Dialog hei�t Gespr�ch. Das Wort wird "gesendet" und vielleicht kommt es an. Dann
schafft es Beziehung, Gemeinschaft, Einheit. Der Mensch verwirklicht sich im Gespr�ch;
ohne Gespr�ch verk�mmert er. Wenn Menschen aneinander vorbeischweigen, steht es
schlecht. Gott selbst ist wesentlich Gespr�ch: er spricht das ewige Wort, und er sendet
es in unsere Zeit, in mein Leben hinein. Das Wort aber wartet auf Antwort.
Er�ffnungsversPs 119 (118), 137.124
Herr, du bist gerecht, und deine Entscheide sind richtig.
Handle an deinem Knecht nach deiner Huld.
Ehre sei Gott
Tagesgebet
G�tiger Gott,
du hast uns durch deinen Sohn erl�st
und als deine geliebten Kinder angenommen.
Sieh voll G�te auf alle, die an Christus glauben,
und schenke ihnen die wahre Freiheit
und das ewige Erbe.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
ZUR 1. LESUNG Die Lesung aus dem Buch Jesaja ist der Form nach eher ein Lied als eine
Lesung. Dem Inhalt nach ist es ein prophetisches Heilswort, eine Weissagung �ber die
Endzeit. Mit hoffnungsvoller Phantasie wird ausgemalt, was geschehen wird, wenn Gott
sein Werk vollendet. In der Gegenwart sind die Menschen blind, taub, stumm. Aber das
wird nicht so bleiben. Gott gibt nicht auf; er selbst wird eingreifen; er wird kommen,
um zu helfen und zu heilen.
Erste LesungJes 35, 4-7a
Die Ohren der Tauben �ffnen sich; die Zunge des Stummen frohlockt
Lesung
aus dem Buch Jes�ja.
4Sagt den Verzagten: Seid stark,
f�rchtet euch nicht!
Seht, euer Gott!
Die Rache kommt, die Vergeltung Gottes!
Er selbst kommt und wird euch retten.
5Dann werden die Augen der Blinden aufgetan
und die Ohren der Tauben werden ge�ffnet.
6Dann springt der Lahme wie ein Hirsch
und die Zunge des Stummen frohlockt,
denn in der W�ste sind Wasser hervorgebrochen
und Fl�sse in der Steppe.
7aDer gl�hende Sand wird zum Teich
und das durstige Land zu sprudelnden Wassern.
6Der Herr ist es, der Himmel und Erde erschafft, /
das Meer und alles, was in ihm ist. *
Er h�lt die Treue auf ewig.
7Recht schafft er den Unterdr�ckten, /
Brot gibt er den Hungernden, *
der Herr befreit die Gefangenen. - (Kv)
8Der Herr �ffnet die Augen der Blinden, *
der Herr richtet auf die Gebeugten,
der Herr liebt die Gerechten. *
9aDer Herr besch�tzt die Fremden. - (Kv)
9bcEr hilft auf den Waisen und Witwen, *
doch den Weg der Frevler kr�mmt er.
10Der Herr ist K�nig auf ewig, *
dein Gott, Zion, durch alle Geschlechter. - Kv
ZUR 2. LESUNG Es gibt Grundhaltungen und auch Umgangsformen, die mit dem Glauben an
Christus nicht vereinbar sind. Dahin geh�rt, was in der Lesung "Ansehen der Person"
genannt wird: dass man den Menschen danach beurteilt, was er hat und darstellt, nicht
aber nach dem, was er wirklich ist. Im Licht Christi verblassen unsere Unterscheidungen
zwischen Klein und Gro�, Arm und Reich. Wenn es �berhaupt eine Bevorzugung gibt, die
vor Gott gilt, dann m�ssen die Armen an erster Stelle stehen. Der Glaube der Kirche und
jeder Gemeinde zeigt sich daran, ob die Armen geehrt werden.
Zweite LesungJak 2, 1-5
Hat nicht Gott die Armen zu Erben des Reiches erw�hlt?
Lesung
aus dem Jakobusbrief.
1Meine Schwestern und Br�der,
haltet den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus,
den Herrn der Herrlichkeit,
frei von jedem Ansehen der Person!
2Wenn in eure Versammlung
ein Mann mit goldenen Ringen
und pr�chtiger Kleidung kommt
und zugleich kommt ein Armer in schmutziger Kleidung
3und ihr blickt auf den Mann in der pr�chtigen Kleidung
und sagt: Setz du dich hier auf den guten Platz!
und zu dem Armen sagt ihr: Du stell dich
oder setz dich dort zu meinen F��en! -
4macht ihr dann nicht untereinander Unterschiede
und seid Richter mit b�sen Gedanken?
5H�rt, meine geliebten Br�der und Schwestern!
Hat nicht Gott die Armen in der Welt
zu Reichen im Glauben
und Erben des Reiches erw�hlt,
das er denen verhei�en hat, die ihn lieben?
Ruf vor dem EvangeliumVers: Mt 4, 23b
Halleluja. Halleluja.
Jesus verk�ndete das Evangelium vom Reich
und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.
Halleluja.
ZUM EVANGELIUM Die Sch�pfung, wie sie aus der Hand Gottes hervorging, war gut, "sehr
gut", wie es im Sch�pfungsbericht hei�t. Das Ungl�ck beginnt damit, dass der Mensch das
Wort Gottes nicht h�ren will. Er entfernt sich von Gott so weit, dass er schlie�lich
zum H�ren nicht mehr f�hig ist; er wird taub, und weil er nichts mehr h�rt, meint er,
Gott sei stumm. Der Taubstumme des Evangeliums ist das Symbol dieser Situation des
Menschen. Jesus spricht das erl�sende Wort: Effata - �ffne dich!
EvangeliumMk 7, 31-37
Er macht, dass die Tauben h�ren und die Stummen sprechen
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
In jener Zeit
31 verlie� Jesus das Gebiet von Tyrus
und kam �ber Sidon an den See von Galil�a,
mitten in das Gebiet der Dek�polis.
32Da brachten sie zu ihm einen, der taub war und stammelte,
und baten ihn, er m�ge ihm die Hand auflegen.
33Er nahm ihn beiseite,
von der Menge weg,
legte ihm die Finger in die Ohren
und ber�hrte dann die Zunge des Mannes mit Speichel;
34danach blickte er zum Himmel auf,
seufzte
und sagte zu ihm: �ffata!,
das hei�t: �ffne dich!
35Sogleich �ffneten sich seine Ohren,
seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit
und er konnte richtig reden.
36Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu erz�hlen.
Doch je mehr er es ihnen verbot,
desto mehr verk�ndeten sie es.
37Sie staunten �ber alle Ma�en
und sagten: Er hat alles gut gemacht;
er macht, dass die Tauben h�ren und die Stummen sprechen.
Glaubensbekenntnis
F�rbitten
ZUR EUCHARISTIEFEIER In der Eucharistiefeier r�hmen wir Gottes gro�e Taten und danken
ihm f�r seine Gaben. Er selbst verleiht uns Wort und Stimme und �ffnet unsere Herzen
zum Lobpreis. Und indem wir uns �ffnen und ihm danken, schaffen wir Raum f�r die noch
gr��ere Gabe, die er selbst f�r uns sein will.
Gabengebet
Herr, unser Gott,
du schenkst uns den Frieden
und gibst uns die Kraft, dir aufrichtig zu dienen.
Lass uns dich mit unseren Gaben ehren
und durch die Teilnahme
an dem einen Brot und dem einen Kelch
eines Sinnes werden.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Pr�fation
KommunionversPs 42 (41), 2-3
Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele d�rstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Oder:Joh 8, 12
So spricht der Herr:
Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen,
sondern wird das Licht des Lebens haben.
Schlussgebet
Herr, unser Gott,
in deinem Wort und Sakrament
gibst du uns Nahrung und Leben.
Lass uns durch diese gro�en Gaben
in der Liebe wachsen
und zur ewigen Gemeinschaft
mit deinem Sohn gelangen,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
F�R DEN TAG UND DIE WOCHE
H�r. Doch ich kann nicht h�ren.
Die Ohren zugestopft.
Mein Atem abgeblockt.
Mein leeres Herz wie Blei.
Ich bin noch nicht geboren.
Ich bin nicht ich. Nicht frei.
H�r. Doch ich will nicht h�ren.
W�rd ich dein Wort verstehen,
m�sst deinen Weg ich gehen,
dir folgen hier und nun.
F�rchte, noch ungeboren,
das Leben auf dich zu.
H�r, rufst du, und ich h�re,
da ist die Angst vorbei.
O Ruf durch Mark und Bein,
erweck mich aus dem Grab,
dein Mensch, aufs neu geboren -
o Zukunft, lass nicht ab.
(Huub Oosterhuis)
Schott Tagesliturgie
Sonntag
5
September 2021
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* 23. Sonntag im Jahreskreis
* Lesejahr: B I, StB: III. Woche
[Sonntag, 05.09.2021___]
P. Anselm Schott
Messb�cher-Namensgeber Pater Schott vor 125 Jahren gestorben
Vatican News
Perikopen
Zu Fragen der Auslegung und Exegese der liturgischen Lesungen empfehlen wir Ihnen auch
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Liedvorschl�ge
Hier finden Sie Liedvorschl�ge f�r den Gottesdienst
Amt f�r Kirchenmusik Augsburg
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Die St�ndige Kommission f�r die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen B�cher im
deutschen Sprachgebiet erteilte f�r die aus diesen B�chern entnommenen Texte die
Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den
Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebietes approbierten (revidierten)
Einheits�bersetzung der Heiligen Schrift (1980/2016). � 2019 staeko.net
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