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Schott Tagesliturgie

  Freitag
  19
  Januar 2018
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    * Freitag der 2. Woche im Jahreskreis
    * Lesejahr: B II, StB: II. Woche

  [Freitag, 19.01.2018___]
    __________________________________________________________________

FREITAG DER 2. Woche im Jahreskreis


TAGESGEBET

  Gott, du willst,

  dass alle Menschen gerettet werden

  und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

  Sende Arbeiter in deine Ernte,

  damit sie der ganzen Sch�pfung

  das Evangelium verk�nden.

  Sammle dein Volk durch das Wort des Lebens

  und st�rke es durch die Kraft des Sakramentes,

  damit es auf dem Weg des Heiles voranschreitet.

  Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 1047)


  Oder ein anderes Tagesgebet



Jahr I

  Zur Lesung Der erste Bund, der am Sinai geschlossen wurde, war nicht
  vollkommen; sein Heiligtum war nur ein Abbild, sein Priestertum war zu
  schwach, um irgendetwas zu vollenden (7,18-19; 9,9). Die r�umliche
  Vorstellung (irdisches und himmlisches Heiligtum) und die zeitliche
  (Alter und Neuer Bund) meinen sachlich das Gleiche: unvollkommen und
  vollkommen, verg�nglich und ewig. Aufgabe des priesterlichen Dienstes
  ist es, die Verhei�ungen Gottes wahr zu machen, das hei�t im
  Wesentlichen: S�ndenvergebung und bleibende Gottesgemeinschaft zu
  bewirken. Der Alte Bund hat dieses Ziel nicht erreicht; Beweis daf�r
  ist die Tatsache, dass Gott durch den Propheten Jeremia einen neuen
  Bund verhei�en hat. Der Neue Bund ist besser, weil er bessere
  Verhei�ungen" (8,6), einen besseren Priester und ein besseres Opfer
  hat. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein: diese
  Bundeszusage wird nun endlich wahr. Die Erfahrung der erneuerten
  Gottesgemeinschaft ist m�glich geworden durch den Priesterdienst
  Christi; sie wird da verwirklicht, wo Menschen die Gabe Gottes
  annehmen. - 1 Tim 2,5; Jer 31,31-34; Mt 26,28; Mk 14,24; Lk 22,20; 1
  Kor 11,25; 2 Kor 3,6-18; Hebr 10,16-17; 2 Kor 5,17; Offb 21,4-5.



ERSTE Lesung

                                                                       Hebr 8, 6-13

  Er ist der Mittler eines besseren Bundes

  Lesung aus dem Hebr�erbrief

  Br�der!

  ^6Jetzt ist unserem Hohenpriester ein umso erhabenerer Priesterdienst
  �bertragen worden, weil er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der
  auf bessere Verhei�ungen gegr�ndet ist.

  ^7W�re n�mlich jener erste Bund ohne Tadel, so w�rde man nicht einen
  zweiten an seine Stelle zu setzen suchen.

  ^8Denn er tadelt sie, wenn er sagt: Seht, es werden Tage kommen -
  spricht der Herr -, in denen ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda
  einen neuen Bund schlie�en werde,

  ^9nicht wie der Bund war, den ich mit ihren V�tern geschlossen habe,
  als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus �gypten herauszuf�hren. Sie
  sind nicht bei meinem Bund geblieben, und darum habe ich mich auch
  nicht mehr um sie gek�mmert - spricht der Herr.

  ^10Das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus
  Israel schlie�e - spricht der Herr: Ich lege meine Gesetze in ihr
  Inneres hinein und schreibe sie ihnen in ihr Herz. Ich werde ihr Gott
  sein, und sie werden mein Volk sein.

  ^11Keiner wird mehr seinen Mitb�rger und keiner seinen Bruder belehren
  und sagen: Erkenne den Herrn! Denn sie alle, klein und gro�, werden
  mich erkennen.

  ^12Denn ich verzeihe ihnen ihre Schuld, und an ihre S�nden denke ich
  nicht mehr.

  ^13Indem er von einem neuen Bund spricht, hat er den ersten f�r
  veraltet erkl�rt. Was aber veraltet und �berlebt ist, das ist dem
  Untergang nahe.



Antwortpsalm

                                            Ps 85 (84), 8 u. 10.11-12.13-14 (R: 9b)
         R Frieden verk�ndet der Herr seinem Volk. - R

                                                                                                                (GL neu 633,5)
8        Erweise uns, Herr deine Huld,

                                                                                                      II. Ton

            und gew�hre uns dein Heil!

  10      Sein Heil ist denen nahe, die ihn f�rchten.

            Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land. - (R)

  11      Es begegnen einander Huld und Treue;

            Gerechtigkeit und Friede k�ssen sich.

  12      Treue sprosst aus der Erde hervor;

            Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder. - (R)

  13      Auch spendet der Herr dann Segen,

            und unser Land gibt seinen Ertrag.

  14      Gerechtigkeit geht vor ihm her,

            und Heil folgt der Spur seiner Schritte. - R



Jahr II

  Zur Lesung David ist bei Saul endg�ltig in Ungnade gefallen. Er muss
  fliehen und f�hrt ein unstetes Leben als Anf�hrer einer S�ldnertruppe.
  Die Geschichte vom Zusammentreffen Sauls und Davids in der H�hle von
  En-Gedi ist eine volkst�mliche Erz�hlung; sie zeigt die zunehmende
  Verblendung Sauls, auf der anderen Seite Davids vornehme Gesinnung.
  Doch handelt es sich f�r David nicht nur um Ritterlichkeit und
  Anst�ndigkeit gegen�ber einem hilflosen Gegner; f�r ihn ist die Person
  des gesalbten K�nigs heilig; auch im Ungl�ck steht der K�nig im Raum
  Gottes, und David h�tet sich, in diesen Raum einzubrechen und sich
  eigenm�chtig zu nehmen, was nur Gott selbst ihm geben kann. - 1 Sam 26;
  Ps 57,1; 2 Sam 9,8; R�m 12,17-21.



ERSTE Lesung

                                                                     1 Sam 24, 3-21

  Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte
  des Herrn

  Lesung aus dem ersten Buch Samuel

  In jenen Tagen

  ^3nahm Saul dreitausend Mann, ausgesuchte Leute aus ganz Israel, und
  zog aus, um David und seine M�nner bei den Steinbock-Felsen zu suchen.

  ^4Auf seinem Weg kam er zu einigen Schafh�rden. Dort war eine H�hle.
  Saul ging hinein, um seine Notdurft zu verrichten. David aber und seine
  M�nner sa�en hinten in der H�hle.

  ^5Da sagten die M�nner zu David: Das ist der Tag, von dem der Herr zu
  dir gesagt hat: Sieh her, ich gebe deinen Feind in deine Gewalt, und du
  kannst mit ihm machen, was dir richtig erscheint. Da stand David auf
  und schnitt heimlich einen Zipfel von Sauls Mantel ab.

  ^6Hinterher aber schlug David das Gewissen, weil er einen Zipfel vom
  Mantel Sauls abgeschnitten hatte.

  ^7Er sagte zu seinen M�nnern: Der Herr bewahre mich davor, meinem
  Gebieter, dem Gesalbten des Herrn, so etwas anzutun und Hand an ihn zu
  legen; denn er ist der Gesalbte des Herrn.

  ^8Und David fuhr seine Leute mit scharfen Worten an und lie� nicht zu,
  dass sie sich an Saul vergriffen. Als Saul die H�hle verlassen hatte
  und seinen Weg fortsetzte,

  ^9stand auch David auf, verlie� die H�hle und rief Saul nach: Mein Herr
  und K�nig! Als Saul sich umblickte, verneigte sich David bis zur Erde
  und warf sich vor ihm nieder.

  ^10Dann sagte David zu Saul: Warum h�rst du auf die Worte von Leuten,
  die sagen: Gib acht, David will dein Verderben.

  ^11Doch heute kannst du mit eigenen Augen sehen, dass der Herr dich
  heute in der H�hle in meine Gewalt gegeben hat. Man hat mir gesagt, ich
  solle dich t�ten; aber ich habe dich geschont. Ich sagte: Ich will
  nicht die Hand an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte des
  Herrn.

  ^12Sieh her, mein Vater! Hier, der Zipfel deines Mantels ist in meiner
  Hand. Wenn ich einen Zipfel deines Mantels abgeschnitten und dich nicht
  get�tet habe, dann kannst du erkennen und einsehen, dass ich weder
  Bosheit noch Aufruhr im Sinn habe und dass ich mich nicht gegen dich
  vers�ndigt habe; du aber stellst mir nach, um mir das Leben zu nehmen.

  ^13Der Herr soll zwischen mir und dir entscheiden. Der Herr soll mich
  an dir r�chen; aber meine Hand wird dich nicht anr�hren,

  ^14wie das alte Sprichwort sagt: Von den Frevlern geht Frevel aus; aber
  meine Hand soll dich nicht anr�hren.

  ^15Hinter wem zieht der K�nig von Israel her? Wem jagst du nach? Einem
  toten Hund, einem einzigen Floh!

  ^16Der Herr soll unser Richter sein und zwischen mir und dir
  entscheiden. Er blicke her, er soll meinen Rechtsstreit f�hren und mir
  dir gegen�ber Recht verschaffen.

  ^17Als David das zu Saul gesagt hatte, antwortete Saul: Ist das nicht
  deine Stimme, mein Sohn David? Und Saul begann laut zu weinen

  ^18und sagte zu David: Du bist gerechter als ich; denn du hast mir
  Gutes erwiesen, w�hrend ich b�se an dir gehandelt habe.

  ^19Du hast heute bewiesen, dass du gut an mir gehandelt hast; obwohl
  der Herr mich in deine Gewalt gegeben hatte, hast du mich nicht
  get�tet.

  ^20Wenn jemand auf seinen Feind trifft, l�sst er ihn dann im Guten
  seinen Weg weiterziehen? Der Herr m�ge dir mit Gutem vergelten, was du
  mir heute getan hast.

  ^21Jetzt wei� ich, dass du K�nig werden wirst und dass das K�nigtum in
  deiner Hand Bestand haben wird.



Antwortpsalm

                                                  Ps 57 (56), 2.3-4.6 u. 11 (R: 2a)
         R Sei mir gn�dig, o Gott, sei mir gn�dig! - R

                                                                                                               (GL neu 664, 1)
2        Sei mir gn�dig, o Gott, sei mir gn�dig;

                                                                                                                     VIII. Ton

            denn ich fl�chte mich zu dir.

            Im Schatten deiner Fl�gel finde ich Zuflucht,

            bis das Unheil vor�bergeht. - (R)

  3        Ich rufe zu Gott, dem H�chsten,

            zu Gott, der mir beisteht.

  4        Er sende mir Hilfe vom Himmel;

            meine Feinde schm�hen mich.

            Gott sende seine Huld Treue. - (R)

  6        Erheb dich �ber die Himmel, o Gott!

            Deine Herrlichkeit erscheine �ber der ganzen Erde.

  11      Deine G�te reicht, so weit der Himmel ist,

            deine Treue, so weit die Wolken ziehn. - R



Jahr I und II

Ruf vor dem Evangelium

                                                                       Vers: vgl. 2 Kor 5, 19

  Halleluja. Halleluja.

  Gott hat in Christus die Welt mit sich vers�hnt

  und uns das Wort von der Vers�hnung anvertraut.

  Halleluja.



  Zum Evangelium Bisher hat Markus die Berufung von f�nf Aposteln
  berichtet (1,16-20; 2,13-14). Nun stellt er alle Zw�lf vor, und zwar im
  Rahmen einer feierlichen Berufungsszene. Der Berg, auf dem die Zw�lf
  eingesetzt werden, soll an den Sinai erinnern, den Ort, an dem das
  Gottesvolk der zw�lf St�mme ins Dasein gerufen wurde. Mit der
  Einsetzung der Zw�lf legt Jesus den Grund f�r eine neue Heilsgemeinde.
  Er beruft sie, 1. weil er sie bei sich haben und unterweisen will, und
  2. um sie auszusenden, damit sie sein Werk fortsetzen. So hat die
  Urgemeinde die Sendung der Apostel verstanden. Sie sollen durch ihre
  Verk�ndigung das neue Gottesvolk sammeln und es mit Vollmacht leiten. -
  Mt 10,1-4; Lk 6,12-16; Apg 1,13.



Evangelium

                                                                      Mk 3, 13-19

  Er rief die zu sich, die er erw�hlt hatte

  + Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

  In jener Zeit

  ^13stieg Jesus auf einen Berg und rief die zu sich, die er erw�hlt
  hatte, und sie kamen zu ihm.

  ^14Und er setzte zw�lf ein, die er bei sich haben und die er dann
  aussenden wollte, damit sie predigten

  ^15und mit seiner Vollmacht D�monen austrieben.

  ^16Die Zw�lf, die er einsetzte, waren: Petrus - diesen Beinamen gab er
  dem Simon -,

  ^17Jakobus, der Sohn des Zebed�us, und Johannes, der Bruder des
  Jakobus - ihnen gab er den Beinamen Boanerges, das hei�t Donners�hne -,

  ^18dazu Andreas, Philippus, Bartholom�us, Matth�us, Thomas, Jakobus,
  der Sohn des Alph�us, Thadd�us, Simon Kanan�us

  ^19und Judas Iskariot, der ihn dann verraten hat.



F�RBITTEN

  Zu Jesus Christus, der Hirten f�r seine Herde einsetzte, beten wir:

  Beh�te und st�rke die Nachfolger der Apostel, unseren Papst und unsere
  Bisch�fe.

  A.: Herr, erh�re uns.

  �ffne die Herzen der Menschen f�r die Botschaft, die die Apostel
  verk�ndet haben.

  A.: Herr, erh�re uns.

  Lass die Notleidenden durch den Dienst der Kirche deine Liebe erfahren.

  Gib denen, die du erw�hlt hast, Gro�herzigkeit, deinem Ruf zu folgen.

  Allm�chtiger Gott, du lenkst dein Volk durch Hirten, die du ihm gibst.
  Erh�re unser Gebet durch Christus, unseren Herrn.

  A.: Amen.



  Voran steht das bei ihm sein, die scheinbar zeitvergeudende, unn�tze
  pers�nliche Beziehung zu Jesus, dieses zwecklose, absichtslose
  Einkehren bei ihm, ein Leben vor seinem Angesicht, im Gebet als der
  gro�en M�glichkeit, zu ihm zu gehen. Sieht es bei uns nicht oft ganz
  anders aus? Viele opfern sich in der Arbeit f�r Jesus Christus - oder
  werden aufgeopfert, aber sie sind nicht ,bei ihm, sie gehen nicht mit
  ihm. Dann wird aus aufopferungsvoller Arbeit leicht Fruchtlosigkeit und
  Leerlauf (Otto Rodenberg).


Schott Tagesliturgie

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