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Schott Tagesliturgie

  Sonntag
  11
  Februar 2024
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    * 6. Sonntag im Jahreskreis
    * Maria U. L. F. in Lourdes
    * Lesejahr: B II, StB: II. Woche

  [Sonntag, 11.02.2024___]
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Sechster Sonntag - im Jahreskreis

  Reinheit ist mehr als Freisein von S�nde. Unrein ist ein Wesen, wenn es im Genuss
  verweilt oder sich in Egoismus einrollt. Die Reinheit eines Menschen bemisst sich nach
  dem Grad der Anziehung, die ihn zur g�ttlichen Mitte hinf�hrt.

Er�ffnungsversPs 31 (30), 3-4

  Sei mir ein sch�tzender Fels, eine feste Burg, die mich rettet.
  Denn du bist mein Fels und meine Burg;
  um deines Namens willen wirst du mich f�hren und leiten.

  Ehre sei Gott

Tagesgebet

  Gott, du liebst deine Gesch�pfe,
  und es ist deine Freude,
  bei den Menschen zu wohnen.
  Gib uns ein neues und reines Herz,
  das bereit ist, dich aufzunehmen.
  Darum bitten wir durch Jesus Christus.

  ZUR 1. LESUNG   Unter Reinheit verstand man im Ersten Bund die Voraussetzungen, die ein
  Mensch erf�llen muss, um am Gottesdienst teilnehmen zu k�nnen. Krankheiten wie der
  Aussatz machten den Menschen in diesem Sinn "unrein". Das hatte nat�rlich auch seine
  medizinische Bedeutung. Es war damals schwierig, den eigentlichen Aussatz, die Lepra,
  von Krankheiten zu unterscheiden, die zun�chst �hnliche Anzeichen aufwiesen. Der
  Krankheit gegen�ber war man ziemlich hilflos; so suchte man wenigstens der Ansteckung
  vorzubeugen.

Erste LesungLev 13, 1-2.43ac.44ab.45-46

  Der Auss�tzige soll abgesondert wohnen, au�erhalb des Lagers

  Lesung
  aus dem Buch Lev�tikus.

  1Der Herr sprach zu Mose und Aaron:
  2Wenn sich auf der Haut eines Menschen
  eine Schwellung, ein Ausschlag oder ein heller Fleck bildet
  und auf der Haut zu einem Anzeichen von Aussatz wird,
  soll man ihn zum Priester Aaron
  oder zu einem seiner S�hne, den Priestern, f�hren.
  43acDer Priester soll ihn untersuchen.
  Stellt er eine hellrote Aussatzschwellung fest,
  die wie Hautaussatz aussieht,
  44ab so ist der Mensch auss�tzig;
  er ist unrein.
  Der Priester muss ihn f�r unrein erkl�ren.
  45Der Auss�tzige mit dem Anzeichen
  soll eingerissene Kleider tragen
  und das Kopfhaar ungek�mmt lassen;
  er soll den Bart verh�llen
  und ausrufen: Unrein! Unrein!
  46Solange das Anzeichen an ihm besteht,
  bleibt er unrein;
  er ist unrein.
  Er soll abgesondert wohnen,
  au�erhalb des Lagers soll er sich aufhalten.

AntwortpsalmPs 32 (31), 1-2.5.10-11 (Kv: vgl. 7)

  Kv Du bist mein Schutz, o Herr,GL 431
  du rettest mich und h�llst mich in Jubel. - Kv

  1Selig der, dessen Frevel vergeben *
  und dessen S�nde bedeckt ist.
  2Selig der Mensch, dem der Herr die Schuld nicht zur Last legt *
  und in dessen Geist keine Falschheit ist. - (Kv)
  5Da bekannte ich dir meine S�nde *
  und verbarg nicht l�nger meine Schuld vor dir.
  Ich sagte: Meine Frevel will ich dem Herrn bekennen. *
  Und du hast die Schuld meiner S�nde vergeben. - (Kv)
  10Der Frevler leidet viele Schmerzen, *
  doch wer dem Herrn vertraut, den wird er mit seiner Huld umgeben.
  11Freut euch am Herrn und jauchzt, ihr Gerechten, *
  jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen! - Kv

  ZUR 2. LESUNG   Unter den Anfragen aus Korinth war auch diese: Ob es einem Christen
  erlaubt sei, Fleisch zu essen, das vorher den heidnischen G�ttern als Opfer dargebracht
  worden war. Antwort: Es ist erlaubt, denn diese G�tter sind nichts. Der Christ soll ein
  freies und klares Gewissen haben; aber auch seiner eigenen Freiheit gegen�ber soll er
  so frei sein, dass er auf sie verzichten kann, wenn die R�cksicht auf das Gewissen
  eines anderen dies erfordert.

Zweite Lesung1 Kor 10, 31 - 11, 1

  Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme!

  Lesung
  aus dem ersten Brief des Apostels Paulus
  an die Gemeinde in Kor�nth.

  Schwestern und Br�der!
  10, 31Ob ihr esst oder trinkt oder etwas anderes tut:
  Tut alles zur Verherrlichung Gottes!
  32Gebt weder Juden noch Griechen,
  noch der Kirche Gottes
  Anlass zu einem Vorwurf!
  33Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen;
  ich suche nicht meinen Nutzen,
  sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden.
  11, 1Nehmt mich zum Vorbild,
  wie ich Christus zum Vorbild nehme!

Ruf vor dem EvangeliumVers: vgl. Lk 7, 16

  Halleluja. Halleluja.
  Ein gro�er Prophet wurde unter uns erweckt:
  Gott hat sein Volk heimgesucht.
  Halleluja.

  ZUM EVANGELIUM   Die Wunder Jesu sind Zeichen seiner Macht und der anbrechenden
  Gottesherrschaft. Jesus ist aber auch wirklicher Mensch, er leidet die Not anderer mit.
  Auss�tzige erfahren seine menschliche G�te und seine g�ttliche Kraft der Heilung. Jesus
  hat den Willen zu helfen, und er hat die Macht. Der Geheilte aber kann nicht schweigen,
  er "muss" die Macht Gottes bezeugen.

EvangeliumMk 1, 40-45

  Der Aussatz verschwand und der Mann war rein

  Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

  In jener Zeit
  40 kam ein Auss�tziger zu Jesus
  und bat ihn um Hilfe;
  er fiel vor ihm auf die Knie
  und sagte: Wenn du willst,
  kannst du mich rein machen.
  41Jesus hatte Mitleid mit ihm;
  er streckte die Hand aus,
  ber�hrte ihn
  und sagte: Ich will - werde rein!
  42Sogleich verschwand der Aussatz
  und der Mann war rein.
  43Jesus schickte ihn weg,
  wies ihn streng an
  44 und sagte zu ihm:
  Sieh, dass du niemandem etwas sagst,
  sondern geh, zeig dich dem Priester
  und bring f�r deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat -
  ihnen zum Zeugnis.
  45Der Mann aber ging weg
  und verk�ndete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war;
  er verbreitete die Geschichte,
  sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte;
  er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf.
  Dennoch kamen die Leute von �berallher zu ihm.

  Glaubensbekenntnis

  F�rbitten

  ZUR EUCHARISTIEFEIER   Wen Jesus anr�hrt, der Heilige Gottes, der ist gerettet. Mich
  ber�hrt sein Wort; er sagt zu mir: "Ich will es, sei rein." Und mit mir geschieht das
  Unerh�rte: Ich werde geheiligt und erneuert durch die Kraft, die von ihm ausgeht.

Gabengebet

  Barmherziger Gott,
  das heilige Opfer reinige uns von S�nden
  und mache uns zu neuen Menschen.
  Es helfe uns, nach deinem Willen zu leben,
  damit wir den verhei�enen Lohn erlangen.
  Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

  Pr�fation

KommunionversVgl. Ps 78 (77), 29-30

  Alle a�en und wurden satt; er gab ihnen, was sie begehrten.
  Ihr Verlangen wurde erf�llt.

  Oder:Joh 3, 16

  Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,
  damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht,
  sondern das ewige Leben hat.

Schlussgebet

  Gott, du Spender alles Guten,
  du hast uns das Brot des Himmels geschenkt.
  Erhalte in uns das Verlangen nach dieser Speise,
  die unser wahres Leben ist.
  Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

  F�R DEN TAG UND DIE WOCHE

  Was w�re, wenn es Jesus von Nazaret nicht gegeben h�tte? Um es deutlich zu sagen: Die
  W�rde und Einmaligkeit des Menschen als Person, gerade auch die W�rde der behinderten,
  kranken und schwachen Menschen, w�re wohl nicht ans Licht gekommen. Ich wei�, dass das
  neuzeitliche Programm der Freiheit und Menschenrechte sich oft gegen das Christentum
  durchsetzen musste. Und doch: Ohne Jesus von Nazaret g�be es wohl kein
  universalisierbares Bewusstsein von Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit, von
  Menschenrecht und Menschenpflicht. Ein vermeintlich aufgekl�rtes Reden von Humanit�t
  und Toleranz vergisst, dass diese Grundlagen unserer Gesellschaft ohne das Christentum
  nicht in der Welt w�ren. (Franz Kamphaus)

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P. Anselm Schott

  Messb�cher-Namensgeber Pater Schott vor 125 Jahren gestorben
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