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Schott Tagesliturgie

  Montag
  20
  September 2021
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    * Montag der 25. Woche im Jahreskreis
    * Hl. Andreas Tim Kaegon, Hl. Paulus Chong Hasang
    * Lesejahr: B I, StB: I. Woche

  [Montag, 20.09.2021____]
    __________________________________________________________________________________

MONTAG DER 25. WOCHE IM JAHRESKREIS


TAGESGEBET

  Gott, unser Heil,

  in deiner wunderbaren Vorsehung hast du bestimmt,

  dass das Reich Christi sich �ber die ganze Erde ausbreiten soll.

  Du willst, dass alle Menschen

  von ihrer Schuld erl�st und gerettet werden.

  Lass deine Kirche leuchten

  als Zeichen des allumfassenden Heiles.

  Hilf ihr,

  das Geheimnis deiner Liebe zu verk�nden

  und es an den Menschen wirksam zu machen.

  Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 1017)


  Oder ein anderes Tagesgebet



Jahr I

  Zur Lesung Die B�cher Esra und Nehemia bilden urspr�nglich Fortsetzung des zweiten
  Chronikbuches; 1-2 Chronik und Esra-Nehemia sind ein einziges riesiges Geschichtswerk,
  das von Adam bis zur Neugr�ndung der jerusalemischen Gemeinde nach dem Exil reicht. Die
  B�cher Esra und Nehemia sind etwa zwischen 430 und 400 v. Chr. entstanden. Der
  Verfasser hat die Geschichte seiner Zeit nicht nur berichtet, sondern auch theologisch
  gedeutet. Gleich der erste Satz (Esra 1,1) bezeichnet den Erlass �ber die Heimkehr der
  Juden als die Erf�llung einer prophetischen Verhei�ung (Jer 29,10). Einst hatte Gott
  durch Nebukadnezzar das Gericht an Juda-Jerusalem vollzogen; derselbe Gott gab dem
  Perserk�nig Kyrus gleich im ersten Jahr, nachdem er Babel erobert hatte (539/38), den
  Entschluss ins Herz, die R�ckkehr der Juden und den Wiederaufbau des Tempels zu
  gestatten. Ein k�nigliches Dekret dieses Inhalts muss es wohl gegeben haben; die Frage
  bleibt offen, ob das Dekret hier in seinem urspr�nglichen Wortlaut wiedergegeben ist. -
  2 Chr 36,22-23; Jer 25,11-12; Sach 1,12; Jes 45,1.



ERSTE Lesung

                                                                                        Esra 1, 1-6

Jeder, der zum Volk des Herrn geh�rt, soll nach Jerusalem hinaufziehen und das Haus des Herrn
aufbauen

  Lesung aus dem Buch Esra

  ^1Im ersten Jahr des K�nigs Kyrus von Persien sollte sich erf�llen, was der Herr durch
  Jeremia gesprochen hatte.  Darum erweckte der Herr den Geist des K�nigs Kyrus von
  Persien, und Kyrus lie� in seinem ganzen Reich m�ndlich und schriftlich den Befehl
  verk�nden:

  ^2So spricht der K�nig Kyrus von Persien: Der Herr, der Gott des Himmels, hat mir alle
  Reiche der Erde verliehen. Er selbst hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem in Juda ein
  Haus zu bauen.

  ^3Jeder unter euch, der zu seinem Volk geh�rt - sein Gott sei mit ihm -, der soll nach
  Jerusalem in Juda hinaufziehen und das Haus des Herrn, des Gottes Israels, aufbauen;
  denn er ist der Gott, der in Jerusalem wohnt.

  ^4Und jeden, der irgendwo �brig geblieben ist, sollen die Leute des Ortes, in dem er
  ans�ssig war, unterst�tzen mit Silber und Gold, mit beweglicher Habe und Vieh, neben
  den freiwilligen Gaben f�r das Haus Gottes in Jerusalem.

  ^5Die Familienoberh�upter von Juda und B�njamin sowie die Priester und Leviten, kurz
  alle, deren Geist Gott erweckte, machten sich auf den Weg, um nach Jerusalem zu ziehen
  und dort das Haus des Herrn zu bauen.

  ^6Alle ihre Nachbarn unterst�tzten sie in jeder Weise mit Silber und Gold, mit
  beweglicher habe und mit Vieh sowie mit wertvollen Dingen, abgesehen von dem, was jeder
  f�r den Tempel spendete
  .


Antwortpsalm

                                                               Ps 126 (125), 1-2b.2c-3.4-5.6 (R: 3)
         R Gro�es hat der Herr an uns getan.

                                                                                                                      (GL neu 69, 1)
            Da waren wir fr�hlich. - R
1        Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete,

                                                                                                                                               IX. Ton

            da waren wir alle wie Tr�umende.

  2ab    Da war unser Mund voll Lachen

            und unsere Zunge voll Jubel. - (R)

  2cd    Da sagte man unter den andern V�lkern:

            Der Herr hat an ihnen Gro�es getan.

  3        Ja, Gro�es hat der Herr an uns getan.

            Da waren wir fr�hlich. - (R)

  4        Wende doch, Herr, unser Geschick,

            wie du versiegte B�che wieder f�llst im S�dland.

  5        Die mit Tr�nen s�en,

            werden mit Jubel ernten. - (R)

  6        Sie gehen hin unter Tr�nen

            und tragen den Samen zur Aussaat.

            Sie kommen wieder mit Jubel

            und bringen ihre Garben ein. - R



Jahr II

  Zur Lesung Der erste Teil des Buches der Sprichw�rter (Kapitel 1-9) ist eine lange
  Einleitung, in der ein Vater seinem Sohn verschiedene Ratschl�ge und Mahnungen gibt.
  Die heutige Lesung enth�lt in ihrem ersten Teil (V. 27-31) Mahnungen, im zweiten Teil
  (V. 32-34) die Begr�ndung dieser Mahnungen. Das Verhalten gegen den N�chsten wird in
  negativer Form beschrieben: kein hartes Herz, kein b�ses, verleumderisches Wort, keine
  neidischen Gedanken, keine Gewalt. Grund und Norm des Verhaltens gegen�ber dem N�chsten
  soll der Blick auf Gott sein, in biblischer Sprache: die Furcht vor Gott. Auf die Frage
  Wer ist mein N�chster? k�nnte man dieser Lesung die Antwort entnehmen: Gott ist dein
  N�chster (vgl. V. 32), wenn du dem Mitmenschen N�chster bist. - Jak 2,15-16; Lk
  10,25-37; Spr 23,17; Ps 37,1; Sir 11,21; Ps 125,5. - Zu 3,34: Ps 18,28; Sir 3,18-20;
  Jak 4,6; 1 Petr 5,5.



ERSTE Lesung

                                                                                       Spr 3, 27-35

Der R�nkeschmied ist dem Herrn ein Gr�uel

  Lesung aus dem Buch der Sprichw�rter

  ^27Mein Sohn, versag keine Wohltat dem, der sie braucht, wenn es in deiner Hand liegt,
  Gutes zu tun.

  ^28Wenn du jetzt etwas hast, sag nicht zu deinem N�chsten: Geh, komm wieder, morgen
  will ich dir etwas geben.

  ^29Sinne nichts B�ses gegen deinen N�chsten, der friedlich neben dir wohnt.

  ^30Bring niemand ohne Grund vor Gericht, wenn er dir nichts B�ses getan hat.

  ^31Beneide den Gewaltt�tigen nicht, w�hle keinen seiner Wege;

  ^32denn ein Gr�uel ist dem Herrn der R�nkeschmied, die Redlichen sind seine Freunde.

  ^33Der Fluch des Herrn f�llt auf das Haus des Frevlers, die Wohnung der Gerechten
  segnet er.

  ^34Die Zuchtlosen verspottet er, den Gebeugten erweist er seine Gunst.

  ^35Die Weisen erlangen Ehre, die Toren aber h�ufen Schande auf sich.



Antwortpsalm

                                                                        Ps 15 (14), 2-3.4.5 (R: 1b)
         R Herr, wer darf weilen auf deinem heiligen Berg? - R

                                                                                                                                        (GL neu 34, 1)
2        Der makellos lebt und das Rechte tut;

                                                                                                                              VI. Ton

            der von Herzen die Wahrheit sagt

  3        und mit seiner Zunge nicht verleumdet;

            der seinem Freund nichts B�ses antut

            und seinen N�chsten nicht schm�ht; - (R)

  4        der den Verworfenen verachtet,

            doch alle, die den Herrn f�rchten, in Ehren h�lt;

            der sein Versprechen nicht �ndert,

            das er seinem N�chsten geschworen hat; - (R)

  5        der sein Geld nicht auf Wucher ausleiht

            und nicht zum Nachteil des Schuldlosen Bestechung annimmt.

            Wer sich danach richtet,

            der wird niemals wanken.

            R Herr, wer darf weilen auf deinem heiligen Berg?



Jahr I und II

Ruf vor dem Evangelium

                                                                                               Vers: Mt 5, 16

  Halleluja. Halleluja.

  Euer Licht soll vor den Menschen leuchten,

  damit sie eure guten Werke sehen

  und euren Vater im Himmel preisen.

  Halleluja.



  Zum Evangelium  Die Geheimnisse des Reiches Gottes sind J�ngern anvertraut (V. 10), das
  soll aber nicht hei�en, dass sie in diesem kleinen Kreis bleiben sollen. Die Lampe soll
  leuchten, dazu wird sie angez�ndet. Die Botschaft Jesu ist noch in Gleichnissen
  verborgen (V. 17), aber sie soll und wird �ffentlich bekannt werden. Vers 17 ist eine
  Deutung zu Vers 16, und aus beiden folgert Vers 18 die Mahnung: Gebt acht, dass ihr
  richtig zuh�rt! Nur wer die Botschaft richtig geh�rt und in sich aufgenommen hat, kann
  sie anderen weitergeben. Der Rest von Vers 18 ist kein soziales Programm; auf sozialer
  Ebene ist es geradezu der gro�e Skandal: Wer hat, dem wird gegeben ... Jesus spricht
  vom Glauben und von der Erkenntnis; auch hier gibt es unerbittliche Gesetze des
  Wachstums wie des Scheiterns. Wer die Erkenntnis hat, der wird darin wachsen,
  vorausgesetzt, dass er mit gutem und aufrichtigem Herzen h�rt (V. 15) und sich das
  Geh�rte zu Eigen macht, d. h. sich dem Geh�rten zu Eigen gibt. - Zu 8,16: Mk 4,21; Lk
  11,33; Mt 5,15. - Zu 8,17: Mk 4,22; Lk 12,2; Mt 10,26. - Zu 8,18: Mk 4,24-28; Lk 19,26;
  Mt 13,12; 25,29.



Evangelium

                                                                                      Lk 8, 16-18

Man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen

  + Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

  In jener Zeit sprach Jesus:

  ^16Niemand z�ndet ein Licht an und deckt es mit einem Gef�� zu oder stellt es unter das
  Bett, sondern man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es
  leuchten sehen.

  ^17Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht
  bekannt wird und an den Tag kommt.

  ^18Gebt also acht, dass ihr richtig zuh�rt! Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber
  nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er zu haben meint.



F�RBITTEN

  Zu Jesus Christus, der bei uns bleibt bis zum Ende der Welt, wollen wir beten:

  Best�rke die Seelsorger, dass sie die Gl�ubigen zu deiner Nachfolge aufrufen.

  A.: Wir bitten dich, erh�re uns.

  Bewahre die V�lker der Erde vor Krieg, Hunger und jeglichem Unheil.

  Richte alle auf, die durch Krankheit und Not gebeugt sind.

  Komm uns zu Hilfe, und erf�lle deine Verhei�ungen.

  Allm�chtiger Gott, auf dein Wort k�nnen wir uns verlassen. Erh�re unser Gebet durch
  Christus, unseren Herrn.     A.: Amen.



  Wer seinem N�chsten zu Hilfe kommt in seinem Leid, es sei geistlich oder weltlich,
  dieser Mensch hat mehr getan als derjenige, der von K�ln bis Rom bei jedem Meilenstein
  ein M�nster errichtet aus reinem Gold, dass darin gesungen und gebetet werde bis zum
  J�ngsten Tag. Denn so spricht der Sohn Gottes: Ich habe meinen Tod nicht gelitten eines
  M�nsters wegen und auch nicht um des Singens und Betens willen, sondern um des Menschen
  willen (Albert der Gro�e, gest. 1280).


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