#Erzabtei Beuron (letzte Aktualisierungen)

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Schott Tagesliturgie

  Sonntag
  5
  September 2021
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    * 23. Sonntag im Jahreskreis
    * Lesejahr: B I, StB: III. Woche

  [Sonntag, 05.09.2021___]
    __________________________________________________________________________________

Dreiundzwanzigster Sonntag - im Jahreskreis

  Dialog hei�t Gespr�ch. Das Wort wird "gesendet" und vielleicht kommt es an. Dann
  schafft es Beziehung, Gemeinschaft, Einheit. Der Mensch verwirklicht sich im Gespr�ch;
  ohne Gespr�ch verk�mmert er. Wenn Menschen aneinander vorbeischweigen, steht es
  schlecht. Gott selbst ist wesentlich Gespr�ch: er spricht das ewige Wort, und er sendet
  es in unsere Zeit, in mein Leben hinein. Das Wort aber wartet auf Antwort.

Er�ffnungsversPs 119 (118), 137.124

  Herr, du bist gerecht, und deine Entscheide sind richtig.
  Handle an deinem Knecht nach deiner Huld.

  Ehre sei Gott

Tagesgebet

  G�tiger Gott,
  du hast uns durch deinen Sohn erl�st
  und als deine geliebten Kinder angenommen.
  Sieh voll G�te auf alle, die an Christus glauben,
  und schenke ihnen die wahre Freiheit
  und das ewige Erbe.
  Darum bitten wir durch Jesus Christus.

  ZUR 1. LESUNG   Die Lesung aus dem Buch Jesaja ist der Form nach eher ein Lied als eine
  Lesung. Dem Inhalt nach ist es ein prophetisches Heilswort, eine Weissagung �ber die
  Endzeit. Mit hoffnungsvoller Phantasie wird ausgemalt, was geschehen wird, wenn Gott
  sein Werk vollendet. In der Gegenwart sind die Menschen blind, taub, stumm. Aber das
  wird nicht so bleiben. Gott gibt nicht auf; er selbst wird eingreifen; er wird kommen,
  um zu helfen und zu heilen.

Erste LesungJes 35, 4-7a

  Die Ohren der Tauben �ffnen sich; die Zunge des Stummen frohlockt

  Lesung
  aus dem Buch Jes�ja.

  4Sagt den Verzagten: Seid stark,
  f�rchtet euch nicht!
  Seht, euer Gott!
  Die Rache kommt, die Vergeltung Gottes!
  Er selbst kommt und wird euch retten.
  5Dann werden die Augen der Blinden aufgetan
  und die Ohren der Tauben werden ge�ffnet.
  6Dann springt der Lahme wie ein Hirsch
  und die Zunge des Stummen frohlockt,
  denn in der W�ste sind Wasser hervorgebrochen
  und Fl�sse in der Steppe.
  7aDer gl�hende Sand wird zum Teich
  und das durstige Land zu sprudelnden Wassern.

AntwortpsalmPs 146 (145), 6-7.8-9a.9b-10 (Kv: 1)

  Kv Lobe den Herrn, meine Seele! - KvGL 57, 1
  (Oder: Halleluja.)

  6Der Herr ist es, der Himmel und Erde erschafft, /
  das Meer und alles, was in ihm ist. *
  Er h�lt die Treue auf ewig.
  7Recht schafft er den Unterdr�ckten, /
  Brot gibt er den Hungernden, *
  der Herr befreit die Gefangenen. - (Kv)
  8Der Herr �ffnet die Augen der Blinden, *
  der Herr richtet auf die Gebeugten,
  der Herr liebt die Gerechten. *
  9aDer Herr besch�tzt die Fremden. - (Kv)
  9bcEr hilft auf den Waisen und Witwen, *
  doch den Weg der Frevler kr�mmt er.
  10Der Herr ist K�nig auf ewig, *
  dein Gott, Zion, durch alle Geschlechter. - Kv

  ZUR 2. LESUNG   Es gibt Grundhaltungen und auch Umgangsformen, die mit dem Glauben an
  Christus nicht vereinbar sind. Dahin geh�rt, was in der Lesung "Ansehen der Person"
  genannt wird: dass man den Menschen danach beurteilt, was er hat und darstellt, nicht
  aber nach dem, was er wirklich ist. Im Licht Christi verblassen unsere Unterscheidungen
  zwischen Klein und Gro�, Arm und Reich. Wenn es �berhaupt eine Bevorzugung gibt, die
  vor Gott gilt, dann m�ssen die Armen an erster Stelle stehen. Der Glaube der Kirche und
  jeder Gemeinde zeigt sich daran, ob die Armen geehrt werden.

Zweite LesungJak 2, 1-5

  Hat nicht Gott die Armen zu Erben des Reiches erw�hlt?

  Lesung
  aus dem Jakobusbrief.

  1Meine Schwestern und Br�der,
  haltet den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus,
  den Herrn der Herrlichkeit,
  frei von jedem Ansehen der Person!
  2Wenn in eure Versammlung
  ein Mann mit goldenen Ringen
  und pr�chtiger Kleidung kommt
  und zugleich kommt ein Armer in schmutziger Kleidung
  3und ihr blickt auf den Mann in der pr�chtigen Kleidung
  und sagt: Setz du dich hier auf den guten Platz!
  und zu dem Armen sagt ihr: Du stell dich
  oder setz dich dort zu meinen F��en! -
  4macht ihr dann nicht untereinander Unterschiede
  und seid Richter mit b�sen Gedanken?
  5H�rt, meine geliebten Br�der und Schwestern!
  Hat nicht Gott die Armen in der Welt
  zu Reichen im Glauben
  und Erben des Reiches erw�hlt,
  das er denen verhei�en hat, die ihn lieben?

Ruf vor dem EvangeliumVers: Mt 4, 23b

  Halleluja. Halleluja.
  Jesus verk�ndete das Evangelium vom Reich
  und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.
  Halleluja.

  ZUM EVANGELIUM   Die Sch�pfung, wie sie aus der Hand Gottes hervorging, war gut, "sehr
  gut", wie es im Sch�pfungsbericht hei�t. Das Ungl�ck beginnt damit, dass der Mensch das
  Wort Gottes nicht h�ren will. Er entfernt sich von Gott so weit, dass er schlie�lich
  zum H�ren nicht mehr f�hig ist; er wird taub, und weil er nichts mehr h�rt, meint er,
  Gott sei stumm. Der Taubstumme des Evangeliums ist das Symbol dieser Situation des
  Menschen. Jesus spricht das erl�sende Wort: Effata - �ffne dich!

EvangeliumMk 7, 31-37

  Er macht, dass die Tauben h�ren und die Stummen sprechen

  Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.

  In jener Zeit
  31 verlie� Jesus das Gebiet von Tyrus
  und kam �ber Sidon an den See von Galil�a,
  mitten in das Gebiet der Dek�polis.
  32Da brachten sie zu ihm einen, der taub war und stammelte,
  und baten ihn, er m�ge ihm die Hand auflegen.
  33Er nahm ihn beiseite,
  von der Menge weg,
  legte ihm die Finger in die Ohren
  und ber�hrte dann die Zunge des Mannes mit Speichel;
  34danach blickte er zum Himmel auf,
  seufzte
  und sagte zu ihm: �ffata!,
  das hei�t: �ffne dich!
  35Sogleich �ffneten sich seine Ohren,
  seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit
  und er konnte richtig reden.
  36Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu erz�hlen.
  Doch je mehr er es ihnen verbot,
  desto mehr verk�ndeten sie es.
  37Sie staunten �ber alle Ma�en
  und sagten: Er hat alles gut gemacht;
  er macht, dass die Tauben h�ren und die Stummen sprechen.

  Glaubensbekenntnis

  F�rbitten

  ZUR EUCHARISTIEFEIER   In der Eucharistiefeier r�hmen wir Gottes gro�e Taten und danken
  ihm f�r seine Gaben. Er selbst verleiht uns Wort und Stimme und �ffnet unsere Herzen
  zum Lobpreis. Und indem wir uns �ffnen und ihm danken, schaffen wir Raum f�r die noch
  gr��ere Gabe, die er selbst f�r uns sein will.

Gabengebet

  Herr, unser Gott,
  du schenkst uns den Frieden
  und gibst uns die Kraft, dir aufrichtig zu dienen.
  Lass uns dich mit unseren Gaben ehren
  und durch die Teilnahme
  an dem einen Brot und dem einen Kelch
  eines Sinnes werden.
  Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

  Pr�fation

KommunionversPs 42 (41), 2-3

  Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
  so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
  Meine Seele d�rstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.

  Oder:Joh 8, 12

  So spricht der Herr:
  Ich bin das Licht der Welt.
  Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen,
  sondern wird das Licht des Lebens haben.

Schlussgebet

  Herr, unser Gott,
  in deinem Wort und Sakrament
  gibst du uns Nahrung und Leben.
  Lass uns durch diese gro�en Gaben
  in der Liebe wachsen
  und zur ewigen Gemeinschaft
  mit deinem Sohn gelangen,
  der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

  F�R DEN TAG UND DIE WOCHE

  H�r. Doch ich kann nicht h�ren.
  Die Ohren zugestopft.
  Mein Atem abgeblockt.
  Mein leeres Herz wie Blei.
  Ich bin noch nicht geboren.
  Ich bin nicht ich. Nicht frei.
  H�r. Doch ich will nicht h�ren.
  W�rd ich dein Wort verstehen,
  m�sst deinen Weg ich gehen,
  dir folgen hier und nun.
  F�rchte, noch ungeboren,
  das Leben auf dich zu.
  H�r, rufst du, und ich h�re,
  da ist die Angst vorbei.
  O Ruf durch Mark und Bein,
  erweck mich aus dem Grab,
  dein Mensch, aufs neu geboren -
  o Zukunft, lass nicht ab.
  (Huub Oosterhuis)

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P. Anselm Schott

  Messb�cher-Namensgeber Pater Schott vor 125 Jahren gestorben
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