Erzabtei St.Martin zu Beuron
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  Deutsches Liturgisches Institut
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In der Heiligen Nacht

  Gott hat ja gesagt zum Menschen, zu
  allen und zu jedem. Zu mir. Gott
  kommt uns entgegen, er nimmt uns
  an. Das Wort, das er uns sagt, ist
  sein Sohn: "Ein Kind ist uns
  geboren." Gott liebt uns und er
  wartet auf unsere Liebe.

Er�ffnungsversPs 2, 7

  Der Herr sprach zu mir:
  Mein Sohn bist du, heute habe ich
  dich gezeugt.

  Oder:

  Freut euch im Herrn,
  heute ist uns der Heiland geboren.
  Heute ist der wahre Friede vom
  Himmel herabgestiegen.

  Ehre sei Gott, S. 365 f.

Tagesgebet

  Herr, unser Gott,
  in dieser hochheiligen Nacht
  ist uns das wahre Licht
  aufgestrahlt.
  Lass uns dieses Geheimnis
  im Glauben erfassen und bewahren,
  bis wir im Himmel
  den unverh�llten Glanz deiner
  Herrlichkeit schauen.
  Darum bitten wir durch Jesus
  Christus.

  Zur 1. Lesung   Einem verw�steten
  Land, einem ver�ngstigten Volk
  k�ndigt der Prophet (um 730
  v. Chr.) eine Zukunft an, in der es
  Gerechtigkeit, Frieden und Freude
  gibt. Jetzt schon leuchtet ein
  Licht in die Finsternis herein: die
  Geburt des k�niglichen Kindes, des
  Retters. �bergro�e Namen und
  Eigenschaften werden ihm
  zugesprochen; der Blick weitet
  sich: In dem neugeborenen Kind
  liegt die Hoffnung der Menschheit
  beschlossen.

Erste LesungJes 9, 1-6

  Ein Sohn wurde uns geschenkt; man
  rief seinen Namen aus:

  F�rst des Friedens

  Lesung
  aus dem Buch Jes�ja.

  1Das Volk, das in der Finsternis
  ging,
  sah ein helles Licht;
  �ber denen, die im Land des
  Todesschattens wohnten,
  strahlte ein Licht auf.
  2Du mehrtest die Nation,
  schenktest ihr gro�e Freude.
  Man freute sich vor deinem
  Angesicht,
  wie man sich freut bei der Ernte,
  wie man jubelt, wenn Beute verteilt
  wird.
  3Denn sein dr�ckendes Joch
  und den Stab auf seiner Schulter,
  den Stock seines Antreibers
  zerbrachst du
  wie am Tag von M�dian.
  4Jeder Stiefel, der dr�hnend
  daherstampft,
  jeder Mantel, im Blut gew�lzt, wird
  verbrannt,
  wird ein Fra� des Feuers.
  5Denn ein Kind wurde uns geboren,
  ein Sohn wurde uns geschenkt.
  Die Herrschaft wurde auf seine
  Schulter gelegt.
  Man rief seinen Namen aus:
  Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott,
  Vater in Ewigkeit, F�rst des
  Friedens.
  6Die gro�e Herrschaft
  und der Frieden sind ohne Ende
  auf dem Thron Davids und in seinem
  K�nigreich,
  es zu festigen und zu st�tzen durch
  Recht und Gerechtigkeit,
  von jetzt an bis in Ewigkeit.
  Der Eifer des Herrn der Heerscharen
  wird das vollbringen.

AntwortpsalmPs 96 (95), 1-2.3 u.
11.12-13a (Kv: vgl. Lk 2, 11)

  Kv Heute ist uns der Heiland
  geboren:GL 635,3
  Christus, der Herr. - Kv

  1Singet dem Herrn ein neues Lied, *
  singt dem Herrn, alle Lande,
  2singt dem Herrn, preist seinen
  Namen! *
  Verk�ndet sein Heil von Tag zu Tag!
  - (Kv)
  3Erz�hlt bei den Nationen von
  seiner Herrlichkeit, *
  bei allen V�lkern von seinen
  Wundern!
  11Der Himmel freue sich, die Erde
  frohlocke, *
  es brause das Meer und seine F�lle.
  - (Kv)
  12Es jauchze die Flur und was auf
  ihr w�chst. *
  Jubeln sollen alle B�ume des Waldes
  13avor dem Herrn, denn er kommt, *
  denn er kommt, um die Erde zu
  richten. - Kv

  Zur 2. Lesung   Gottes Wort ist
  h�rbar, seine Gnade ist sichtbar
  geworden: im Sohn, der geboren
  wurde und gestorben ist f�r uns.
  Zwischen der ersten Ankunft Christi
  und der Offenbarung seiner
  Herrlichkeit l�uft die Zeit der
  Geschichte und die unseres eigenen
  Lebens. Es ist eine Zeit der
  Hoffnung und der Bew�hrung.

Zweite LesungTit 2, 11-14

  Die Gnade Gottes ist erschienen, um
  alle Menschen zu retten

  Lesung
  aus dem Brief des Apostels Paulus
  an Titus.

  11Die Gnade Gottes ist erschienen,
  um alle Menschen zu retten.
  12Sie erzieht uns dazu,
  uns von der Gottlosigkeit
  und den irdischen Begierden
  loszusagen
  und besonnen, gerecht und fromm in
  dieser Welt zu leben,
  13w�hrend wir auf die selige
  Erf�llung unserer Hoffnung warten:
  auf das Erscheinen der Herrlichkeit
  unseres gro�en Gottes und Retters
  Christus Jesus.
  14Er hat sich f�r uns hingegeben,
  damit er uns von aller
  Ungerechtigkeit erl�se
  und f�r sich ein auserlesenes Volk
  schaffe,
  das voll Eifer danach strebt, das
  Gute zu tun.

Ruf vor dem EvangeliumVers: vgl. Lk
2, 10-11

  Halleluja. Halleluja.
  Ich verk�nde euch eine gro�e
  Freude:
  Heute ist uns der Retter geboren;
  er ist der Christus, der Herr.
  Halleluja.

  Zum Evangelium   Aus Betlehem
  stammte Isai, der Ahnherr des
  davidischen K�nigshauses. Dort wird
  Jesus, der Sohn Davids, geboren,
  der Gottessohn, der Messias. Himmel
  und Erde (Engel und Menschen)
  huldigen ihm, auch wenn es noch
  Nacht ist. Das Zeichen seiner
  Ankunft ist die Armut, die
  Schwachheit des Kindes.

EvangeliumLk 2, 1-14

  Heute ist euch der Retter geboren

  Aus dem heiligen Evangelium nach
  Lukas.

  1Es geschah aber in jenen Tagen,
  dass Kaiser Aug�stus den Befehl
  erlie�,
  den ganzen Erdkreis in Steuerlisten
  einzutragen.
  2Diese Aufzeichnung war die erste;
  damals war Quir�nius Statthalter
  von Syrien.
  3Da ging jeder in seine Stadt, um
  sich eintragen zu lassen.
  4So zog auch Josef
  von der Stadt Nazaret in Galil�a
  hinauf nach Jud�a in die Stadt
  Davids, die Betlehem hei�t;
  denn er war aus dem Haus und
  Geschlecht Davids.
  5Er wollte sich eintragen lassen
  mit Maria, seiner Verlobten,
  die ein Kind erwartete.
  6Es geschah, als sie dort waren,
  da erf�llten sich die Tage, dass
  sie geb�ren sollte,
  7und sie gebar ihren Sohn, den
  Erstgeborenen.
  Sie wickelte ihn in Windeln
  und legte ihn in eine Krippe,
  weil in der Herberge kein Platz f�r
  sie war.
  8In dieser Gegend lagerten Hirten
  auf freiem Feld
  und hielten Nachtwache bei ihrer
  Herde.
  9Da trat ein Engel des Herrn zu
  ihnen
  und die Herrlichkeit des Herrn
  umstrahlte sie
  und sie f�rchteten sich sehr.
  10Der Engel sagte zu ihnen:
  F�rchtet euch nicht,
  denn siehe, ich verk�nde euch eine
  gro�e Freude,
  die dem ganzen Volk zuteilwerden
  soll:
  11Heute ist euch in der Stadt
  Davids der Retter geboren;
  er ist der Christus, der Herr.
  12Und das soll euch als Zeichen
  dienen:
  Ihr werdet ein Kind finden,
  das, in Windeln gewickelt, in einer
  Krippe liegt.
  13Und pl�tzlich war bei dem Engel
  ein gro�es himmlisches Heer,
  das Gott lobte
  und sprach:
  14 Ehre sei Gott in der H�he
  und Friede auf Erden
  den Menschen seines Wohlgefallens.

  Glaubensbekenntnis, S. 368 ff.

  Zu den Worten hat Fleisch
  angenommen bzw. empfangen durch den
  Heiligen Geist knien alle.

  F�rbitten vgl. S. 804 f.

  Zur Eucharistiefeier   Gott, du
  hast "Ja" gesagt zur Welt und du
  hast "Ja" gesagt zu mir. Das Kind
  in der Krippe ist das Zeichen
  deiner Liebe, genauso wie das Brot
  auf dem Altar. Ich danke dir, dass
  das Ja-Wort, das du zu mir
  sprichst, ein Licht ist, das meine
  Dunkelheit erleuchtet.

Gabengebet

  Allm�chtiger Gott,
  in dieser heiligen Nacht
  bringen wir dir unsere Gaben dar.
  Nimm sie an
  und gib, dass wir durch den
  wunderbaren Tausch
  deinem Sohn gleichgestaltet werden,
  in dem unsere menschliche Natur
  mit deinem g�ttlichen Wesen vereint
  ist.
  Darum bitten wir durch ihn,
  Christus, unseren Herrn.

  Weihnachtspr�fation, S. 409 f.

  In den Hochgebeten I-III eigener
  Einschub

KommunionversJoh 1, 14

  Das Wort ist Fleisch geworden,
  und wir haben seine Herrlichkeit
  geschaut.

Schlussgebet

  Herr, unser Gott,
  in der Freude �ber die Geburt
  unseres Erl�sers
  bitten wir dich:
  Gib uns die Gnade, ihm unser ganzes
  Leben zu weihen,
  damit wir einst Anteil erhalten
  an der ewigen Herrlichkeit deines
  Sohnes,
  der mit dir lebt und herrscht in
  alle Ewigkeit.

Ein Mensch f�r mich

  Wie viele kleine Lichter muss Gott
  uns ausblasen, bis uns das eine
  Licht aufgeht: die Freude an Gott,
  meinem Heiland und Retter. Die
  Freude, dass er herabgekommen ist
  zu mir, dass er Mensch geworden
  ist, nicht blo� ein Mensch wie ich,
  sondern ein Mensch f�r mich, mein
  Heiland. (Theo Br�ggemann)

P. Anselm Schott

  Messb�cher-Namensgeber Pater Schott
  vor 125 Jahren gestorben
  (23.04.2021)
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