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Schott Tagesliturgie

  Donnerstag
  29
  Februar 2024
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    * Donnerstag der 2. Woche der Fastenzeit
    * Lesejahr: B II, StB: II. Woche

  [Donnerstag, 29.02.2024]
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  Donnerstag der 2. Woche der Fastenzeit


Er�ffnungsvers

                                                  Ps 139 (138), 23-24

  Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz.
  Pr�fe mich und erkenne mein Denken.
  Sieh her, ob ich auf einem Weg bin, der dich kr�nkt,
  und leite mich auf dem Weg, der zum ewigen Leben f�hrt.


  Tagesgebet

  Heiliger Gott,
  du liebst die Unschuld
  und schenkst sie dem S�nder zur�ck,
  der reum�tig zu dir heimkehrt.
  Wende unser Herz zu dir
  und schenke uns neuen Eifer im Heiligen Geist,
  damit wir im Glauben standhaft bleiben

  und stets bereit sind, das Gute zu tun.
  Darum bitten wir durch Jesus Christus.



  Zur Lesung Der gr��ere Teil dieser Lesung gleicht einem
  Weisheitspsalm �ber das Schicksal der Guten und der
  B�sen (vgl. Ps 1). Es gibt zwei Arten von Menschen; die
  einen (V. 5-6) verlassen sich auf schwaches Fleisch,
  auf Menschen, die nicht einmal sich selber helfen
  k�nnen; das gilt in der gro�en Politik wie im einzelnen
  Menschenleben. Die andern (V. 7-8) vertrauen auf Gott;
  es wird ihnen nicht immer gut gehen, aber im Grunde
  sind sie ohne Sorge, weil ihre Existenz in Gott
  verwurzelt ist. - Die Verse 9-10 antworten auf den
  m�glichen Einwand, dass es auch guten Menschen schlecht
  geht. Antwort: Wer ist denn gut? Gott allein kennt das
  Innere des Menschen. - Ps 40,5; 146,3-5; Mk 7,21; Jer
  11,20; 32,19; Ps 62,13; Spr 17,3; 24,12; Mt 16,27; Offb
  2,23.



ERSTE Lesung

                                                       Jer 17, 5-10

  Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut; gesegnet
  der Mann, der auf den Herrn sich verl�sst

  Lesung aus dem Buch Jeremia

  ^5So spricht der Herr: Verflucht der Mann, der auf
  Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich st�tzt,
  und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.

  ^6Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe, der nie
  einen Regen kommen sieht; er bleibt auf d�rrem
  W�stenboden, im salzigen Land, wo niemand wohnt.

  ^7Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verl�sst
  und dessen Hoffnung der Herr ist.

  ^8Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und
  am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu
  f�rchten, wenn Hitze kommt; seine Bl�tter bleiben gr�n;
  auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge,
  unabl�ssig bringt er seine Fr�chte.

  ^9Arglistig ohnegleichen ist das Herz und
  unverbesserlich. Wer kann es ergr�nden?

  ^10Ich, der Herr, erforsche das Herz und pr�fe die
  Nieren, um jedem zu vergelten, wie es sein Verhalten
  verdient, entsprechend der Frucht seiner Taten.



Antwortpsalm

                             Ps 1, 1-2.3.4 u. 6 (R: vgl. Jer 17, 7)
            R Gesegnet, wer auf den Herrn sich verl�sst.
  - R (GL neu 31,1)
  1        Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler
  folgt, IV. Ton

            nicht auf dem Weg der S�nde geht,

            nicht im Kreis der Sp�tter sitzt,

  2        sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,

            �ber seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei
  Nacht. - (R)

  3        Er ist wie ein Baum, der an Wasserb�chen
  gepflanzt ist,

            der zur rechten Zeit seine Frucht bringt

            und dessen Bl�tter nicht welken.

            Alles, was er tut

            wird ihm gut gelingen. - (R)

  4        Nicht so die Frevler:

            Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.

  6        Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten,

            der Weg der Frevler aber f�hrt in den
  Abgrund. - R



Ruf vor dem Evangelium

                                                          Vers: vgl. Lk 8, 15

  Lob dir, Christus, K�nig und Erl�ser! - R

  Selig, die das Wort mit aufrichtigem Herzen h�ren

  und Frucht bringen in Geduld.

  Lob dir, Christus, K�nig und Erl�ser!



  Zum Evangelium Nur bei Lukas ist dieses Gleichnis vom
  reichen Mann und dem armen Lazarus �berliefert (vgl.
  auch Lk 12,13-21: Evangelium am 18. Sonntag - Jahr C).
  Deutlicher als die anderen Evangelisten hat Lukas die
  Gefahr gesehen, die vom Besitz her droht und eine echte
  J�ngerschaft unm�glich macht; daher ist er den
  entsprechenden Jesusworten mit besonderem Interesse
  nachgegangen. Jesus hat keine Lehre �ber den Reichtum
  als solchen entwickelt. Ihm geht es um den Menschen,
  der an seinem Reichtum h�ngt und nichts als seinen
  Reichtum hat. Weder Mose noch die Propheten, noch
  einer, der von den Toten zur�ckkommt, kann den Panzer
  durchdringen, der Herz und Ohr eines solchen Menschen
  umschlie�t. Bei einer so pessimistischen Sicht stellt
  sich die Frage: Wie kann der arme Reiche denn gerettet
  werden? Eine Antwort steht bei Lk 18,27: Was f�r
  Menschen unm�glich ist, ist f�r Gott m�glich. F�r jeden
  Menschen, aber f�r den reichen ganz besonders, ist es
  Gabe und Tat Gottes, wenn er sein Herz f�r Gottes Anruf
  �ffnet. - Ps 37; 49; 73; 1 Sam 2,4-8; Weish 2-5; Mt
  13,22; 19,16-26; Lk 1,51-53; 12,33-34; 19,8-9; Joh
  5,46-47; Apg 4,32 - 5,11; 2 Kor 8,1-15; 9,6-15; 1 Tim
  6,9-10.17-19; Jak 2,1-9; 1 Joh 3,17-18.



Evangelium

                                                     Lk 16, 19-31

  Du hast schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten
  erhalten, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er
  daf�r getr�stet, du aber musst leiden

  + Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

  In jener Zeit sprach Jesus:

  ^19Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur
  und feines Leinen kleidete und Tag f�r Tag herrlich und
  in Freuden lebte.

  ^20Vor der T�r des Reichen aber lag ein armer Mann
  namens Lazarus, dessen Leib voller Geschw�re war.

  ^21Er h�tte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was
  vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen
  die Hunde und leckten an seinen Geschw�ren.

  ^22Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in
  Abrahams Scho� getragen. Auch der Reiche starb und
  wurde begraben.

  ^23In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt,
  blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus
  in seinem Scho�.

  ^24Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und
  schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze
  seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge
  k�hlen, denn ich leide gro�e Qual in diesem Feuer.

  ^25Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, dass du
  schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten
  hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er daf�r
  getr�stet, du aber musst leiden.

  ^26Au�erdem ist zwischen uns und euch ein tiefer,
  un�berwindlicher Abgrund, so dass niemand von hier zu
  euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er
  wollte.

  ^27Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater,
  schick ihn in das Haus meines Vaters!

  ^28Denn ich habe noch f�nf Br�der. Er soll sie warnen,
  damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.

  ^29Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die
  Propheten, auf die sollen sie h�ren.

  ^30Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer
  von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.

  ^31Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die
  Propheten nicht h�ren, werden sie sich auch nicht
  �berzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.



  F�rbitten

  Wir beten zu Jesus Christus, der uns vor Selbstsucht
  und Habgier warnte:

  Erneuere im Volke Gottes die Liebe zur Armut. (Stille)
  Christus, erh�re uns.

  A.: Christus, erh�re uns.

  F�rdere das M�hen um einen Ausgleich zwischen den
  reichen und den armen V�lkern. (Stille) Christus, h�re
  uns.

  Mach uns hellsichtig f�r die Not der Hungernden.
  (Stille) Christus, erh�re uns.

  Schenke uns neuen Eifer, dir und unseren Br�dern zu
  dienen. (Stille) Christus, erh�re uns.

  Heiliger Gott, du kennst unsere Schwachheit. Lenke uns
  auf den Weg, der zum Leben f�hrt durch Christus,
  unseren Herrn.

  A.: Amen.



  Gabengebet

  Herr, unser Gott,

  im heiligen Opfer, das wir feiern,

  nimm auch unsere M�hen an, damit der �u�ere Verzicht,

  den wir in diesen vierzig Tagen auf uns nehmen,

  uns durch deine Gnade innerlich erneuere.

  Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


  Pr�fationen f�r die Fastenzeit



Kommunionvers

                                                     Ps 119 (118), 1

  Selig, deren Weg ohne Tadel ist,

  die leben nach der Weisung des Herrn.



  Schlussgebet

  Herr, unser Gott,

  das heilige Opfer, das wir gefeiert haben,

  bleibe in uns wirksam

  und bestimme unser ganzes Leben.

  Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.



  F�r uns Menschen ist die Lebensspanne zwischen Geburt
  und Tod der Zeitraum, in dem wir den Anruf Gottes h�ren
  und uns entscheiden m�ssen. Dieser Zeitraum ist die
  begrenzte Frist, innerhalb deren alles passieren muss,
  worauf es ankommt. Er ist die begrenzte Frist, in der
  wir - wie die f�nf Br�der des Gleichnisses - am
  Kreuzweg stehen und wo wir alles gewinnen und alles
  verlieren k�nnen. Wir haben nicht die Verhei�ung, dass
  diese Frist verl�ngert werden k�nne und dass wir sie
  darum vertr�deln d�rften, dass es also noch so etwas
  wie Nachholkurse im Jenseits g�be.

  Der reiche Mann hat gewusst, was er tat, als er aus der
  H�lle heraus Abraham anflehte, seinen f�nf Br�dern zu
  sagen: ,Eure Uhr l�uft ab. Es gibt keinen anderen Weg
  zu Gott, als dass wir seinen Ruf ernst nehmen: ,Heute
  (heute!), wo ihr meine Stimme h�rt, verstockt eure
  Herzen nicht! (Helmut Thielicke).


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P. Anselm Schott

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