�lker!

  ^5damit sie erkennen, wie wir es erkannten: Es gibt keinen Gott au�er dir.

  ^6Erneuere die Zeichen, wiederhole die Wunder,

  ^13Sammle alle St�mme Jakobs,

  ^16verteil den Erbbesitz wie in den Tagen der Vorzeit!

  ^17Hab Erbarmen mit dem Volk, das deinen Namen tr�gt, mit Israel, den du deinen
  Erstgeborenen nanntest.

  ^18Hab Erbarmen mit deiner heiligen Stadt, mit Jerusalem, dem Ort, wo du wohnst.

  ^19Erf�lle Zion mit deinem Glanz und deinen Tempel mit deiner Herrlichkeit!

  ^20Leg Zeugnis ab f�r das, was du ehedem verf�gt hast; erf�lle die Weissagung, die in
  deinem Namen ergangen ist.

  ^21Gib allen ihren Lohn, die auf dich hoffen, und best�tige so deine Propheten!

  ^22Erh�re das Gebet deiner Diener; du hast doch Gefallen an deinem Volk. Alle Enden der
  Erde sollen erkennen: Du bist der ewige Gott.



Antwortpsalm

                                                 Ps 79 (78), 5 u. 8.9.11 u. 13 (R: vgl. Sir 36, 17)
         R Hab Erbarmen mit uns, o Herr! - R

                                                                                                                         (GL 190, 1)
5        Wie lange noch, Herr? Willst du auf ewig z�rnen?

                                                                                                                                         IV. Ton

            Wie lange noch wird dein Eifer lodern wie Feuer?

  8        Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an!

            Mit deinem Erbarmen komm uns eilends entgegen!

            Denn wir sind sehr erniedrigt. - (R)

  9        Um der Ehre deines Namens willen

            hilf uns, du Gott unsres Heils!

            Um deines Namens willen rei� uns heraus

            und vergib uns die S�nden! - (R)

  11      Das St�hnen der Gefangenen dringe zu dir.

            Befrei die Todgeweihten durch die Kraft deines Armes!

  13      Wir, dein Volk, die Schafe deiner Weide,

            wollen dir ewig danken,

            deinen Ruhm verk�nden von Geschlecht zu Geschlecht.

            R Hab Erbarmen mit uns, o Herr!


Jahr II

  Zur Lesung Der Abschnitt 1,17-25 ist in seinem ersten Teil (V. 17-21) Mahnung zur
  Gottesfurcht, im zweiten Teil (V. 22-25) Mahnung zur Bruderliebe. - Gott richtet ohne
  Ansehen der Person: er schaut nicht auf die Person, er urteilt nach den Taten (V. 17).
  Die Furcht vor dem Gericht Gottes wird nicht aufgehoben, wohl aber verchristlicht durch
  das ehrf�rchtige Wissen um das S�hneopfer Christi. Wer um einen so hohen Preis gerettet
  wurde, tr�gt gr��ere Verantwortung. Die Erw�hnung des Blutes Christi in V. 19 zieht das
  Christusbekenntnis der Verse 20-21 nach sich; es spannt den Bogen vom ewigen Heilsplan
  Gottes bis zur Auferweckung und Verherrlichung Jesu. Der richtende Gott ist zuvor der
  rettende Gott; nicht Furcht soll das Leben der Erl�sten bestimmen, sondern Glaube und
  Hoffnung (V. 21). Die Liebe zum Bruder ergibt sich als notwendige Folgerung f�r den,
  den Gottes Wahrheit geheiligt und neu geschaffen hat (vgl. zur 2. Lesung am 3.
  Ostersonntag, Jahr A). - Jes 52,3; Mk 10,45; 1 Kor 6,20; Offb 5,9; Eph 4,17; Joh 17,24;
  Gal 4,4; R�m 8,11; 12,9-13; Jak 1,18; Jes 40,6-8.



ERSTE Lesung

                                                                                    1 Petr 1, 18-25

  Ihr wurdet losgekauft mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel

  Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus

  Liebe Br�der!

  ^18Ihr wisst, dass ihr aus eurer sinnlosen, von den V�tern ererbten Lebensweise nicht
  um einen verg�nglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold,

  ^19sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.

  ^20Er war schon vor der Erschaffung der Welt dazu ausersehen, und euretwegen ist er am
  Ende der Zeiten erschienen.

  ^21Durch ihn seid ihr zum Glauben an Gott gekommen, der ihn von den Toten auferweckt
  und ihm die Herrlichkeit gegeben hat, so dass ihr an Gott glauben und auf ihn hoffen
  k�nnt.

  ^22Der Wahrheit gehorsam, habt ihr euer Herz rein gemacht f�r eine aufrichtige
  Bruderliebe; darum h�rt nicht auf, einander von Herzen zu lieben.

  ^23Ihr seid neu geboren worden, nicht aus verg�nglichem, sondern aus unverg�nglichem
  Samen: aus Gottes Wort, das lebt und das bleibt.

  ^24Denn alles Sterbliche ist wie Gras, und all seine Sch�nheit ist wie die Blume im
  Gras. Das Gras verdorrt, und die Blume verwelkt;

  ^25doch das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Dieses Wort ist das Evangelium, das euch
  verk�ndet worden ist.



Antwortpsalm

                                                                 Ps 147, 12-13.14-15.19-20 (R: 12a)
         R Jerusalem, preise den Herrn! - R

                                                                                                               (GL 646, 1 oder 477)
         (Oder: Halleluja.)
12      Jerusalem, preise den Herrn,

                                                                                                                     V. Ton

            lobsinge, Zion, deinem Gott!

  13      Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht,

            die Kinder in deiner Mitte gesegnet. - (R)

  14      Er verschafft deinen Grenzen Frieden,

            und s�ttigt dich mit bestem Weizen.

  15      Er sendet sein Wort zur Erde,

            rasch eilt sein Befehl dahin. - (R)

  19      Er verk�ndet Jakob sein Wort,

            Israel seine Gesetze und Rechte.

  20      An keinem andern Volk hat er so gehandelt,

            keinem sonst seine Rechte verk�ndet. - R



Jahr I und II

Ruf vor dem Evangelium

                                                                                         Vers: vgl. Mk 10, 45

  Halleluja. Halleluja.

  Der Menschensohn ist gekommen, um zu dienen

  und sein Leben hinzugeben als L�sepreis f�r viele.

  Halleluja.



  Zum Evangelium Mit Mk 10,32 tritt Jerusalem in das Blickfeld. Jesus geht entschlossen
  voraus, die J�nger folgen ihm, aber sie haben Angst; sie sp�ren, dass es der
  Entscheidung entgegengeht. Hier f�gt Markus die dritte und ausf�hrlichste
  Leidensweissagung ein (V. 32-34). Man kann annehmen, dass der Evangelist die
  Leidensansage in der erweiterten Form wiedergibt, die sie in der nach�sterlichen
  Gemeinde bekommen hat. Das Kreuz wird nicht ausdr�cklich genannt (vgl. Mt 20,19); f�r
  den nach�sterlichen Leser versteht sich das von selbst. Zum ersten Mal werden die
  Heiden genannt, an die Jesus ausgeliefert wird. - Wieder folgt auf die Leidensansage
  die Einladung zur Nachfolge (V. 35-40). Zum Dienen, nicht zum Herrschen wird der J�nger
  berufen. Jesus selbst hat seinen Weg in den Tod so verstanden: als Dienst bis zur
  Hingabe des Lebens f�r viele, d. h. zur S�hne und Rettung f�r alle. - Mt 20,17-28, Lk
  18,31-33; 22,24-27; Joh 11,16; Jes 50,6; Lk 12,50.



Evangelium

                                                                                     Mk 10, 32-45

  Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn ausgeliefert

  + Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

  In jener Zeit,

  ^32als Jesus und seine J�nger auf dem Weg hinauf nach Jerusalem waren, ging Jesus
  voraus. Die Leute wunderten sich �ber ihn, die J�nger aber hatten Angst. Da versammelte
  er die Zw�lf wieder um sich und k�ndigte ihnen an, was ihm bevorstand.

  ^33Er sagte: Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den
  Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod
  verurteilen und den Heiden �bergeben;

  ^34sie werden ihn verspotten, anspucken, gei�eln und t�ten. Aber nach drei Tagen wird
  er auferstehen.

  ^35Da traten Jakobus und Johannes, die S�hne des Zebed�us, zu ihm und sagten: Meister,
  wir m�chten, dass du uns eine Bitte erf�llst.

  ^36Er antwortete: Was soll ich f�r euch tun?

  ^37Sie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links
  neben dir sitzen.

  ^38Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. K�nnt ihr den Kelch trinken,
  den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde?

  ^39Sie antworteten: Wir k�nnen es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch
  trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde.

  ^40Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben;
  dort werden die sitzen, f�r die diese Pl�tze bestimmt sind.

  ^41Als die zehn anderen J�nger das h�rten, wurden sie sehr �rgerlich �ber Jakobus und
  Johannes.

  ^42Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten,
  ihre V�lker unterdr�cken und die M�chtigen ihre Macht �ber die Menschen missbrauchen.

  ^43Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch gro� sein will, der soll
  euer Diener sein,

  ^44und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein.

  ^45Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um
  zu dienen und sein Leben hinzugeben als L�segeld f�r viele.



F�RBITTEN

  Jesus Christus ist gekommen, um zu dienen und sein Leben hinzugeben. Zu ihm rufen wir:

  Leite alle Christen an, in br�derlicher Liebe Gott und den Menschen zu dienen. (Stille)
  Herr, erbarme dich.

  A.: Christus, erbarme dich.

  Ermutige alle, die sich um Frieden und Abr�stung m�hen. (Stille) Herr, erbarme dich.

  Vermehre die Anstrengungen der Menschen, Hunger und Seuchen zu besiegen. (Stille) Herr,
  erbarme dich.

  Durchdringe unser Leben mit dem Geist der Liebe, dass die Wahrheit deiner Botschaft
  aufleuchtet. (Stille) Herr, erbarme dich.

  Allm�chtiger Gott, du hast uns den Geist der Liebe geschenkt. Lass uns in ihm erstarken
  durch Christus, unseren Herrn.

  A.: Amen.



  Gerade als der ganz Gehorsame ist Jesus zugleich der freie Sohn, als der sich
  Erniedrigende der Erh�hte. So wird er zu einer neuen Daseinsm�glichkeit f�r die andern.
  Er er�ffnet und begr�ndet eine neue Freiheitsgeschichte, die jedem offen steht, der
  sich im Glauben einl�sst auf die Grundbewegung seines Lebens: Gehorsam gegen Gott im
  Dienst f�r die andern. So wird Jesus in Person zum Dienst f�r die Vielen (Mk 10,45),
  zum Menschen f�r die andern. Seine Person ist als leibhaftig gewordener Gehorsam
  zugleich leibhaftig gewordener Dienst, man k�nnte auch sagen, leibhaftig gewordenes und
  Person gewordenes Amt. In Christus fallen Person und Amt schlechthin zusammen. Amt
  bedeutet hier nicht mehr Herrschaft, sondern Dienst. Sein f�r die andern;
  Stellvertretung. Das ist ebenso sehr eine radikale Kritik an allem sonstigen
  Amtsverst�ndnis wie eine v�llig neuartige Begr�ndung des Amtes, die nach einer ebenso
  neuen Weise der Amtsf�hrung verlangt (Walter Kasper).


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