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Schott Tagesliturgie

  Samstag
  3
  Februar 2024
    * zur�ck
    * weiter

    * Samstag der 4. Woche im Jahreskreis
    * Hl. Ansgar, Hl. Blasius
    * Lesejahr: B II, StB: IV. Woche

  [Samstag, 03.02.2024___]
    __________________________________________________________________________________

SAMSTAG DER 4. WOCHE IM JAHRESKREIS


TAGESGEBET

  Barmherziger Gott,

  du hast deinen Sohn in diese Welt gesandt,

  um die Menschen

  aus der alten Knechtschaft zu erl�sen.

  Schenke allen, die auf deine Hilfe warten,

  die Freiheit des neuen Lebens.

  Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus. (MB 11)


  Oder ein anderes Tagesgebet



Jahr I

  Zur Lesung Dass der rechten Lehre auch das rechte Tun entspricht, ist am Schluss des
  Hebr�erbriefs die Sorge des Verfassers. Er hat in den Versen, die unserer Lesung
  vorausgehen, stark die geistige Seite des Gottesdienstes betont. Ohne die Teilnahme an
  der Schmach Christi, am Kreuz (V. 13), ist alles liturgische Tun unn�tz. Wesentlich
  ist, dass das Lob Gottes aus einem aufrichtigen Herzen kommt, aus einem Herzen, das
  ohne Vorbehalt Gottes N�he und Gottes Willen sucht. Das wird hier weniger dem einzelnen
  Christen als der Gemeinde gesagt, die f�r den Einzelnen der religi�se Lebensraum ist.
  Damit sie es sein kann, braucht es den Gehorsam, das Gebet und den Frieden. - Ps
  50,14.23; Hos 14,2-3; Apg 2,21; R�m 10,9; Phil 4,18; Ez 3,18; 1 Kor 16,15-16; 1 Thess
  5,12-13; Joh 10,11; 1 Petr 2,25; 5,2-4; Phil 2,13; R�m 16,27.



ERSTE Lesung

                                                                               Hebr 13, 15-17.20-21

  Der Gott des Friedens, der den erhabenen Hirten von den Toten heraufgef�hrt hat, mache
  euch t�chtig in allem Guten

  Lesung aus dem Hebr�erbrief

  Br�der!

  ^15Durch Jesus lasst uns Gott allezeit das Opfer des Lobes darbringen, n�mlich die
  Frucht der Lippen, die seinen Namen preisen.

  ^16Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen; denn an solchen Opfern hat
  Gott Gefallen.

  ^17Gehorcht euren Vorstehern, und ordnet euch ihnen unter, denn sie wachen �ber euch
  und m�ssen Rechenschaft dar�ber ablegen; sie sollen das mit Freude tun k�nnen, nicht
  mit Seufzen, denn das w�re zu eurem Schaden.

  ^20Der Gott des Friedens aber, der Jesus, unseren Herrn, den erhabenen Hirten seiner
  Schafe, von den Toten heraufgef�hrt hat durch das Blut eines ewigen Bundes,

  ^21er mache euch t�chtig in allem Guten, damit ihr seinen Willen tut. Er bewirke in
  uns, was ihm gef�llt, durch Jesus Christus, dem die Ehre sei in alle Ewigkeit. Amen.



Antwortpsalm

                                                                       Ps 23 (22), 1-3.4.5.6 (R: 1)
         R Der Herr ist mein Hirte

                                                                                                             (GL neu 37,1)
         nichts wird mir fehlen. - R
1        Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.

                                                                                                                                         VI. Ton

  2        Er l�sst mich lagern auf gr�nen Auen

            und f�hrt mich zum Ruheplatz am Wasser.

  3        Er stillt mein Verlangen;

            er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen. - (R)

  4        Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,

            ich f�rchte kein Unheil;

            denn du bist bei mir,

            dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht. - (R)

  5        Du deckst mir den Tisch

            vor den Augen meiner Feinde.

            Du salbst mein Haupt mit �l,

            du f�llst mir reichlich den Becher. - (R)

  6        Lauter G�te und Huld

            werden mir folgen mein Leben lang,

            und im Haus des Herrn

            darf ich wohnen f�r lange Zeit. - R



Jahr II

  Zur Lesung Die Wallfahrt zur Kulth�he von Gibeon ist eine der ersten
  Regierungshandlungen des neuen K�nigs. Saul und David waren durch einen Gottesentscheid
  K�nige geworden; bei der Ernennung Salomos war es sehr viel menschlicher zugegangen,
  und es ist verst�ndlich, dass der junge K�nig sich unsicher f�hlte. Aus dem Gebet, das
  ihm zugeschrieben wird, k�nnen wir seine Sorgen und seine Auffassung vom K�nigtum
  heraush�ren. Salomo f�hlt sich klein f�r die gro�e Aufgabe und bittet vor allem um
  Weisheit: um ein h�rendes Herz, mit dem er Gut und B�se unterscheiden und das
  Richteramt aus�ben kann. Gott gew�hrt ihm die gro�e Bitte und gibt ihm ein paar
  Kleinigkeiten dazu: Reichtum, Ehre, langes Leben (V. 10-14). Wieder ist die Zusage an
  eine Bedingung gekn�pft: Wenn du auf meinen Wegen gehst ... (V. 14). - 2 Chr 1,3-12;
  Weish 8,17 - 9,19; Sir 47,14; Spr 2,6-9; 1 K�n 5,9; Koh 1,16; Weish 7,7.11; Mt 6,33;
  Koh 2,4-10; Dtn 5,33; Spr 3,1-2.



ERSTE Lesung

                                                                                      1 K�n 3, 4-13

  Verleih deinem Knecht ein h�rendes Herz, damit er dein Volk zu regieren versteht

  Lesung aus dem ersten Buch der K�nige

  In jenen Tagen

  ^4ging der K�nig Salomo nach Gibeon, um dort zu opfern; denn hier war die angesehenste
  Kulth�he. Tausend Brandopfer legte Salomo auf ihren Altar.

  ^5In Gibeon erschien der Herr dem Salomo nachts im Traum und forderte ihn auf: Sprich
  eine Bitte aus, die ich dir gew�hren soll.

  ^6Salomo antwortete: Du hast deinem Knecht David, meinem Vater, gro�e Huld erwiesen;
  denn er lebte vor dir in Treue, in Gerechtigkeit und mit aufrichtigem Herzen. Du hast
  ihm diese gro�e Huld bewahrt und ihm einen Sohn geschenkt, der heute auf seinem Thron
  sitzt.

  ^7So hast du jetzt, Herr, mein Gott, deinen Knecht anstelle meines Vaters David zum
  K�nig gemacht. Doch ich bin noch sehr jung und wei� nicht, wie ich mich als K�nig
  verhalten soll.

  ^8Dein Knecht steht aber mitten in deinem Volk, das du erw�hlt hast: einem gro�en Volk,
  das man wegen seiner Menge nicht z�hlen und nicht sch�tzen kann.

  ^9Verleih daher deinem Knecht ein h�rendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das
  Gute vom B�sen zu unterscheiden versteht. Wer k�nnte sonst dieses m�chtige Volk
  regieren?

  ^10Es gefiel dem Herrn, dass Salomo diese Bitte aussprach.

  ^11Daher antwortete ihm Gott: Weil du gerade diese Bitte ausgesprochen hast und nicht
  um langes Leben, Reichtum oder um den Tod deiner Feinde, sondern um Einsicht gebeten
  hast, um auf das Recht zu h�ren,

  ^12werde ich deine Bitte erf�llen. Sieh, ich gebe dir ein so weises und verst�ndiges
  Herz, dass keiner vor dir war und keiner nach dir kommen wird, der dir gleicht.

  ^13Aber auch das, was du nicht erbeten hast, will ich dir geben: Reichtum und Ehre, so
  dass zu deinen Lebzeiten keiner unter den K�nigen dir gleicht.



Antwortpsalm

                                                            Ps 119 (118), 9-10.11-12.13-14 (R: 12b)
         R Herr, lehre mich deine Gesetze! - R

                                                                                                                        (GL neu 312,7)
9        Wie geht ein junger Mann seinen Pfad ohne Tadel?

                                                                                                                                         II. Ton

            Wenn er sich h�lt an dein Wort.

  10      Ich suche dich von ganzem Herzen.

            Lass mich nicht abirren von deinen Geboten! - (R)

  11      Ich berge deinen Spruch im Herzen,

            damit ich gegen dich nicht s�ndige.

  12      Gepriesen seist du, Herr.

            Lehre mich deine Gesetze! - (R)

  13      Mit meinen Lippen verk�nde ich

            alle Urteile deines Mundes.

  14      Nach deinen Vorschriften zu leben

            freut mich mehr als gro�er Besitz. - R



Jahr I und II

Ruf vor dem Evangelium

                                                                                             Vers: Joh 10, 27

  Halleluja. Halleluja.

  (So spricht der Herr:)

  Meine Schafe h�ren auf meine Stimme;

  ich kenne sie, und sie folgen mir.

  Halleluja.



  Zum Evangelium Die J�nger kehren von ihrer ersten Missionsreise zur�ck (vgl. Evgl. am
  Donnerstag dieser Woche: Mk 6,7-13). Sie sind erregt und ersch�pft. Jetzt brauchen sie
  zuerst Abstand und Ruhe. Jesus und die J�nger auf der einen Seite, die Volksmenge auf
  der anderen: dieses Bild finden wir �fters im Markusevangelium. - Die Verse 32-34
  leiten zur Brotvermehrung �ber (V. 35-44). Jesus gibt dem verlorenen Haufen, der ihm
  nachfolgt, Brot f�r den Hunger des Leibes, aber vorher lehrt er sie lange. Der Mensch
  lebt vom Wort nicht weniger als vom Brot. Die J�nger werden beides tun m�ssen: das Brot
  des Wortes (und des Sakraments) reichen, aber auch den leiblichen Hunger stillen. -
  Brot ist das wichtigste Stichwort in diesem Teil des Markusevangeliums (6,30 - 8,26).
  Dazu kommen die Themen Rein und Unrein, Verstehen und Nicht-Verstehen. - Ez
  34,2-12.17-24; Mt 14,13-14; Lk 9,10-11; Mt 9,36.



Evangelium

                                                                                      Mk 6, 30-34

  Sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben

  + Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

  In jener Zeit

  ^30versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und
  berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.

  ^31Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht
  ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die
  Leute, die kamen und gingen.

  ^32Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein.

  ^33Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fu� aus allen
  St�dten dorthin und kamen noch vor ihnen an.

  ^34Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie
  waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.



F�RBITTEN

  Im Gebet wenden wir uns an Christus, den Sohn der Jungfrau Maria:

  F�r alle, die in Ordensgemeinschaften leben: lass sie ungehindert dem Reich Gottes
  dienen. (Stille) Herr, erbarme dich.

  A.: Christus, erbarme dich.

  F�r die M�chtigen dieser Welt: leite ihre Schritte zu Frieden und Vers�hnung. (Stille)
  Herr, erbarme dich.

  F�r alle Schwachen: mach sie stark durch deine Kraft. (Stille) Herr, erbarme dich.

  F�r unsere Wohlt�ter: schenke ihnen das ewige Leben. (Stille) Herr, erbarme dich.

  Barmherziger Gott, du hast die Jungfrau Maria erw�hlt, die Mutter deines Sohnes zu
  werden. Mit Maria preisen wir deine G�te und bitten dich um Erh�rung durch ihn,
  Christus, unseren Herrn.     A.: Amen.



  Der Mensch will zuhause, das bedeutet, im Bleibenden sein, will Halt. Er verlangt nach
  Eigentlichem, nach Nicht-Verzichten, Nicht-entt�uscht-Sein, nach Heimat, die nicht
  endet, wo jede Enge des Raums, jede K�rze der Zeit schwand, jede Hast sinnlos wird,
  nicht mehr vergeblich ergriffen, erobert; festgehalten, verteidigt wird; wo das Sein
  nicht mehr d�rftig, sondern erf�llt ist.

  Die letzte und tiefste Sehnsucht ... , verborgener Ursprung aller unserer tiefen Angst,
  ist die Sehnsucht nach Vollkommenheit, Erl�sung aus Enge, Unzul�nglichkeit,
  Entt�uschung, endg�ltige Befreiung von Tod und Verwandlung, vom drohenden Nichts. Dort,
  sagt uns die Sehnsucht, sei die Heimat (Friedrich Dessauer).


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